폴커 브라운과 그의 극작품에 대한 비평적 담론 분석
Über die Kritiken an Stücken Volker Brauns
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초록
Volker Braun gilt auch nach der Wende als umstritten unter den Kritikern. Seine Kritiker haben ihn u.a. einen “Phantast”, “Querdenkenden Störfaktor” oder “Revolutionär” genannt. Die vorliegende Arbeit beginnt mit einer eindeutigen Verneinung solcher Kritiken. Die Etikettierungen und Vorwürfe stammen im Wesentlichen aus zwei unterschiedlichen Gründen und Richtungen: Einerseits haben sie mit den politischen Sachverhalten und Zusammenhängen zu tun. Als “Querdenker” z.B. wurde Braun v.a. von Kritikern angegriffen, die das staatliche System vertraten. Die Versuche, den Autor Braun, seine literarischen Werke und seine poetologischen Auffassungen, v.a. auch seine theatertheoretischen und dramaturgischen Vorstellungen nur in Bezug auf seine weltanschaulich-philosophischen Überzeugungen zu beziehen, ist ein Vorurteil und provinziell. Die Fixierung der künstlerischen Analyse und Dimension des Braunschen Werkes nur auf die Geschichte und Realität der DDR sowie auf die Parteipolitik in der DDR,verhindert eine fruchtbare und aufmerksame Untersuchung seiner Leistung. Andererseits, und das ist natürlich nicht immer scharf zu trennen, resultieren die Kritiken beider Seiten aus falschen und missverständlichen Auffassungen der Dramaturgie Brauns im engeren Sinne. Wie wir ausführen werden, vermitteln seine Stücke absichtlich keine eindimensionale Sicht der dramatischen Geschehnisse und sind in den besonderen Schlusslösungen in eine Vieldimensionalität getaucht, so dass man sagen könnte, jedes Stück braucht eine besondere Umsetzung durch die Inszenierung, braucht eine eigene Dramaturgie. Daher liegen die Gründe für das immer wieder angemerkte schwierige Verstehen v.a. darin, dass die dramatischen Texte nicht ausreichend genau zusammen mit den dramaturgischen Konzepten genau und zusammen analysiert wurden. Aus diesem Grunde ist es notwendig, zuerst die stoffliche und inhaltliche Kennzeichnung der Braunschen Dramaturgie deutlich zu machen. Danach wird diese stofflich-inhaltliche Überblicksinformation zu dem ausgewählten Stück deutlicher werden.
Abstract
Volker Braun gilt auch nach der Wende als umstritten unter den Kritikern. Seine Kritiker haben ihn u.a. einen “Phantast”, “Querdenkenden Störfaktor” oder “Revolutionär” genannt. Die vorliegende Arbeit beginnt mit einer eindeutigen Verneinung solcher Kritiken. Die Etikettierungen und Vorwürfe stammen im Wesentlichen aus zwei unterschiedlichen Gründen und Richtungen: Einerseits haben sie mit den politischen Sachverhalten und Zusammenhängen zu tun. Als “Querdenker” z.B. wurde Braun v.a. von Kritikern angegriffen, die das staatliche System vertraten. Die Versuche, den Autor Braun, seine literarischen Werke und seine poetologischen Auffassungen, v.a. auch seine theatertheoretischen und dramaturgischen Vorstellungen nur in Bezug auf seine weltanschaulich-philosophischen Überzeugungen zu beziehen, ist ein Vorurteil und provinziell. Die Fixierung der künstlerischen Analyse und Dimension des Braunschen Werkes nur auf die Geschichte und Realität der DDR sowie auf die Parteipolitik in der DDR,verhindert eine fruchtbare und aufmerksame Untersuchung seiner Leistung. Andererseits, und das ist natürlich nicht immer scharf zu trennen, resultieren die Kritiken beider Seiten aus falschen und missverständlichen Auffassungen der Dramaturgie Brauns im engeren Sinne. Wie wir ausführen werden, vermitteln seine Stücke absichtlich keine eindimensionale Sicht der dramatischen Geschehnisse und sind in den besonderen Schlusslösungen in eine Vieldimensionalität getaucht, so dass man sagen könnte, jedes Stück braucht eine besondere Umsetzung durch die Inszenierung, braucht eine eigene Dramaturgie. Daher liegen die Gründe für das immer wieder angemerkte schwierige Verstehen v.a. darin, dass die dramatischen Texte nicht ausreichend genau zusammen mit den dramaturgischen Konzepten genau und zusammen analysiert wurden. Aus diesem Grunde ist es notwendig, zuerst die stoffliche und inhaltliche Kennzeichnung der Braunschen Dramaturgie deutlich zu machen. Danach wird diese stofflich-inhaltliche Überblicksinformation zu dem ausgewählten Stück deutlicher werden.
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