Reichtumsverzicht als Voraussetzung der Erlösung bei Jesus, Paulus und den Apostolischen Vätern
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초록
In dieser Arbeit handelt es sich um die Frage nach dem Verständnis über den Reichtumsverzicht und -verteilung bei Jesus selbst, Paulus und den Apostolischen Vätern: Ob und wie sie den Besitzverzicht als eine Voraussetzung der Erlösung verstehen. Die Hauptschriften der frühen Christentum beinhalten das Thema über Reichtumsverzicht oder -verteilung für die sozio-wirtschaftlichen Schwachen und Bedürftigen, nämlich Armen,Hungernden, Weinenden. In bezug auf das Thema spiegelt sich in Didache und Barnabasbrief gut die Jesu Überlieferung wider, die auch bei Cyprianus vorhanden ist(Gruppe 1). Im Gegenteil dazu kennt der Hirt des Hermas keine solche Idee, wie bei Paulus(Gruppe 2). Unter Almosen und Besitzverzicht versteht Paulus die Wohltätigkeit im moralischen Sinne, nicht das Erlösungsmotiv im religiösen Sinne, wie in Gruppe 1. Diese Unterschiedlichkiet, denke ich mir, erklärt sich aus der geographischen und traditionsgeschichtlichen Nähe: Die geographische Nähe wirkt sich ja auf die geistige Angleichung in bezug auf die sozusagen “soziale Hilfe”. Und auch daraus wird ersichtlich, warum Jesus zwar an die Aussenseiter – einschliesslich Armen - eine erhebliche Zuwendung hat, aber in einer engen Beziehung mit den Reichen steht. Diese “scheinbar”widersprüche Verältnisse Jesu ist nur mit einer Hypothese erklärbar: Er kennt schon zwei Dimensionen des Eigentumsverzichts im religiösen und moralischen Sinne. Dabei wollte er die Reichen nicht nur zu moralische Aktion führen, sondern auch als Gegenstand der Erlösungsplanung Gottes annehmen.
Abstract
In dieser Arbeit handelt es sich um die Frage nach dem Verständnis über den Reichtumsverzicht und -verteilung bei Jesus selbst, Paulus und den Apostolischen Vätern: Ob und wie sie den Besitzverzicht als eine Voraussetzung der Erlösung verstehen. Die Hauptschriften der frühen Christentum beinhalten das Thema über Reichtumsverzicht oder -verteilung für die sozio-wirtschaftlichen Schwachen und Bedürftigen, nämlich Armen,Hungernden, Weinenden. In bezug auf das Thema spiegelt sich in Didache und Barnabasbrief gut die Jesu Überlieferung wider, die auch bei Cyprianus vorhanden ist(Gruppe 1). Im Gegenteil dazu kennt der Hirt des Hermas keine solche Idee, wie bei Paulus(Gruppe 2). Unter Almosen und Besitzverzicht versteht Paulus die Wohltätigkeit im moralischen Sinne, nicht das Erlösungsmotiv im religiösen Sinne, wie in Gruppe 1. Diese Unterschiedlichkiet, denke ich mir, erklärt sich aus der geographischen und traditionsgeschichtlichen Nähe: Die geographische Nähe wirkt sich ja auf die geistige Angleichung in bezug auf die sozusagen “soziale Hilfe”. Und auch daraus wird ersichtlich, warum Jesus zwar an die Aussenseiter – einschliesslich Armen - eine erhebliche Zuwendung hat, aber in einer engen Beziehung mit den Reichen steht. Diese “scheinbar”widersprüche Verältnisse Jesu ist nur mit einer Hypothese erklärbar: Er kennt schon zwei Dimensionen des Eigentumsverzichts im religiösen und moralischen Sinne. Dabei wollte er die Reichen nicht nur zu moralische Aktion führen, sondern auch als Gegenstand der Erlösungsplanung Gottes annehmen.
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