오스탤지어와 희망 사이에서 - 독일통일 이후 동독 출신 여성작가들의 작품에 나타난 동독정체성
Zwischen Ostalgie und Hoffnung - Die Ostidentität in der Literatur der ostdeutschen Schriftstellerinnen nach der Wende
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초록
Kurz nach der Wende schlug die Freude uber die selbstgewonnene Einheit inEnttauschungen um und viele Ostdeutsche sehnten sich nach der ehemaligen DDR. Nach fast zwanzig Jahren betrachtet sich immer noch die Mehrheit derBevolkerung in den neuen Bundeslandern sich nicht zuerst als Gesamtdeutschesondern als Ostdeutsche. Solche DDR-Nostalgie und Ostidentitat kann man alsErgebnis der Reaktionen auf die Entwertung ostdeutscher Lebenserfahrungen imwiedervereinigten Deutschland verstehen. Aber die DDR-Nostalgie sollte mannicht als ein Hindernis fur die Erreichung der inneren Einheit Deutschlandsbetrachten. Angesichts der Globalisierung kann sie als ein positiver regionalerWert wirken, der in besonderen gemeinsamen Erfahrungen und Erinnerungenwurzelt. In diesem Zusammenhang untersucht die vorliegende Arbeit durch Analysenvon zwei Romanen, die von den ostdeutschen Schriftstellerinnen nach der Wendegeschrieben wurden, wie die DDR-Nostalgie und Ostidentitat je nach der Phase und der Generation zum Ausdruck kommt. Brigitte Burmeisters Roman Unter dem Namen Norma, der kurz nach der Wendegeschrieben wurde, zeigt die gegenseitigen Vorurteile und Stereotypisierungen vonOst- und Westdeutschen und die Entstehung der trotzigen Ostidentitat angesichtsder Kolonialisierung der ehemaligen DDR. Statt der abgrenzenden Ostidentitatfindet Burmeister die Zukunft der positiven Ostidentitat im Bund von zweiostdeutschen Frauen, der die Solidaritat der Minderheiten symbolisiert. Julia Schoch gehort zu der sog. ‘Generation Trabant’, die ihre Kindheit in derDDR verbracht hatte und sich nach der Wende schnell an das kapitalistischeSystem der BRD gewohnen musste. Ihr Roman Mit der Geschwindigkeit desSommers, der zwanzig Jahre nach der Wiedervereinigung geschrieben wurde,reflektiert sie die DDR-Nostalgie und stellt die Identitatssuche dieser Generationdar. Nach dem Selbstmord der alteren Schwester blickt die Ich-Erzahlerin auf dasLeben ihrer Schwester und DDR als ihre verlorene Kindheit und Heimat zuruck,weil sie einen wesentlichen Teil ihrer Identitat konstruiert. In diesem Sinne kannman den Roman auch eine ‘Trauerarbeit’ nennen, da Schoch sich damit von derDDR verabschieden will.
Abstract
Kurz nach der Wende schlug die Freude uber die selbstgewonnene Einheit inEnttauschungen um und viele Ostdeutsche sehnten sich nach der ehemaligen DDR. Nach fast zwanzig Jahren betrachtet sich immer noch die Mehrheit derBevolkerung in den neuen Bundeslandern sich nicht zuerst als Gesamtdeutschesondern als Ostdeutsche. Solche DDR-Nostalgie und Ostidentitat kann man alsErgebnis der Reaktionen auf die Entwertung ostdeutscher Lebenserfahrungen imwiedervereinigten Deutschland verstehen. Aber die DDR-Nostalgie sollte mannicht als ein Hindernis fur die Erreichung der inneren Einheit Deutschlandsbetrachten. Angesichts der Globalisierung kann sie als ein positiver regionalerWert wirken, der in besonderen gemeinsamen Erfahrungen und Erinnerungenwurzelt. In diesem Zusammenhang untersucht die vorliegende Arbeit durch Analysenvon zwei Romanen, die von den ostdeutschen Schriftstellerinnen nach der Wendegeschrieben wurden, wie die DDR-Nostalgie und Ostidentitat je nach der Phase und der Generation zum Ausdruck kommt. Brigitte Burmeisters Roman Unter dem Namen Norma, der kurz nach der Wendegeschrieben wurde, zeigt die gegenseitigen Vorurteile und Stereotypisierungen vonOst- und Westdeutschen und die Entstehung der trotzigen Ostidentitat angesichtsder Kolonialisierung der ehemaligen DDR. Statt der abgrenzenden Ostidentitatfindet Burmeister die Zukunft der positiven Ostidentitat im Bund von zweiostdeutschen Frauen, der die Solidaritat der Minderheiten symbolisiert. Julia Schoch gehort zu der sog. ‘Generation Trabant’, die ihre Kindheit in derDDR verbracht hatte und sich nach der Wende schnell an das kapitalistischeSystem der BRD gewohnen musste. Ihr Roman Mit der Geschwindigkeit desSommers, der zwanzig Jahre nach der Wiedervereinigung geschrieben wurde,reflektiert sie die DDR-Nostalgie und stellt die Identitatssuche dieser Generationdar. Nach dem Selbstmord der alteren Schwester blickt die Ich-Erzahlerin auf dasLeben ihrer Schwester und DDR als ihre verlorene Kindheit und Heimat zuruck,weil sie einen wesentlichen Teil ihrer Identitat konstruiert. In diesem Sinne kannman den Roman auch eine ‘Trauerarbeit’ nennen, da Schoch sich damit von derDDR verabschieden will.
참고문헌 (24)
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