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슈베르트의 괴테-가곡 연구

Eine Studie zu den Goethe-Liedern von Schubert

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주제분류독일어와문학

초록

Diese Arbeit behandelt analysierend die Fragen, wieweit Goethe das Lied beeinflusste, oder umgekehrt, wie die Einheit von Wort und Ton in den Goethe-Liedern von Franz Schubert verwirklicht wird, wie Schubert dadurch eine neue Musikgattung schuf, und wie die mit lyrischer Schönheit erfüllte Dichtung Goethes zum Geist des deutschen Kunstliedes geworden ist. In der Geschichte des Liedes wurden die Gedichte Goethes nach denen von Heine am zweitmeisten vertont. Goethe leistete damit einen großen Beitrag zur Entwicklung und Entfaltung des Liedes, einer wichtigen Gattung der Musik,welche sich erst im 19. Jahrhundert etablierte. Unzählige Liedkomponisten haben - mit Beginn des Liedschaffens von Johann Friedrich Reichardt -Goethes Gedichte vertont. Reichardt vertonte mit etwa 110 seiner Gedichte die meisten und war auch der Erste, der seine Gedichte vertonte. Der zeitgenössische Komponist Carl Friedrich Zelter, Goethes enger Musikfreund und -berater, vertonte ca. 70 Gedichte von Goethe, Schubert, Carl Loewe und Hugo Wolf über 50 seiner Gedichte. Außerdem vertonten Goethes Dichtungen auch Mozart, Beethoven, Zumsteeg, Fanny Hensel, Robert und Clara Schumann, Brahms, Liszt, Wagner, Strauss, Schönberg, Anton Webern,Hindemith, Eisler, Berg, Othmar Schoeck, Rihm usw. Sie vertonten sowohl seine Lyrik als auch Texte aus dem 『Faust』, aus 『Wilhelm Meisters Lehrjahre』,『Tasso』, 『Egmont』 oder 『Iphigenie auf Tauris』. Indem Schubert den poetischen Geist Goethes hervorragend interpretierte,bekam Goethes vertonte Dichtung - verglichen mit den Liedern von Reichardt und Zelter - damit ein ganz anderes, neues Leben. Die beiden, die als musikalische Interpreten großer Dichtung einen hohen Rang unter den Musikern ihrer Zeit hatten und von Goethe sehr anerkannt wurden, stellten dennoch die Musik unter die Dichtung und hielten die Vertonung, die den Sinn der Dichtung verdeutlicht, für eine nebensächliche Funktion. Ihr Versuch,Goethes Dichtung musikalisch zu interpretieren, entstand unter dem Einfluss Goethes auf die Musik bzw. unter den persönlichen Kontakten. Die Goethe-Lieder von Schubert waren Kunstlieder, die auf dem Gleichgewicht der Singstimme und des Klaviers beruhten. In allen wesentlichen und beispielhaften Fällen beruhte die ästhetische Vollkommenheit der Liedkunst auf der Entsprechung von Dichtung und Musik, auf der Kongenialität des Musikers mit dem Dichter, dessen Dichtungen er in seine Musik übersetzte. In diesem Sinn ist Schubert der Komponist, der am deutlichsten und großartigsten Goethes Dichtung musikalisch interpretierte. Das schöpferische Verständnis der Dichtkunst Goethes zeugt ohne jeden Zweifel für die Künstlergröße Schuberts,eben kraft seiner Fähigkeit der Einfühlung in die große Natur des Dichters.

Abstract

Diese Arbeit behandelt analysierend die Fragen, wieweit Goethe das Lied beeinflusste, oder umgekehrt, wie die Einheit von Wort und Ton in den Goethe-Liedern von Franz Schubert verwirklicht wird, wie Schubert dadurch eine neue Musikgattung schuf, und wie die mit lyrischer Schönheit erfüllte Dichtung Goethes zum Geist des deutschen Kunstliedes geworden ist. In der Geschichte des Liedes wurden die Gedichte Goethes nach denen von Heine am zweitmeisten vertont. Goethe leistete damit einen großen Beitrag zur Entwicklung und Entfaltung des Liedes, einer wichtigen Gattung der Musik,welche sich erst im 19. Jahrhundert etablierte. Unzählige Liedkomponisten haben - mit Beginn des Liedschaffens von Johann Friedrich Reichardt -Goethes Gedichte vertont. Reichardt vertonte mit etwa 110 seiner Gedichte die meisten und war auch der Erste, der seine Gedichte vertonte. Der zeitgenössische Komponist Carl Friedrich Zelter, Goethes enger Musikfreund und -berater, vertonte ca. 70 Gedichte von Goethe, Schubert, Carl Loewe und Hugo Wolf über 50 seiner Gedichte. Außerdem vertonten Goethes Dichtungen auch Mozart, Beethoven, Zumsteeg, Fanny Hensel, Robert und Clara Schumann, Brahms, Liszt, Wagner, Strauss, Schönberg, Anton Webern,Hindemith, Eisler, Berg, Othmar Schoeck, Rihm usw. Sie vertonten sowohl seine Lyrik als auch Texte aus dem 『Faust』, aus 『Wilhelm Meisters Lehrjahre』,『Tasso』, 『Egmont』 oder 『Iphigenie auf Tauris』. Indem Schubert den poetischen Geist Goethes hervorragend interpretierte,bekam Goethes vertonte Dichtung - verglichen mit den Liedern von Reichardt und Zelter - damit ein ganz anderes, neues Leben. Die beiden, die als musikalische Interpreten großer Dichtung einen hohen Rang unter den Musikern ihrer Zeit hatten und von Goethe sehr anerkannt wurden, stellten dennoch die Musik unter die Dichtung und hielten die Vertonung, die den Sinn der Dichtung verdeutlicht, für eine nebensächliche Funktion. Ihr Versuch,Goethes Dichtung musikalisch zu interpretieren, entstand unter dem Einfluss Goethes auf die Musik bzw. unter den persönlichen Kontakten. Die Goethe-Lieder von Schubert waren Kunstlieder, die auf dem Gleichgewicht der Singstimme und des Klaviers beruhten. In allen wesentlichen und beispielhaften Fällen beruhte die ästhetische Vollkommenheit der Liedkunst auf der Entsprechung von Dichtung und Musik, auf der Kongenialität des Musikers mit dem Dichter, dessen Dichtungen er in seine Musik übersetzte. In diesem Sinn ist Schubert der Komponist, der am deutlichsten und großartigsten Goethes Dichtung musikalisch interpretierte. Das schöpferische Verständnis der Dichtkunst Goethes zeugt ohne jeden Zweifel für die Künstlergröße Schuberts,eben kraft seiner Fähigkeit der Einfühlung in die große Natur des Dichters.

참고문헌 (26)

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