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수사학적 관점에서 본 독일 표현주의 문학의 문화비평적 기능

Kulturkritische Funktion der expressionistischen Literatur unter dem rhetorischen Gesichtspunkt

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주제분류독일어와문학

초록

Aus der Perspektive der rhetorischen Erkenntnistheorie kann man sich gegen einen Standpunkt wenden, aus dem bestehende Institutionen und Traditionen für absolut gehalten werden, und versuchen ein neues Einverständnis mit einer anderen Wahrheit herzustellen. Die expressionistische Bewegung in Deutschland um 1910 ist als ein Versuch zu sehen, eine neue Wahrheit durchzusetzen. Der Expressionismus wollte von einer neuen Utopie überzeugen, die im Gegensatz zu den dominanten Schichten der damaligen Gesellschaft steht. Was die expressionistische Literatur gegenüber der damaligen Gesellschaft als eine neue Wahrheit stellte, waren ‘Geist’ und ein daran schließendes Bedeutungsnetzwerk. Im Drama Die Wandlung von Ernst Toller stellt der ‘Geist’ einen von den unterdrückenden Mechanismen der Gesellschaft befreiten Zustand dar. Der ‘Geist’eines neugeborenen Menschen ist ein eigentliches menschliches Wesen und bringt Kraft und Liebe mit sich. Die Wege der Hauptfigur Friedrich, der zum neuen Menschen auferstanden ist, zeigen, dass die Erfüllung seiner Aufgabe, die er als Vorläufer sich selbst gestellt hat, zur nicht gewalttätigen Revolution führen kann. Dafür werden in Die Wandlung Überzeugungsstrategien angewendet: das Wohlwollen des Erzählers zu zeigen, die Nützlichkeit der Entfaltung des ‘Geistes’und die Möglichkeit der gesellschaftlichen Änderung zu argumentieren, Gefühle und Gedanken mit schockierenden Bildern und leidenschaftlichen Ausdrücken darzustellen und vertraute Motive aus der bestehenden Vorstellungen der Öffentlichkeit anzuwenden. Wie man in Die Wandlung feststellen kann, spricht die expressionistische Literatur zwar eine spezielle Öffentlichkeit an, aber fordert diese zum Standpunkt einer universalen Öffentlichkeit auf. In den expressionistischen Gedichten und Dramen, in denen die Arbeiter als unmenschlich ausgebeutete Schicht dargestellt sind, sind sie als eine spezielle Öffentlichkeit zu halten. Aber darin wird nicht zu unmittelbaren Taten aufgefordert, um ihren sozialpolitischen Zustand zu verbessern, sondern zu einer inneren Revolution, um zum idealen Menschen zu werden. Die Menschlichkeit und die damit verbundenen Ideale, die der Expressionismus wieder beleben wollte, sind immer noch gültige Werte, die als Bestandteile der Utopie für unsere heutige Gesellschaft gestellt werden können.

Abstract

Aus der Perspektive der rhetorischen Erkenntnistheorie kann man sich gegen einen Standpunkt wenden, aus dem bestehende Institutionen und Traditionen für absolut gehalten werden, und versuchen ein neues Einverständnis mit einer anderen Wahrheit herzustellen. Die expressionistische Bewegung in Deutschland um 1910 ist als ein Versuch zu sehen, eine neue Wahrheit durchzusetzen. Der Expressionismus wollte von einer neuen Utopie überzeugen, die im Gegensatz zu den dominanten Schichten der damaligen Gesellschaft steht. Was die expressionistische Literatur gegenüber der damaligen Gesellschaft als eine neue Wahrheit stellte, waren ‘Geist’ und ein daran schließendes Bedeutungsnetzwerk. Im Drama Die Wandlung von Ernst Toller stellt der ‘Geist’ einen von den unterdrückenden Mechanismen der Gesellschaft befreiten Zustand dar. Der ‘Geist’eines neugeborenen Menschen ist ein eigentliches menschliches Wesen und bringt Kraft und Liebe mit sich. Die Wege der Hauptfigur Friedrich, der zum neuen Menschen auferstanden ist, zeigen, dass die Erfüllung seiner Aufgabe, die er als Vorläufer sich selbst gestellt hat, zur nicht gewalttätigen Revolution führen kann. Dafür werden in Die Wandlung Überzeugungsstrategien angewendet: das Wohlwollen des Erzählers zu zeigen, die Nützlichkeit der Entfaltung des ‘Geistes’und die Möglichkeit der gesellschaftlichen Änderung zu argumentieren, Gefühle und Gedanken mit schockierenden Bildern und leidenschaftlichen Ausdrücken darzustellen und vertraute Motive aus der bestehenden Vorstellungen der Öffentlichkeit anzuwenden. Wie man in Die Wandlung feststellen kann, spricht die expressionistische Literatur zwar eine spezielle Öffentlichkeit an, aber fordert diese zum Standpunkt einer universalen Öffentlichkeit auf. In den expressionistischen Gedichten und Dramen, in denen die Arbeiter als unmenschlich ausgebeutete Schicht dargestellt sind, sind sie als eine spezielle Öffentlichkeit zu halten. Aber darin wird nicht zu unmittelbaren Taten aufgefordert, um ihren sozialpolitischen Zustand zu verbessern, sondern zu einer inneren Revolution, um zum idealen Menschen zu werden. Die Menschlichkeit und die damit verbundenen Ideale, die der Expressionismus wieder beleben wollte, sind immer noch gültige Werte, die als Bestandteile der Utopie für unsere heutige Gesellschaft gestellt werden können.

참고문헌 (32)

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