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기계로서의 도시. 프리츠 랑의 <메트로폴리스>에 나타난 테크놀로지의 이중성

Stadt als Maschine. Die Doppeldeutigkeit der Technologie in Fritz Langs Metropolis

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주제분류독일어와문학

초록

Fritz Langs expressionistischer Film Metropolis über die Maschinenstadt, die seit Henri de Saint Simon zum Kanon der utopischen Räume zählt, gilt als Allegorie der Zukunftsstadt. Der Film ist geprägt, vom italienischen Futurismus, der die Utopie des technischen Zeitalters und den Typus des Maschinenmenschen hervorbringt, von der Ästhetisierung der Technologie in der Neuen Sachlichkeit, und vom Maschinenkult als Massenphänomenen in der ‘Stabilisierungszeit’ der Weimarer Republik. Der Film Metropolis bringt durch mythologische und theologische Elemente allerdings auch den für den Expressionismus typischen Schrecken gegenüber theologischen Exzessen zum Ausdruck, was sich in apokalyptischen Bildern äußert. Fritz Lang demonstriert mit seinem Film die Ambivalenz der Maschienenstadt und übt scharfe Kritik am Maschinenkult. Die Doppeldeutigkeit der Technologie zeigt sich an der Gegensätzlichkeit der mehrdeutigen Struktur von Metropolis: der obere Teil von Metropolis evoziert die mythische Vorstellung des ewigen Gartens, während der untere einen Moloch für die unterdrückte Arbeitergesellschaft darstellt. Ferner stehen sich der „Neue Turm von Babel“ und die gotische Kathedral gegenüber. Auch auf der Figurenebene hält der Film das Gegensätzlichkeit aufrecht, indem Maria einerseits als Heilige, andererseits aber auch als Maschinenmensch und als Hure von Babylon im Sinne der Offenbarung des Johannes auftritt. Theologisch-mythologische Schreckenbilder wie der allegorische Feuergott Moloch, Marias Predigt über den Turm von Babel und die Schaffung des Maschinenmensch (Vgl. den Topos des ‘mad scientist’), die Explosion der Herz-Maschine und die apokalyptischen Überflutungsbilder lassen die Doppeldeutigkeit der Technologie ins Negative kippen.

Abstract

Fritz Langs expressionistischer Film Metropolis über die Maschinenstadt, die seit Henri de Saint Simon zum Kanon der utopischen Räume zählt, gilt als Allegorie der Zukunftsstadt. Der Film ist geprägt, vom italienischen Futurismus, der die Utopie des technischen Zeitalters und den Typus des Maschinenmenschen hervorbringt, von der Ästhetisierung der Technologie in der Neuen Sachlichkeit, und vom Maschinenkult als Massenphänomenen in der ‘Stabilisierungszeit’ der Weimarer Republik. Der Film Metropolis bringt durch mythologische und theologische Elemente allerdings auch den für den Expressionismus typischen Schrecken gegenüber theologischen Exzessen zum Ausdruck, was sich in apokalyptischen Bildern äußert. Fritz Lang demonstriert mit seinem Film die Ambivalenz der Maschienenstadt und übt scharfe Kritik am Maschinenkult. Die Doppeldeutigkeit der Technologie zeigt sich an der Gegensätzlichkeit der mehrdeutigen Struktur von Metropolis: der obere Teil von Metropolis evoziert die mythische Vorstellung des ewigen Gartens, während der untere einen Moloch für die unterdrückte Arbeitergesellschaft darstellt. Ferner stehen sich der „Neue Turm von Babel“ und die gotische Kathedral gegenüber. Auch auf der Figurenebene hält der Film das Gegensätzlichkeit aufrecht, indem Maria einerseits als Heilige, andererseits aber auch als Maschinenmensch und als Hure von Babylon im Sinne der Offenbarung des Johannes auftritt. Theologisch-mythologische Schreckenbilder wie der allegorische Feuergott Moloch, Marias Predigt über den Turm von Babel und die Schaffung des Maschinenmensch (Vgl. den Topos des ‘mad scientist’), die Explosion der Herz-Maschine und die apokalyptischen Überflutungsbilder lassen die Doppeldeutigkeit der Technologie ins Negative kippen.

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