시의 날개 위에 - 괴테와 음악
Auf Flügeln des Gedichtes, Goethe und Musik
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초록
“Wer Musik nicht liebt, verdient nicht ein Mensch genannt zu werden. Wersie liebt, ist ein halber Mensch; wer sie aber treibt, ein ganzer Mensch.” Dasist der bekannte Auspruch von Johann Wolfgang von Goethe, der wohl bisheute der populärste Dichter der deutschen Literaturgeschichte ist. Die Gedichteund Texte wohl kaum eines anderen Autors waren so oft Vorlage fürKunstlieder wie die Goethes. Seine Gedichte sind bei Liederkomponisten sehrbeliebt. Goethes dichterische Werke übten einen großen Einfluss auf die Musikund Musiker im 18. und 19 Jh., vom Klassizismus bis zur Romantik. SeineGedichte haben die bedeutendsten Komponisten der Musikgeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts angeregt. Goethe liebte die Musik - und die Komponistenliebten Goethes Gedichte und Lieder, die vielfach vertont wurden.Mit seinenGedichten nämlich fängt die Geschichte der Vertonung in Deutschland an, d.h. ohne seine Gedichte hätte es das Kunstlied in Deutschland nicht so blühenkönnen. Goethes Beziehungen zur Musik entwickelten sich zudem aufvielfältige Art und Weise: musikalisch-praktisch als Leiter des WeimarerOpernhauses, dichterisch-produktiv als Dichter zahlreicher Lieder undSingspiele und auch naturwissenschaftlich, denn Goethe verfasste eine aufnaturwissenschaftlichen Erkenntnissen aufbauende Tonlehre. Goethes lyrischerKosmos lebt im Wort und Ton. Seine Liedästhetik basiert auf der Einheit vonDichtung und Musik. Diese Arbeit vermittelt grundlegende Einsichten inGoethes Bestimmungen des Verhältnisse von Musik, Wort und Kompositionund seine Tonlehre. In der vorliegenden Arbeit werden diese Beziehungen zurMusik näher beleuchtet, und unter vier Gesichtspunkten zusammengestellt: 1. Goethe als musikalischer Dichter. 2. Goethe und die Musik bzw. seinVerhältnis zu der Musik und den Musiker seiner Zeit. 3. Goethes Einfluss aufdie Musik bzw. auf die Kunstlieder. 4. deutsches Kunstlied und GoethesLiedästhetik.
Abstract
“Wer Musik nicht liebt, verdient nicht ein Mensch genannt zu werden. Wersie liebt, ist ein halber Mensch; wer sie aber treibt, ein ganzer Mensch.” Dasist der bekannte Auspruch von Johann Wolfgang von Goethe, der wohl bisheute der populärste Dichter der deutschen Literaturgeschichte ist. Die Gedichteund Texte wohl kaum eines anderen Autors waren so oft Vorlage fürKunstlieder wie die Goethes. Seine Gedichte sind bei Liederkomponisten sehrbeliebt. Goethes dichterische Werke übten einen großen Einfluss auf die Musikund Musiker im 18. und 19 Jh., vom Klassizismus bis zur Romantik. SeineGedichte haben die bedeutendsten Komponisten der Musikgeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts angeregt. Goethe liebte die Musik - und die Komponistenliebten Goethes Gedichte und Lieder, die vielfach vertont wurden.Mit seinenGedichten nämlich fängt die Geschichte der Vertonung in Deutschland an, d.h. ohne seine Gedichte hätte es das Kunstlied in Deutschland nicht so blühenkönnen. Goethes Beziehungen zur Musik entwickelten sich zudem aufvielfältige Art und Weise: musikalisch-praktisch als Leiter des WeimarerOpernhauses, dichterisch-produktiv als Dichter zahlreicher Lieder undSingspiele und auch naturwissenschaftlich, denn Goethe verfasste eine aufnaturwissenschaftlichen Erkenntnissen aufbauende Tonlehre. Goethes lyrischerKosmos lebt im Wort und Ton. Seine Liedästhetik basiert auf der Einheit vonDichtung und Musik. Diese Arbeit vermittelt grundlegende Einsichten inGoethes Bestimmungen des Verhältnisse von Musik, Wort und Kompositionund seine Tonlehre. In der vorliegenden Arbeit werden diese Beziehungen zurMusik näher beleuchtet, und unter vier Gesichtspunkten zusammengestellt: 1. Goethe als musikalischer Dichter. 2. Goethe und die Musik bzw. seinVerhältnis zu der Musik und den Musiker seiner Zeit. 3. Goethes Einfluss aufdie Musik bzw. auf die Kunstlieder. 4. deutsches Kunstlied und GoethesLiedästhetik.
참고문헌 (20)
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- Schanze, Helmut, "Goethe-Musik" (2009), Wiehelm Fink
- Staiger, Emil, "Goethe und seine grossen Zeitgenossen" (1968), C.H. Beck
