상징, 기호학 그리고 문화연구 - 카시러의 『상징형식의 철학』을 중심으로
Symbol, Semiotik und Kulturforschung - In bezug auf die Philosophie der Symbolischen Formen von E. Cassirer
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Abstract
Ausgehend vom Begriff der symbolischen Formen E. Cassirers wird hier versucht, die Möglichkeit der Kulturforschung mit Hilfe der Semiotik zu prüfen. In seiner Philosophie der symbolischen Formen hat dieser Kulturphilosoph dargelegt, dass im Feld der menschlichen Erkenntnis das Symbol in die Funktion gesetzt wird, die Erkenntnis der Welt zu vermitteln. Die Welt wird, so Cassirer, durch den jeweiligen Kontext, also durch den Symbolkontext, festgelegt. Auf die Spitze getrieben, stellt diese Festlegung dar, dass die symbolischen Formen, wie Mythos, Religion, Kunst, Sprache und nicht zuletzt Wissenschaft, die vom Menschen zur Verfügung gestellten Objektivierungsformen der Welt sind. Daher liegt es nahe, dass es außerhalb der symbolischen Welten keine Welt gibt. Die erkannte Welt ist nicht die materielle Welt oder Substanzwelt, wie sie ist, sondern eine Welt, die symbolisch vermittelt ist. Wir leben daher nicht in der physischen Natur, sondern in den symbolisch konstituierten Welten. Das Symbol ist in seinem eigentlichsten Sinne nichts anderes als die Sinnsetzung an einen erkannten Gegenstand. Durch die menschliche geistige Kraft oder Tätigkeit wird ein Gegenstand mit einem Sinn erfüllt. Der werkhafte Charakter der symbolischen Formen, wie er im Kunstwerk zu finden ist, ermöglicht die Aussage, dass die Kultur zeichenhaft strukturiert ist, die anhand der Semiotik zur Analyse gebracht werden kann.
