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영화와 문화읽기 - <메트로폴리스>에 나타난 1920년대 독일바이마르 문화

Wie ein Film die Kultur der Zeit widerspiegelt: - Architektur und Arbeitsmanagement der 20er Jahre im Film Metropolis

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주제분류독일어와문학

초록

Fritz Langs Film Metropolis, der im Jahre 1927 in Berlin Premiere hatte, gilt als der Vorläufer des Sciencefictiongenres in der Filmgeschichte. Dass Metropolis einen Blick in die Zukunft wirft, ist richtig. Mehr trifft aber wahrscheinlich zu, dass Metropolis umfangreich die damaligen kulturellen Züge Deutschlands widerspiegelt. Daher meine These: Der Film Metropolis setzt die komplizierte und verwirrte Lage der Weimarer Republik in den zwanziger Jahren auf der Leinwand um, und man kann den Film sehen als ein Kompendium der damaligen deutschen Kultur. Ich habe ausführlich darzustellen versucht, wie der Film Wesenszüge der Ikonographie, Malerei, Graphik, Plastik, Mode, angewandten Kunst und Literatur der kulturellen Szene des damaligen Deutschland verwendet. Dann habe ich erklärt, wie der Film sich speziell auf Aspekte der damaligen Architektur und Arbeitswelt (oder des industriellen Managements) bezieht. Der Film zeigt sowohl die expressionistische wie die neusachliche Architektur, so wie sie in Wirklichkeit vorkamen. Die gigantischen, modernen Wolkenkratzer in der Eingangsszene stellen die typische Architektur der neuen Sachlichkeit dar. Funktionalismus gilt hier als das wichtigste Prinzip. Dagegen stehen das Haus des bösen Wissenschaftlers Rotwang, die Katakombe Marias und die gotische Kathedrale für eine expressionistische, organische Architektur. Wenn Ersteres im Film Modernität symbolisiert, wird Letzteres als etwas Altertümliches visualisiert. Ich habe analysiert, wie sich die expressionistischen und neusachlichen architektonischen Züge im Film auf die damalige Architektur-Wirklichkeit beziehen. Danach habe ich auf die Tatsache aufmerksam gemacht, dass das moderne funktionalistische Büro des Besitzers der Stadt Metropolis die Züge eines Panoptikums hat. Denn er kann durch die automatische Leinwand die Arbeitsplätze der Unterstadt unbemerkt sehen. So kann er beobachten, wo die Masse der Arbeiter wie leblose Zombies geschunden werden. Ich habe darauf hingewiesen, dass diese Arbeitsgestaltung mit dem Taylorismus der zwanziger Jahre in Beziehung steht. Im Film werden besonders zwei Aspekte betont: das strikte Zeit-Einhalten (die Diktatur der Zeit) und das unbedingte Folgen des Arbeitsprozesses. Außerdem habe ich erwähnt, dass der Taylorismus in der Tat von dem damaligen Amerikanismus in Deutschland beeinflusst worden ist.

Abstract

Fritz Langs Film Metropolis, der im Jahre 1927 in Berlin Premiere hatte, gilt als der Vorläufer des Sciencefictiongenres in der Filmgeschichte. Dass Metropolis einen Blick in die Zukunft wirft, ist richtig. Mehr trifft aber wahrscheinlich zu, dass Metropolis umfangreich die damaligen kulturellen Züge Deutschlands widerspiegelt. Daher meine These: Der Film Metropolis setzt die komplizierte und verwirrte Lage der Weimarer Republik in den zwanziger Jahren auf der Leinwand um, und man kann den Film sehen als ein Kompendium der damaligen deutschen Kultur. Ich habe ausführlich darzustellen versucht, wie der Film Wesenszüge der Ikonographie, Malerei, Graphik, Plastik, Mode, angewandten Kunst und Literatur der kulturellen Szene des damaligen Deutschland verwendet. Dann habe ich erklärt, wie der Film sich speziell auf Aspekte der damaligen Architektur und Arbeitswelt (oder des industriellen Managements) bezieht. Der Film zeigt sowohl die expressionistische wie die neusachliche Architektur, so wie sie in Wirklichkeit vorkamen. Die gigantischen, modernen Wolkenkratzer in der Eingangsszene stellen die typische Architektur der neuen Sachlichkeit dar. Funktionalismus gilt hier als das wichtigste Prinzip. Dagegen stehen das Haus des bösen Wissenschaftlers Rotwang, die Katakombe Marias und die gotische Kathedrale für eine expressionistische, organische Architektur. Wenn Ersteres im Film Modernität symbolisiert, wird Letzteres als etwas Altertümliches visualisiert. Ich habe analysiert, wie sich die expressionistischen und neusachlichen architektonischen Züge im Film auf die damalige Architektur-Wirklichkeit beziehen. Danach habe ich auf die Tatsache aufmerksam gemacht, dass das moderne funktionalistische Büro des Besitzers der Stadt Metropolis die Züge eines Panoptikums hat. Denn er kann durch die automatische Leinwand die Arbeitsplätze der Unterstadt unbemerkt sehen. So kann er beobachten, wo die Masse der Arbeiter wie leblose Zombies geschunden werden. Ich habe darauf hingewiesen, dass diese Arbeitsgestaltung mit dem Taylorismus der zwanziger Jahre in Beziehung steht. Im Film werden besonders zwei Aspekte betont: das strikte Zeit-Einhalten (die Diktatur der Zeit) und das unbedingte Folgen des Arbeitsprozesses. Außerdem habe ich erwähnt, dass der Taylorismus in der Tat von dem damaligen Amerikanismus in Deutschland beeinflusst worden ist.

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