에.테.아.호프만의『수코양이 무어 Kater Murr』에 나타난 텍스트 구성원리로서의 '상호텍스트성'
Intertextualit a ·· t als das textkonsruktionsprinzip im Kater Murr von E.T.A Hoffmann
0
조회
0
다운로드
3
인용
0
참고문헌
초록
Abstract
Inhaltliche Elemente anderer Werke, d.h. genaue oder nur angedeutete, unterst u ·· tzend aufgenommene oder ironisch verstellte Zitate, Anspielungen werden als intertextuelle Elemente bei E.T.A. Hoffmann mit Vorliebe angewendet. Der Roman Kater Murr liefert sehr gute Beispiele f u ·· r die Verwendung solcher Elemente. Kater Murr zeigt exemplarisch intertextuelle Schreibweise, und zwar durch alle Formen selbst- und fremdreferierender intertextueller Bezugnahme. Der ganze Roman bildet einen exemplarischen Fall von auf sich selbst bezogener Intertextualit a ·· t: das Ineinander, d.h. Inter-Textualit a ·· t von zwei Texten bildet das wichtigste Strukturprinzip des Werkes. Das Verfahren parodierender Dekonstruktion und beabsichtiger, aber hoffnungsloser (Re-)Konstruktion, das als wichtigstes Strukturierungprinzip des Romans funktioniert, ist selbst intertextuell. Vor allem die 'Kater Zitate' bieten Anlaß zu ironisch-parodistischen Umkehrungen, die sich besonders aus der Gegen u ·· berstellung des philistr o ·· sen, selbstsicheren Murr-Diskurses und den urspr u ·· nglichen Bedeutungen der zitierten Texte ergeben. Das Moment des Aufzeichnens der Lebensgeschichte taucht zugleich auch noch auf, so verbindet die Bezugnahme auf diese intertexturelle Vorlage die wichtigsten strukturierenden Elemente und Verfahren im Kater Murr. das Erz a ·· hlen-Aufzeichnen der Lebensgeschichte, die palimpsestartig verwendete Schrift und das Fragmentarische. Kater Murr ist als offenes Eingest a ·· ndnis der Nicht-Rekonstruierbarkeit und der Nicht-Erz a ·· hlbarkeit von Leben und Geschichte lesbar. Die intertextuelle und struktuelle Aufeinanderbezogenheit beider Teile l a ·· ßt aber ihren Gegensatz im ambivalenten Zwielicht der Parodie romantischer Grundannahmen u ·· ber Bildung, K u ·· nstlertum, Vollst a ·· ndigkeit, Fragment, Ordnung und Chaos aufgehen. Eine grundlegend intertextuelle Kompositionstechnik, die sich auf allen Ebenen der Texte, vor allem aber der des Erz a ·· hlens a ·· ußert, erweist sich als wesentliches Mittel der Textkonstruktion bei Hoffmann und f u ·· hrt den Text zur unendlichen Erweiterung der Schrift.
