알렉산드리아의 클레멘스의 『어떤 부자가 구원을 받는가?』에 나타난 "가난과 부"에 대한 이해의 문제
Verständnis über Armut und Reichtum im Clemens' Werk 『Quis dives salvetur』
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초록
Clemens’ Werk [Quis dives salvetur] bezeichnet sich als das erste Werk in der Alten Kirche, in der inbezug auf die reiche Christengrupe in den alexandrinischen Kirchengemeinden das Thema Armut und Reichtum ausführlich behandelt wird. Darin erörtert er die Interpretation des Markusevangelium 10. 17-31, welches sich eine negative Vorstellung über die Reichen und das Reichtum bildet. Um diese negative Vorstellung zu mildern, benutzt er die sog. allegorische Hermeneutiksmethode der alexandrinische Tradition, die Philo, Clemens und Origenes entwickelt haben. Das Befehl des Herren “Gehe hin, verkaufe alles, was du hast, und gib’s den Armen,…” bedeutet nicht ganze Aufgabe eigenes Besitzes, sondern man soll nach etwas Kreatives und Höheres verlangen, nämlich den stoischen Begriff “apatheia”, der sich auf die Beseitigung der Sucht und Passion nach dem Besitz zielt, zu erreichen. In diesem Sinne soll das Reichtum als “adiaphoron”, d. h. etwas Indifferentes bezeichnet werden, was allein nach dem Benutzungszweck ein Urteil über das Gute oder Böse abgegeben werden kann. Also ist das Reichtum weder gut noch nicht gut, vielmehr die Bedingung für die Strafe. Dafür hat er zwei Voraussetzungen: 1) die allegorische Hermeneutik der Bibel, 2) das Erreichen der Vollkommenheit durch die Kontrolle der emotionale Faktoren. Indem Clemens den Reichen erfordert, ihren armen Nächsten finaziell zu unterstützen und das Geld zu geben, damit sie vollkommen werden, übergeht er die reale und sozio-wirtschaftliche Armut, vielmehr versucht er eine Abstraktion bzw. Spiritualisierung des Recihtums. Verursacht wird solche Vorstellung des Clemens über das Thema “Armut und Rechtum” m. E. nicht nur aus der alexandrinischen Hermeneutikstradition, sondern auch aus dem persönlichen Hintergrund seines Gedankens, nicht wie sich Ann. van den Hoek vorstellt, dass es sich auf die gedanklichen Grenzen des reichen Clemens, der aus der höheren Schichte stammt, beruhen würde.
Abstract
Clemens’ Werk [Quis dives salvetur] bezeichnet sich als das erste Werk in der Alten Kirche, in der inbezug auf die reiche Christengrupe in den alexandrinischen Kirchengemeinden das Thema Armut und Reichtum ausführlich behandelt wird. Darin erörtert er die Interpretation des Markusevangelium 10. 17-31, welches sich eine negative Vorstellung über die Reichen und das Reichtum bildet. Um diese negative Vorstellung zu mildern, benutzt er die sog. allegorische Hermeneutiksmethode der alexandrinische Tradition, die Philo, Clemens und Origenes entwickelt haben. Das Befehl des Herren “Gehe hin, verkaufe alles, was du hast, und gib’s den Armen,…” bedeutet nicht ganze Aufgabe eigenes Besitzes, sondern man soll nach etwas Kreatives und Höheres verlangen, nämlich den stoischen Begriff “apatheia”, der sich auf die Beseitigung der Sucht und Passion nach dem Besitz zielt, zu erreichen. In diesem Sinne soll das Reichtum als “adiaphoron”, d. h. etwas Indifferentes bezeichnet werden, was allein nach dem Benutzungszweck ein Urteil über das Gute oder Böse abgegeben werden kann. Also ist das Reichtum weder gut noch nicht gut, vielmehr die Bedingung für die Strafe. Dafür hat er zwei Voraussetzungen: 1) die allegorische Hermeneutik der Bibel, 2) das Erreichen der Vollkommenheit durch die Kontrolle der emotionale Faktoren. Indem Clemens den Reichen erfordert, ihren armen Nächsten finaziell zu unterstützen und das Geld zu geben, damit sie vollkommen werden, übergeht er die reale und sozio-wirtschaftliche Armut, vielmehr versucht er eine Abstraktion bzw. Spiritualisierung des Recihtums. Verursacht wird solche Vorstellung des Clemens über das Thema “Armut und Rechtum” m. E. nicht nur aus der alexandrinischen Hermeneutikstradition, sondern auch aus dem persönlichen Hintergrund seines Gedankens, nicht wie sich Ann. van den Hoek vorstellt, dass es sich auf die gedanklichen Grenzen des reichen Clemens, der aus der höheren Schichte stammt, beruhen würde.
참고문헌 (15)
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