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차별적 발화행위의 언어폭력

Sprachgewalt diskriminierender Sprechakte

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주제분류독일어와문학

초록

In der vorliegenden Arbeit werden diskriminierende Sprechakte in Bezug auf Sprachgewalt untersucht, d. h. wie die Menschen aufgrund von Sprache ihr Gesicht verlieren und verletzt werden können. Beim Gesichtskonzept wird zwischen negativem und positivem Gesicht unterschieden. Das negative Gesicht beschreibt das grundlegende Bedürfnis, seine Handlungsfreiheit nicht durch den Anderen einschränken zu lassen. Es kann bereits durch eine aufdringliche Bitte bedroht werden, da dieser Sprechakt einen Eingriff in die persönliche Handlungsfreiheit eines Gesprächspartners darstellt. Das positive Gesicht beinhaltet das Bedürfnis, von Anderen anerkannt zu werden und kann schon durch eine falsche Anredeform (z. B. ‘Du’ statt ‘Sie’) in Frage gestellt werden. Diskriminierende Sprechakte sind anhand von fünf Operationen zu unterscheiden. Erstens kann durch die Operation des Trennens eine Grenze zwischen Gesprächspartnern, d. h. eine Unterscheidung zwischen ‘Uns’ und ‘Denen’ gezogen werden. Zweitens kann durch Distanzierungsoperationen ein sozialer Abstand zwischen Sprechern und Hörern entstehen. Drittens wird dieser Abstand durch Hervorhebung bestimmter Merkmale oder Eigenschaften verfestigt oder neutralisiert. Viertens geht es um die Unterscheidung, durch die der Sprecher als höherwertig und der Hörer als minderwertig eingestuft wird. Fünftens kann eine Person durch Stereotypisierung als Teil der minderwertigen Gruppe diskriminiert werden. Hier wird betont, dass eine Äußerung an sich kein diskriminierender Sprechakt ist, sondern nur bezüglich der interpersonalen Rollenbeziehung und des sprachlichen Austausches von Sprecher und Hörer. Das Sprechen kann auch eine Handlung darstellen. Anhand einiger Beispiele konnte gezeigt werden, dass Studien über diskriminierende Sprechakte aufgrund der wachsenden Multikulturalität der Gesellschaft notwendig sind, damit die Menschen friedlich und glücklich zusammenleben können. In dieser Hinsicht sollte die Forschung anhand konkreter Fallbeispiele in der jeweiligen Sprachkultur fortgesetzt werden.

Abstract

In der vorliegenden Arbeit werden diskriminierende Sprechakte in Bezug auf Sprachgewalt untersucht, d. h. wie die Menschen aufgrund von Sprache ihr Gesicht verlieren und verletzt werden können. Beim Gesichtskonzept wird zwischen negativem und positivem Gesicht unterschieden. Das negative Gesicht beschreibt das grundlegende Bedürfnis, seine Handlungsfreiheit nicht durch den Anderen einschränken zu lassen. Es kann bereits durch eine aufdringliche Bitte bedroht werden, da dieser Sprechakt einen Eingriff in die persönliche Handlungsfreiheit eines Gesprächspartners darstellt. Das positive Gesicht beinhaltet das Bedürfnis, von Anderen anerkannt zu werden und kann schon durch eine falsche Anredeform (z. B. ‘Du’ statt ‘Sie’) in Frage gestellt werden. Diskriminierende Sprechakte sind anhand von fünf Operationen zu unterscheiden. Erstens kann durch die Operation des Trennens eine Grenze zwischen Gesprächspartnern, d. h. eine Unterscheidung zwischen ‘Uns’ und ‘Denen’ gezogen werden. Zweitens kann durch Distanzierungsoperationen ein sozialer Abstand zwischen Sprechern und Hörern entstehen. Drittens wird dieser Abstand durch Hervorhebung bestimmter Merkmale oder Eigenschaften verfestigt oder neutralisiert. Viertens geht es um die Unterscheidung, durch die der Sprecher als höherwertig und der Hörer als minderwertig eingestuft wird. Fünftens kann eine Person durch Stereotypisierung als Teil der minderwertigen Gruppe diskriminiert werden. Hier wird betont, dass eine Äußerung an sich kein diskriminierender Sprechakt ist, sondern nur bezüglich der interpersonalen Rollenbeziehung und des sprachlichen Austausches von Sprecher und Hörer. Das Sprechen kann auch eine Handlung darstellen. Anhand einiger Beispiele konnte gezeigt werden, dass Studien über diskriminierende Sprechakte aufgrund der wachsenden Multikulturalität der Gesellschaft notwendig sind, damit die Menschen friedlich und glücklich zusammenleben können. In dieser Hinsicht sollte die Forschung anhand konkreter Fallbeispiele in der jeweiligen Sprachkultur fortgesetzt werden.

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