클라라 피비히의 <일용할 양식>에 나타난 대도시 가정의 위기와 모성이데올로기
Die Krise der Familie in der Großstadt und die mütterliche Ideologie in Clara Viebigs Roman <Das tägliche Brot>
0
조회
0
다운로드
0
인용
0
참고문헌
키워드
초록
피비히는 “베를린 소설”이라 불리는 『일용할 양식』에서 세계도시로 발전해가는 독일제국의 수도 베를린의 화려함과 세련됨이 아니라 그 이면의 어둠과 고통을 드러내는데 초점을맞췄다. “일용할 양식을 버는 것 외에는 다른 걱정을 할 시간조차 없는 프롤레타리아에 대한 이해”를 돕고 그들을 “위로하고 싶었기” 때문이다. 즉 피비히는 ‘꿈의 도시’ 베를린에서노동자들이 얼마나 고단한 삶을 살고 있는지, 그들이 어떤 열악한 환경에서 생활하고 있는지를 알리는 것을 작가로서 자신의 과제로 여겼던 것이다. 따라서 피비히는 베를린이 엘도라도라는 환상을 깨버리면서 대도시의 군상들에 관심을 두었다. 특히 그녀는 선망하던 대도시 베를린으로 생활터전을 옮긴 농촌소녀들에게 주목하고 이 여성들이 대도시에서 “자신을 어떻게 책임져야 하는지”를 보여주고자 했다. 피비히의 이런 집필의도에 따라 본고는 『일용할 양식』에 등장하는 여성들이 각자 처한 생활 및 노동환경 속에서 어떻게 사유하고 행동하며 인간관계를 맺어 가는지를 고찰했다. 또한 이 여성들에게 자연스럽게 피비히 자신의 사유와 여성관이 스며들었을 것이기에 세 여성인물 미네와 베르타 및 레쉬케 부인을비교․조명하면서 피비히의 여성관을 19세기 중반 이후 일어났던 여성운동과 연계하여 짚어보았다.
Abstract
Im Roman Das tägliche Brot zerstört Viebig die in der gründerzeitlichenKonjunktur entstandenen Illusion von Berlin als ein Eldorado des raschen undleichten Lebensunterhalts. Deswegen berührt der Roman fast alle Aspekte dersozialen Frage und gibt ein genaues Abbild von deren Auswirkungen auf denMenschen. Ein Beispiel dafür ist die Familie Reschke, die im sozio-ökonomischenKontext des um die Jahrhundertwende expandierenden Wirtschaftsliberalismuszum Proletariat deklassiert wird. Wie in den anderen Werken Viebigs hellt jedoch eine typische Muttergestalt,die das schwere Schicksal auf sich nimmt, ohne im Kampf ums Überleben zuresignieren, die Tristesse des Dargestellten auf. Ihr Name ist Mine, einenaturverbundene und vitale Identitationsfigur. Ihre biologisierende Charakterisierungwird noch durch Bertha verstärkt, die in ihrer Urbanität und sexuellen Koketterieals Kontrastfigur fungiert. Während Berthas Heimat- und Bindungslosigkeit zusozialem Niedergang und sittlichem Verfall führt, überlebt Mine mit ihreminstinktiven Lebenswillen, ihrer physischen und psychischen Stärke sowie ihrem Durchhaltevermögen – all diese Eigenschaften hatte sie in der Auseinandersetzungmit den Naturkräften in ihrer Heimat entwickelt – den Existenzkampf in derGroßstadt. Zugleich rettet sie mit ihrer naturverbundenen Mütterlichkeit dieFamilie Reschke aus der krisenhaften Situation. In diesem Sinne lässt sich ViebigsRoman als Beispiel für die konservative Richtung der bürgerlichen Frauenbewegungin der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts sehen.
참고문헌 (11)
- Viebig, Clara, "Das tägliche Brot" (1950)
- Viebig, Clara, "Mein Leben 1860-1952. Autobiographische Skizzen" (2002)
- Viebig, Clara, "Kinder der Eifel" (2007), Alf
- Viebig, Clara, "Naturgewalten. Geschichten aus der Eifel" (2007), Alf
- 사순옥, "독일 제1기 여성운동의 전개과정과 목표", 독일어문학, 14(2), pp.265~285 (2006), 한국독일어문학회
- 사지원, "클라라 피비히의 아이펠 단편소설에 나타난 여성과 자연", 독일어문학, 22(4), pp.153~174 (2014), 한국독일어문학회
- Cordes, Mechthild, "Die ungelöste Frauenfrage. Eine Einführung in die feministische Theorie" (1995)
- Durand, Michel, "Die Provinz des Weiblichen. Zum erzählerischen Werk von Clara Viebig" (2004)
- Kähler, Hermann, "Berlin - Asphalt und Licht. Die große Stadt in der Literatur der Weimarer Republik" (1986)
- Krauß-Theim, Barbara, "Naturalismus und Heimatkunst bei Clara Viebig" (1992)
- Müller, Andrea, "Mutterfiguren und Mütterlichkeit im Werk Clara Viebigs" (2002)
