문학적 인간학의 관점에서 본 ‘감정’: 근대와 불안의 상관성을 중심으로
Das Gefühl aus der Perspektive der literarischen Anthropologie in Bezug auf die Relation von Moderne und Angst
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이성과 감성의 구분이 흐릿해지고 인문학과 사회과학 혹은 인문학과 자연과학의 경계가 무너지는 21세기에 접어들면서 감정에 관한 탐구는 더욱 주목받는다. “감정의 합리성”(Sousa 1996, 18)이나 “감정적 이성을 위한 변명”(Meier-Seethalern 1997, 25)과 같은 개념들이 이런 맥락에서 등장하는데, 여기에는 탈근대에 접어들면서 근대에 만들어진 대립쌍, 즉 합리성과 감정의 구분이 그렇게 선명하게 유지될 수 없다는 인식이 내재해 있다. 이러한 흐름을 반영하듯, 인간학을 주제로 내세운 2007년 독일 독문학자 대회에서도 감정은 매우 중요하게 다루어졌다. 이 학술대회는 “자연-문화. 언어, 문학 그리고 교육에서의 보편성과 다양성”이라는 주제로 개최되었다. 이 학술대회에서는 6개의 분과에서 감정을 주제로 다루었다. 인간의 육체와 문화, 미학과 교육학, 인지이론과 소통, 매체, 기억과 문화변동, 교육과 지식 등의 분야에서 인간의 감정이 어떻게 표현되고 전달되는지를 학제적 차원에서 다양하게 분석하려는 논문들이 발표되기에 이르렀다. 18세기에 등장한 ‘완전한 인간’이라는 개념이 함축하듯이 인문학에서 감정에 주목하는 이유는 인간에 관한 더 균형잡힌 이해, 다시 말하면 생물학적 성향과 문화적 환경의 영향 속에서의 인간의 본질을 포괄적으로 살피려는 시도와 관련된다고 보아야 한다. 이런 관점에서 보면 감정에 관한 탐구는 인간학에만 그치는 것이 아니라, 큰 틀에서 문화연구의 한 차원임이 드러난다. 이 논문에서는 인간의 감정 가운데에서도 가장 큰 부분을 이루는 불안을 개인의 신체적 혹은 정신적인 징후로서가 아니라, 문화적 산물로 이해하고, 어떤 문화적 맥락에서 불안이 등장하는지를 분석하고자 한다.
Abstract
Obwohl es sich nicht bestreiten lässt, dass die Angst als ein essentielles Gefühl des Menschen ein psychologisch-körperliches Phänomen darstellt, ist es auch wichtig zu betonen, dass sie ebenfalls ein sozio-kulturelles Ergebnis ist. Kulturgeschichtlich betrachtet, nimmt die Angst in der Moderne zu, was vor allem auf die Unsicherheit der modernen Gesellschaft und die Verdinglichung der menschenlichen Verhältnisse zurückzuführen ist. Der deutsche Soziologe N. Luhmann hat darauf hingewiesen, dass der Boden für den modernen Menschen nicht mehr sicher sei, da die „kontingente Selektivität gesellschaftlicher Strukturen und Weltentwürfe“ in der Moderne mit der Abdankung der metaphysischen Unterstützung mit Hilfe der Religion zugenommen habe. Nietzsches Diagnose der Bodenlosigkeit des modernen Menschen lässt sich damit begründen, dass seit Kopernikus der Mensch ins durchbohrende Gefühl seines Nichts geraten ist. In der Philosophie lassen sich zwei theoretische Ansätze heranziehen, und zwar die Angsttheorie S. Kierkegaards und das existenziale Grundgefühl des Menschen von M. Heidegger. Der dänische Philosoph S. Kierkegaard versteht die Angst als Schwindel der Freiheit, welche dadurch entsteht, dass der menschliche Geist die unüberwindliche Kluft zwischen Unendlichkeit und Endlichkeit, Freiheit und Notwendigkeit zu überbrücken versucht. Bei Heidegger stellt die Angst die Grundbefindlichkeit des Menschen bezüglich des „in-der–Welt-seins“ dar. Das In-der-Welt-sein bedeutet die Angst des in der zivilisierten Welt lebenden Menschen.
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