본문 바로가기
KERD
논문KCI 등재

그림형제의 「룸펠슈틸츠헨」 연구

Überlegungen zum Märchen Rumpelstilzchen der Brüder Grimm

0

조회

0

다운로드

0

인용

0

참고문헌

키워드

주제분류기타인문학

초록

Die vorliegende Arbeit hat zum Ziel, das Märchen Rumpelstilzchen der Brüder Grimm in seinen Hauptmotiven und ihrem kulturhistorischen Hintergrund zu untersuchen. Dabei wird der Text aus den Kinder- und Hausmärchen der Brüder Grimm mit den anderen Fassungen analytisch verglichen, denn ein Märchen kann niemals auf der Grundlage einer einzelnen Fassung gedeutet werden. Der Inhalt des Märchens Rumpelstilzchen ist folgender: Ein Mann prahlt vor dem König, seine Tochter könne Stroh zu Gold spinnen. Der König stellt sie unter Todesdrohung auf die Probe. Ein geheimnisvolles Männchen hilft ihr, die unlösbar scheinende Aufgabe zu erfüllen, beim dritten Mal unter der Bedingung, dass ihr erstgeborenes Kind ihm gehören soll, falls sie seinen Namen nicht errät. Der König heiratet sie nach Erfüllung der Aufgabe; sie gebiert ihm ein Kind. Durch Zufall wird der Name des Helfers in Erfahrung gebracht. Es geht hier um die Einzelmotive: Spinnen als Heiratsprobe, Stroh zu Gold spinnen, der übernatürliche Spinnhelfer, das Erraten des Namens. Im Zentrum des Märchens steht die Suche nach dem Namen des übernatürlichen Spinnhelfers. Er heißt Rumpelstilzchen bei den Brüdern Grimm, in weiteren regionalen Varianten u.a. Tom Tit Tot in England, oder Ricdin-Ricdon in Frakreich. Neben dem Geheimnis um den Namen läßt sich natürlich auch ein gewisser Spieltrieb der Sprache erkennen, eine Freude an Klanghäufungen, onomatopoetischen Lautmalereien usw.

Abstract

Die vorliegende Arbeit hat zum Ziel, das Märchen Rumpelstilzchen der Brüder Grimm in seinen Hauptmotiven und ihrem kulturhistorischen Hintergrund zu untersuchen. Dabei wird der Text aus den Kinder- und Hausmärchen der Brüder Grimm mit den anderen Fassungen analytisch verglichen, denn ein Märchen kann niemals auf der Grundlage einer einzelnen Fassung gedeutet werden. Der Inhalt des Märchens Rumpelstilzchen ist folgender: Ein Mann prahlt vor dem König, seine Tochter könne Stroh zu Gold spinnen. Der König stellt sie unter Todesdrohung auf die Probe. Ein geheimnisvolles Männchen hilft ihr, die unlösbar scheinende Aufgabe zu erfüllen, beim dritten Mal unter der Bedingung, dass ihr erstgeborenes Kind ihm gehören soll, falls sie seinen Namen nicht errät. Der König heiratet sie nach Erfüllung der Aufgabe; sie gebiert ihm ein Kind. Durch Zufall wird der Name des Helfers in Erfahrung gebracht. Es geht hier um die Einzelmotive: Spinnen als Heiratsprobe, Stroh zu Gold spinnen, der übernatürliche Spinnhelfer, das Erraten des Namens. Im Zentrum des Märchens steht die Suche nach dem Namen des übernatürlichen Spinnhelfers. Er heißt Rumpelstilzchen bei den Brüdern Grimm, in weiteren regionalen Varianten u.a. Tom Tit Tot in England, oder Ricdin-Ricdon in Frakreich. Neben dem Geheimnis um den Namen läßt sich natürlich auch ein gewisser Spieltrieb der Sprache erkennen, eine Freude an Klanghäufungen, onomatopoetischen Lautmalereien usw.

참고문헌 (35)

  1. Briggs, Katherine, "A Dictionary of British Folk Tales in the English Language, Part 1, Vol. 1: Folk Narratives", pp.534~541 (2003), Routledge
  2. Brüder Grimm, "Die älteste Märchensammlung der Brüder Grimm. Synopse der handschriftlichen Urfassung von 1810 und der Erstdrucke von 1812" (1812)
  3. Brüder Grimm, "Kinder- und Hausmärchen. Ausgabe letzter Hand 1957", pp.97~99 (1980), Reclam
  4. Brüder Grimm, "Kinder- und Hausmärchen, 2 Bde. nach d. 2. Aufl. von 1819" (1982), Diederichs
  5. Brüder Grimm, "Deutsche Sagen" (1994), Reclam
  6. L’Héritier, Marie-Jeanne, "The Great Fairy Tale Tradition: From Straparola and Basile to the Brothers Grimm", pp.588~624 (2001), W. W. Norton & Company
  7. Zinngerle, Ignaz, "Sagen aus Tirol, Innsbruck, 2. Auf" (1891)
  8. 임석재, "한국구전 설화, 1권: 평안북도 편" (1989), 평민사
  9. 한국구비문학회, "한국구비문학선집" (1981), 일조각
  10. Aarne, Anti, "The Types of the Folktale. A Classification and Bibliography, FFC 184" (1961), Academia Scientiarum Fennica
  11. Benjamin, Walter, "Illuminations", pp.83~109 (1968), Schocken Books
  12. Boberg, Inger M., "Baumeistersagen, FFC 151" (1955), Suomalainen Tiedeakatemia
  13. Bolte, Johannes, "Anmerkungen zu den Kinder- und Hausmärchen der Brüder Grimm, Bd. 1", pp.490~498 (1913)
  14. Bottigheimer, Ruth B., "Tale Spinners: Submerged Voices in Grimms’ Fairy Tales", New German Critique, 27, pp.141~150 (1982)
  15. Clodd, Edward, "Tom Tit Tot. An essay of savage philosophy" (1889)
  16. Depiny, Adalbert, "Oberösterreichisches Sagenbuch, Linz, 257, Nr. 205", ~ (1932)
  17. Fetscher, Iring, "Wer hat Dornröschen wach geküßt? Das Märchen-Verwirrbuch" (1972)
  18. Frazer, James George, "황금가지" (2011), 한겨레출판사
  19. Kahn, Otto, "Rumpelstiz hat wirklich gelebt", Rheinisches Jahrbuch für Volkskunde, 17, pp.143~184 (1966)
  20. Leyen, Friedrich von der, "Volkstum und Dichtung" (1933)
  21. Leyen, Friedrich von der, "Das deutsche Märchen und die Brüder Grimm" (1964), Kleln
  22. Lüthi, Max, "Volksmärchen und Volkssage. Zwei Grundformen erzählender Dichtung" (1961)
  23. Lützeler, Heinrich, "Führer zur Kunst" (1963)
  24. Peuckert, Will-Erich, "Sagen, Gebut und Antwort der mythischen Welt", pp.139~155 (1965)
  25. Piaschewski, Gisela, "Der Wechselbalg. Ein Beitrag zum Aberglauben der nordeuropäischen Völker" (1935)
  26. Ranke, Kurt, "Schleswig-Holsteinische Volksmärchen, Bd. 2" (1957)
  27. Rausch, Heinrich A., "Das Spielverzeichnis im 25. Kapitel von Fischarts 『Geschichtklitterung』(Gargantua)" (1908)
  28. Röhrich, Lutz, "Der Dämon und sein Name", Paul und Braunes Beiträge zur Geschichte der deutschen Sprache und Literatur, 73, pp.456~468 (1951)
  29. Röhrich, Lutz, "Rumpelstilzchen. Vom Methodenpluralismus in der Erzählforschung", Schweizerisches Archiv für Volkskunde, 68, pp.567~596 (1972)
  30. Röhrich, Lutz, "Jakob uud Wilhelm Grimm zu Ehren", pp.35~62 (1989)
  31. Röhrich, Lutz, "Und weil sie nicht gestorben sind", pp.141~145 (1991)
  32. Röhrich, Lutz, "Enzklopädie des Märchens, Bd. 9", pp.1164~1175 (1999), Walter de Gruyter
  33. Rumpf, Marianne, "Die Frau im Märchen", pp.59~72 (1985)
  34. Tegethoff, Ernst, "Die Dämonen im deutschen und französischen Märchen, Schweizer", Archiv für Volkskunde, 24, pp.137~166 (1923)

관련 논문AI추천

이 간행물의 다른 논문 (15건)