치료중단에 있어서 사전의사표시서의 의미
Zur Bedeutung von Patientenverfügungen im Behandlungsabbruch
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Nicht nur in anderen Ländern, sondern auch in Korea sind die Möglichkeiten und Grenzen der Sterbehilfe sowie die Frage, inwieweit die Patientenselbstbestimmung am Lebensende reicht, seit Langem Gegenstände der intensiven gesellschaftspolitischen Debatte. Dabei gewinnt die Frage, ob und inwieweit der Einzelne selbst über die Umstände seines Sterbens, vor allem den Zeitpunkt des eigenen Todes, entscheiden darf, an existenzieller Bedeutung. Innerhalb dieser Diskussion um die rechtlichen Probleme am Lebensende, spielt der Komplex der Patientenverfügungen eine maßgebliche Rolle. Die Patientenverfügung ist dabei nicht ausschließliche, aber doch bedeutendste Quelle zur Ermittlung des Patientenwillens, die im Schnittfeld zwischen Verwirklichung von Selbstbestimmung des zukünftigen Patienten einerseits und des Lebensschutzes andererseits steht. Daraufhin verabschiedete der Bundestag am 18.06.2009 die gesetzliche Regelung zur Patientenverfügung. Allerdings ist es fraglich, ob durch das neue Patientenverfügungsgesetz ein in jeder Hinsicht widerspruchsfreies und sachgerechtes System nicht nur der Sterbehilfe, sondern auch von Patientenverfügungen hervorgebracht werden kann. Die vorliegende Arbeit bemüht sich vor diesem Hintergrund um die spezifisch rechtliche Verankerung der Patientenverfügungsdiskussion. Leitfrage der Untersuchung ist, durch welche gesetzesförmliche Fassung Patientenverfügungen zu einer Absicherung der Patientenautonomie am Ende des Lebens bzw. zur Verschaffung der Rechts- und Handlungssicherheit für die Ärzteschaft, die sich vor überraschend drohenden rechtlichen Sanktionen sorgt, beitragen können.
Abstract
Nicht nur in anderen Ländern, sondern auch in Korea sind die Möglichkeiten und Grenzen der Sterbehilfe sowie die Frage, inwieweit die Patientenselbstbestimmung am Lebensende reicht, seit Langem Gegenstände der intensiven gesellschaftspolitischen Debatte. Dabei gewinnt die Frage, ob und inwieweit der Einzelne selbst über die Umstände seines Sterbens, vor allem den Zeitpunkt des eigenen Todes, entscheiden darf, an existenzieller Bedeutung. Innerhalb dieser Diskussion um die rechtlichen Probleme am Lebensende, spielt der Komplex der Patientenverfügungen eine maßgebliche Rolle. Die Patientenverfügung ist dabei nicht ausschließliche, aber doch bedeutendste Quelle zur Ermittlung des Patientenwillens, die im Schnittfeld zwischen Verwirklichung von Selbstbestimmung des zukünftigen Patienten einerseits und des Lebensschutzes andererseits steht. Daraufhin verabschiedete der Bundestag am 18.06.2009 die gesetzliche Regelung zur Patientenverfügung. Allerdings ist es fraglich, ob durch das neue Patientenverfügungsgesetz ein in jeder Hinsicht widerspruchsfreies und sachgerechtes System nicht nur der Sterbehilfe, sondern auch von Patientenverfügungen hervorgebracht werden kann. Die vorliegende Arbeit bemüht sich vor diesem Hintergrund um die spezifisch rechtliche Verankerung der Patientenverfügungsdiskussion. Leitfrage der Untersuchung ist, durch welche gesetzesförmliche Fassung Patientenverfügungen zu einer Absicherung der Patientenautonomie am Ende des Lebens bzw. zur Verschaffung der Rechts- und Handlungssicherheit für die Ärzteschaft, die sich vor überraschend drohenden rechtlichen Sanktionen sorgt, beitragen können.
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