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초기 릴케의 언어회의와 그 성과

Rilkes Sprachskepsis in seiner frühen Phase und ihre Folge

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주제분류기타인문학

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In der vorliegenden Arbeit wird die Rolle bzw. Folge von Rilkes Sprachskepsis in seiner frühen Phase untersucht. Um die Jahrhundertwende erlebten viele Künstler und Philosophen die sogenannte Krise der Sprache. Hofmannsthals Prosawerk Ein Brief („Chandos-Brief“) von 1902 wird als eines der bekanntesten und repräsentativsten Dokumente der Sprachskepsis angesehen. Rilke gehört auch zu den Schriftstellern, die einst Sprachskepsis erlebt haben, und zwar viel früher als Hofmannsthal. In dem Brief von Hofmannsthal klagt der fiktive Phillip Lord Chandos darüber, dass er wegen der Veränderung der Zeit und der daraus resultiereten Wahrnehmungsweise nicht in der Lage sei, seine realen Gefühle mit bestehenden Worten richtig auszudrücken. Am Ende gibt Chandos das Schreiben auf, weil er nicht mehr die ‘Sprache der Dinge’ mit den Worten repräsentiert kann. Das lyrische Ich in den frühen Gedichten von Rilke klagt, ähnlich wie Chandos, über den Mangel an literarischen Ausdrucksmitteln. Aber anders als Chandos nimmt das lyrische Ich in Rilkes Gedichten inmitten der Sprachkrise die Sprache unter die Lupe und versucht, die ‘Sprache der Dinge’ zu hören und zu repräsentieren. Die Konsequenz dieser unermüdlichen Bemühungen, die entzauberte Alltagssprache in die dichterische Sprache aufzunehmen, steht im Zusammenhang mit der Entstehung der Dinggedichte in der mittleren Phase. Im Allgemeinen wird angenommen, dass die Dinggedichte bei Rilke unter dem Einfluss von Rodin und Cezanne entstanden sind. Dies trifft aber nur bedingt zu. Schon vor seinem Treffen mit Rodin und Cezanne zeigte Rilke großes Interesse an der ‘Sprache der Dinge’ und versuchte ständig, eine neue Sprache zu finden. Seine erste Begegnung mit Rodin war am 1. September 1902. Das erste Dinggedicht Der Panther ist am 5./6. November 1902 entstanden. Mit den Werken von Cezanne kam er erst Anfang Oktober 1907 in Kontakt. Diese Daten sollen bei der Analyse berücksichtigt werden.

Abstract

In der vorliegenden Arbeit wird die Rolle bzw. Folge von Rilkes Sprachskepsis in seiner frühen Phase untersucht. Um die Jahrhundertwende erlebten viele Künstler und Philosophen die sogenannte Krise der Sprache. Hofmannsthals Prosawerk Ein Brief („Chandos-Brief“) von 1902 wird als eines der bekanntesten und repräsentativsten Dokumente der Sprachskepsis angesehen. Rilke gehört auch zu den Schriftstellern, die einst Sprachskepsis erlebt haben, und zwar viel früher als Hofmannsthal. In dem Brief von Hofmannsthal klagt der fiktive Phillip Lord Chandos darüber, dass er wegen der Veränderung der Zeit und der daraus resultiereten Wahrnehmungsweise nicht in der Lage sei, seine realen Gefühle mit bestehenden Worten richtig auszudrücken. Am Ende gibt Chandos das Schreiben auf, weil er nicht mehr die ‘Sprache der Dinge’ mit den Worten repräsentiert kann. Das lyrische Ich in den frühen Gedichten von Rilke klagt, ähnlich wie Chandos, über den Mangel an literarischen Ausdrucksmitteln. Aber anders als Chandos nimmt das lyrische Ich in Rilkes Gedichten inmitten der Sprachkrise die Sprache unter die Lupe und versucht, die ‘Sprache der Dinge’ zu hören und zu repräsentieren. Die Konsequenz dieser unermüdlichen Bemühungen, die entzauberte Alltagssprache in die dichterische Sprache aufzunehmen, steht im Zusammenhang mit der Entstehung der Dinggedichte in der mittleren Phase. Im Allgemeinen wird angenommen, dass die Dinggedichte bei Rilke unter dem Einfluss von Rodin und Cezanne entstanden sind. Dies trifft aber nur bedingt zu. Schon vor seinem Treffen mit Rodin und Cezanne zeigte Rilke großes Interesse an der ‘Sprache der Dinge’ und versuchte ständig, eine neue Sprache zu finden. Seine erste Begegnung mit Rodin war am 1. September 1902. Das erste Dinggedicht Der Panther ist am 5./6. November 1902 entstanden. Mit den Werken von Cezanne kam er erst Anfang Oktober 1907 in Kontakt. Diese Daten sollen bei der Analyse berücksichtigt werden.

참고문헌 (35)

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