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모니카 마론의 ‘완숙기 소설’에 나타난 노년의 문제

Die Probleme der Greise in den Reifungsromanen Monika Marons

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주제분류독일어와문학

초록

Der neue Begriff “Reifungsroman” bezieht sich auf die Bedeutung des Alters, z. B. den Tod, das Glück und die Schuld des Menschen, u.s.w. In dem Reifungsroman wird vom Gefühl der Resignation und der Melancholie der Held(inn)en erzählt. In den späteren Romanen, z. B. Endmoränen, Ach Glück und Zwischenspiel zeigt Monika Maron die Suche einer Alten nach Freiheit und Glück der Greisen. Der Einbruch des Alters in ihr Leben wird von Marons Protagonistinnen in erster Linie an körperlichen Veränderungen festgemacht. Bei den beiden inhaltlich ähnlichen Werken kann man zwar die Stimmung der Resignation und Melancholie der Alten entdecken, aber durch die Mexikoreise, bei der zumindest etwas Glück gefunden wird, wird auch eine neue Hoffnung aufgezeigt. Die beiden Romane Endmoränen und Ach Glück sind sowohl inhaltlich als auch strukturell so ähnlich, dass man Ach Glück als Weiterführung des Werks Endmoränen auffassen kann. Sie empfinden ihre Leben im Alter als Stigma. Es ist offensichtlich, dass die Suche nach Selbstfindung im Kontext von Marons eigener Biographie zu verstehen ist. Sie versucht, mit neuer Hoffnung ihr Glück zu finden, aber wegen des Alters fühlt sie, dass sie dabei zu spät ist. Im spätesten Roman Marons Zwischenspiel spiegelt sich die existentielle Grundfrage des Menschen mit den Augen des Alters, z. B. “Gibt es ein Leben ohne Schuld?” oder “Wäre ein anderer Weg möglich gewesen?” Die Heldin Ruth erlebt einen seltsamen Tag am Beerdigungstag von Olga. Im Park, wo ihr Tote und Lebende erscheinen, führt Ruth ein Selbstgespräch in Szenen und Bildern, in dem Vergangenheit und Gegenwart verschmelzen. Monika Maron gelingt bei ihren drei späteren Reifungsromanen die meisterhafte Darstellung vom Dilemma, aber auch der neuen möglichen Freiheit des Alters. Dabei handelt es sich wiederum um die Selbsteinschätzung und Selbstfindung der Protagonistinnen als Greisinnen.

Abstract

Der neue Begriff “Reifungsroman” bezieht sich auf die Bedeutung des Alters, z. B. den Tod, das Glück und die Schuld des Menschen, u.s.w. In dem Reifungsroman wird vom Gefühl der Resignation und der Melancholie der Held(inn)en erzählt. In den späteren Romanen, z. B. Endmoränen, Ach Glück und Zwischenspiel zeigt Monika Maron die Suche einer Alten nach Freiheit und Glück der Greisen. Der Einbruch des Alters in ihr Leben wird von Marons Protagonistinnen in erster Linie an körperlichen Veränderungen festgemacht. Bei den beiden inhaltlich ähnlichen Werken kann man zwar die Stimmung der Resignation und Melancholie der Alten entdecken, aber durch die Mexikoreise, bei der zumindest etwas Glück gefunden wird, wird auch eine neue Hoffnung aufgezeigt. Die beiden Romane Endmoränen und Ach Glück sind sowohl inhaltlich als auch strukturell so ähnlich, dass man Ach Glück als Weiterführung des Werks Endmoränen auffassen kann. Sie empfinden ihre Leben im Alter als Stigma. Es ist offensichtlich, dass die Suche nach Selbstfindung im Kontext von Marons eigener Biographie zu verstehen ist. Sie versucht, mit neuer Hoffnung ihr Glück zu finden, aber wegen des Alters fühlt sie, dass sie dabei zu spät ist. Im spätesten Roman Marons Zwischenspiel spiegelt sich die existentielle Grundfrage des Menschen mit den Augen des Alters, z. B. “Gibt es ein Leben ohne Schuld?” oder “Wäre ein anderer Weg möglich gewesen?” Die Heldin Ruth erlebt einen seltsamen Tag am Beerdigungstag von Olga. Im Park, wo ihr Tote und Lebende erscheinen, führt Ruth ein Selbstgespräch in Szenen und Bildern, in dem Vergangenheit und Gegenwart verschmelzen. Monika Maron gelingt bei ihren drei späteren Reifungsromanen die meisterhafte Darstellung vom Dilemma, aber auch der neuen möglichen Freiheit des Alters. Dabei handelt es sich wiederum um die Selbsteinschätzung und Selbstfindung der Protagonistinnen als Greisinnen.

참고문헌 (21)

  1. Maron, Monika, "Endmoränen" (2002)
  2. Maron, Monika, "Ach Glück" (2007)
  3. Maron, Monika, "Zwischenspiel" (2013)
  4. Bangel, Christian, "Bitterfelds zwei Geschichten" (2011)
  5. Byrnes, Deirdre, "Re-reading Monika Maron" (2011)
  6. Boll, Katharina, "Erinnerung und Reflexion. Retrospektive Lebenskonstuktionen im Prosawerk M. Marons" (2002), Marons
  7. naiv leben und dann eigentlich nochmal leben im angehaltenen Augenblick, im Zustand der Fiktion” - Narrative Lebenskonstruktionen bei Monika Maron im Zeichen der Wende, "CEGerm", 2010, ~
  8. Emrich, Hinderik M., "Altern braucht Zukunft" (1996)
  9. Gilson, Elke, ">Doch das Paradies ist verriegelt...<. Zum Werk von Monika Maron" (2006)
  10. Hage, Voler, "Letzte Tanze, erste Schritte. Deutsche Literatur der Gegenwart" (2010)
  11. Miriam Haller, "Alterstopoi" (2009)
  12. Immer, Nikolas, "Nach-Wende- Narrationen" (2010), V&R unipress
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  14. Koch, Lennart, "Ästhetik der Moral bei Christa Wolf und Monika Maron" (2001)
  15. Maron, Monika, "Wie ich ein Buch nicht schreiben kann und es trotzdem versuche" (2005)
  16. Nolte, Jost, "Die Autorin Monika Maron streitet gegen die Wächter der Moral, Die Welt", ~ (1995)
  17. Schaffrath, Susanne, "Die Literarische Moderne am Ende der DDR" (2011), Marburg
  18. Seidler, Miriam, "Figurenmodelle des Alters in der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur" (2010)
  19. Shafi, Monika, "German and American Dream Houses. Buildings and Biographies in Gregor Hens’ Himmelssturz and Monika Maron’s Endmoränen", The German Quaterly, 79(4) (2006)
  20. Thiele, Eckhard, "Macht Apparat Literatur, Text + Kritik" (1990)
  21. Wehdeking, Volker, "Die deutsche Einheit und die Schriftsteller" (1995)

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