본문 바로가기
KERD
논문KCI 등재

신 EU 유럽이사회와 이사회의 제도적 추진동력

Die institutionelle Handlungsfahigkeit des Europaischen Rates und des Rates der neuen Europaischen Union

1

조회

0

다운로드

0

인용

0

참고문헌

키워드

주제분류독일어와문학

초록

In diesem Aufsatz habe ich zuerst die strukturellen Anderungen durch den Vertrag von Lissabon analysiert und dann die Handlungsfahigkeit des Europaischen Rates und des Rates nach dem Vertrag von Lissabon in der neuen EU betrachtet. Der Lissaboner Vertrag wurde am 1. Dezember 2009 in Kraft gesetzt. Die EU verfugt innerhalb ihres institutionellen Rahmens uber folgende Organe: das Europaische Parlament(EP), den Europaischen Rat(ER), die Europaische Kommission, den Gerichtshof der Europaischen Union, die Europaische Zentralbank und den Rechnungshof. Der Europaische Rat setzt sich aus den Staats- und Regierungschefs der Mitgliedstaaten, dem Prasidenten des Europaischen Rates und dem Prasidenten der Kommission zusammen. Und der Hohe Vertreter der Union fur Außen- und Sicherheitspolitik ist nur fur seinen Bereich zustandig. In diesem Gremium kommen die politisch hochstrangigen Vertreter der Mitgliedstaaten und der EU zusammen, um als politische Fuhrung der Union dieser die fur ihre Entwicklung erforderlichen lnpulse zu geben und hierfur die allgemeinen politischen Zielvorstellungen und Prioritaten festzulegen. Obwohl der ER keine Rechtsetzungsbefugnisse hat, kommt ihm als politischem Leitungsgremium der EU eine entscheidende integrations- politische Funktion zu. Die Funktion des Prasidenten des ER wurde durch den Vertrag von Lissabon neu gescha.fIen. Die Amtszeit des Prasidenten betragt zweieinhalb Jahre, wobei eine einmalige Wiederwahl zulassig ist. Der Rat ist gemeinsam mit dem EP das maßgebliche Rechtsetzungsorgan der EU und verfugt zugleich uber exekutive Befugnisse und Zustandigkeiten im Hausbaltswesen. Zu seinen Aufgaben gehort insbesondere auch die Feststellung der Politik und die Koordinierung nach Maßgabe der Vertrage. Die wesentlichen Aufgaben des Rates sind Rechtsetzung, Initiative, Koordination, Ernennungen, Haushalt, Außenbeziehungen, Personalrecht. Bis zum 31. Oktober 2014 gilt das Erreichen der qualifizierten Mehrheit nach dem bisherigen System der Stimmgewichtung, in dem die Gesamtanzahl der Stimmen 345 betragt. Die bestehende Regelung wird ab dem 1. November 2014 durch das System der doppelten Mehrheit abgelost. Insgesamt nahren die neuen Regelungen nach dem Vertrag von Lissabon in der neuen EU die Hoffnung auf effizientere Beschlussfassung im Europaischen Rat und auf einen Rat mit großerer Handlungsfahigkeit. Zu kritisieren ist deshalb in diesem Kontext die Verlangerung des Nizza-Systems bis 2014 und die Moglichkeit seiner Anwendung bis 2017.

Abstract

In diesem Aufsatz habe ich zuerst die strukturellen Anderungen durch den Vertrag von Lissabon analysiert und dann die Handlungsfahigkeit des Europaischen Rates und des Rates nach dem Vertrag von Lissabon in der neuen EU betrachtet. Der Lissaboner Vertrag wurde am 1. Dezember 2009 in Kraft gesetzt. Die EU verfugt innerhalb ihres institutionellen Rahmens uber folgende Organe: das Europaische Parlament(EP), den Europaischen Rat(ER), die Europaische Kommission, den Gerichtshof der Europaischen Union, die Europaische Zentralbank und den Rechnungshof. Der Europaische Rat setzt sich aus den Staats- und Regierungschefs der Mitgliedstaaten, dem Prasidenten des Europaischen Rates und dem Prasidenten der Kommission zusammen. Und der Hohe Vertreter der Union fur Außen- und Sicherheitspolitik ist nur fur seinen Bereich zustandig. In diesem Gremium kommen die politisch hochstrangigen Vertreter der Mitgliedstaaten und der EU zusammen, um als politische Fuhrung der Union dieser die fur ihre Entwicklung erforderlichen lnpulse zu geben und hierfur die allgemeinen politischen Zielvorstellungen und Prioritaten festzulegen. Obwohl der ER keine Rechtsetzungsbefugnisse hat, kommt ihm als politischem Leitungsgremium der EU eine entscheidende integrations- politische Funktion zu. Die Funktion des Prasidenten des ER wurde durch den Vertrag von Lissabon neu gescha.fIen. Die Amtszeit des Prasidenten betragt zweieinhalb Jahre, wobei eine einmalige Wiederwahl zulassig ist. Der Rat ist gemeinsam mit dem EP das maßgebliche Rechtsetzungsorgan der EU und verfugt zugleich uber exekutive Befugnisse und Zustandigkeiten im Hausbaltswesen. Zu seinen Aufgaben gehort insbesondere auch die Feststellung der Politik und die Koordinierung nach Maßgabe der Vertrage. Die wesentlichen Aufgaben des Rates sind Rechtsetzung, Initiative, Koordination, Ernennungen, Haushalt, Außenbeziehungen, Personalrecht. Bis zum 31. Oktober 2014 gilt das Erreichen der qualifizierten Mehrheit nach dem bisherigen System der Stimmgewichtung, in dem die Gesamtanzahl der Stimmen 345 betragt. Die bestehende Regelung wird ab dem 1. November 2014 durch das System der doppelten Mehrheit abgelost. Insgesamt nahren die neuen Regelungen nach dem Vertrag von Lissabon in der neuen EU die Hoffnung auf effizientere Beschlussfassung im Europaischen Rat und auf einen Rat mit großerer Handlungsfahigkeit. Zu kritisieren ist deshalb in diesem Kontext die Verlangerung des Nizza-Systems bis 2014 und die Moglichkeit seiner Anwendung bis 2017.

참고문헌 (28)

  1. Algieri, F., "Die Gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik der EU" (2010), UTB
  2. Bieber, R., "Die Europäische Union" (2009), Nomos
  3. Bieling, H.-J., "Die Globalisierungs- und Weltordnungspolitik der Europäischen Union" (2010), VS
  4. Ehler D, "Europäische Grundrechte und Grundfreiheiten" (2009)
  5. Feichtinger, W., "Globale Sicherheit EUropäische Potenziale" (2010), Böhlau
  6. AEUV, "EUV", pp.2010, Fischer, H. G.
  7. Haller, M., "Die Europäische Integration als Elitenprozess" (2009), VS
  8. Haltern, U. A., "Europarecht - Dogmatik im Kontext" (2007)
  9. Harth, Th, "Die Europäische Union konkret" (2009), Wuppertal
  10. Herdegen, M., "Europarecht" (2005)
  11. Hoffmann, U., "Der Vertrag von Lissabon - eine tragfäh- ige und abschließende Antwort auf konstitutionelle Grundfragen", Integration 2008 (2008)
  12. Holzinger, K., "Institutionen und Entscheidungsprozesse der EU", pp.84~ (2005), Die Europäische Union
  13. Knill, Ch, "Politikgestaltung in der Europäischen Union" (2010), Nomos
  14. Lenz, C. O., "EU-Verträge" (2008), Bundesanzeiger
  15. Maurer, S., "Der europäische Rat und sein Präsident, In Der Vertrag on Lissabon" (2008)
  16. Maurer, A., "Europas Rolle in der Welt stärken" (2007)
  17. Müller-Graff, G., "Der Vertrag von Lissabon auf der Systemspur des Europäischen Primärrechts" (2008)
  18. Pache, H., "Der Vertrag von Lissabon - Europa entlich in guter Verfassung" (2008)
  19. Porsche-Ludwig, M., "Die Europäische Union LIT" (2009)
  20. Pucher, J., "Strategie und Sicherheit 2010" (2010)
  21. Ranach, Ch, "Einführung in das EU-Recht" (2010), UTB
  22. Sander, G. G., "Der Vertrag von Lissabon und die Aufnahmefähigkeit der EU" (2009), GRIN
  23. Schmidt, S., "Europäische Union" (2010), Nomos
  24. Schwartmann, R., "Völker- und Europarecht" (2009)
  25. Schwartmann, R., "Der Vertrag von Lissabon" (2009)
  26. Spies, G., "Die EU und die Globalisierung" (2010), GRIN
  27. Streinz, R., "Der Vertrag von Lissabon zur Reform der EU" (2008)
  28. Wessels, W., "Das politische System der Europäischen Union" (2008), Wies- baden

관련 논문AI추천

이 간행물의 다른 논문 (14건)