인간과 기계- 에.테.아. 호프만의 문학작품에 나타난 기계인간 모티브 연구
Mensch und Maschine Zur Untersuchung des Maschinenmenschen in der Lieratur von E. T. A. Hoffmann
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초록
Heute verstärkt sich das Mensch-Maschinen-Hybridsystem durch die radikalen Entwicklungen der Technologie. Die Beobachtung des Menschen als ein Maschinenwerk beginnt bereits mit dem mechanistischen Weltbild in der Aufklärungszeit. Die entscheidenden philosophischen Grundlagen für ein mechanistisches Weltbild und das auf ihm basierende Maschinenzeitalter lieferten Descartes und La Mettrie. Besonders nach La Mettrie ist der Mensch als ein Maschinenwerk zu sehen, das sich selber aufzieht. In dieser Auffassung machten sich Uhrmacher und Mechaniker daran, immer vollkommenere Automatenmenschen zu bauen. Anfang des 19. Jahrhunderts kommt aber das mechanistische Weltbild in die Kritik. Die Künstler der Romantik glauben offenbar nicht mehr daran, dass die Technik menschenähnlich werden könnte. Darum legt die Romantik Wert darauf, dass der Mensch sich von der Technik von sich aus unterscheidet. Besonders bei E. T. A. Hoffmann erscheint der Automatenmensch als ein zentrales Motiv und Anlaß zur kritischen Auseinandersetzung. In Bezug darauf betrachte ich in meiner Arbeit Hoffmanns Kurzerzählungen Die Automate, Der Sandmann und Nußknacker und Mausekönig. Hoffmann formuliert in seiner Erzählung Die Automate (1814) die zeitgenössischen Befürchtungen, die sich mit dem Phänomen der Automaten verknüpfen. Der Protagonist Ludwig zeigt darin ein unheimliches grauenhaftes Gefühl angesichts täuschend echterAutomatenmenschen und lebendigtoter Wachsfiguren. Eine andere Variante des Automatenmotivs bei Hoffmann findet sich in der Erzählung Der Sandmann (1816). Die Automate Olimpia wird darin durch den mit einem Fernglas verstärkten Blick des traumatisierten Nathanaels belebt. Nathanael erkennt aber schließlich Olimpia als reine tote Holzpuppe und verfällt dadurch am Ende dem Tod. Ihm zerbricht das Leben, weil er Mensch und Maschine nicht mehr auseinanderhalten kann. Das Motiv von der belebten Puppe wird auch in Hoffmanns Kindermärchen Nußknacker und Mausekönig (1816) ausformuliert. Der Nussknacker spielt darin eine symbolische Rolle, um die Phantasie der kleinen Marie zu erwecken. In seinen Kurzerzählungen offenbart Hoffmann den Automatenmenschen als ein unheimliches Wesen, das den Menschen schließlich in ein tragisches Ende führt.
Abstract
Heute verstärkt sich das Mensch-Maschinen-Hybridsystem durch die radikalen Entwicklungen der Technologie. Die Beobachtung des Menschen als ein Maschinenwerk beginnt bereits mit dem mechanistischen Weltbild in der Aufklärungszeit. Die entscheidenden philosophischen Grundlagen für ein mechanistisches Weltbild und das auf ihm basierende Maschinenzeitalter lieferten Descartes und La Mettrie. Besonders nach La Mettrie ist der Mensch als ein Maschinenwerk zu sehen, das sich selber aufzieht. In dieser Auffassung machten sich Uhrmacher und Mechaniker daran, immer vollkommenere Automatenmenschen zu bauen. Anfang des 19. Jahrhunderts kommt aber das mechanistische Weltbild in die Kritik. Die Künstler der Romantik glauben offenbar nicht mehr daran, dass die Technik menschenähnlich werden könnte. Darum legt die Romantik Wert darauf, dass der Mensch sich von der Technik von sich aus unterscheidet. Besonders bei E. T. A. Hoffmann erscheint der Automatenmensch als ein zentrales Motiv und Anlaß zur kritischen Auseinandersetzung. In Bezug darauf betrachte ich in meiner Arbeit Hoffmanns Kurzerzählungen Die Automate, Der Sandmann und Nußknacker und Mausekönig. Hoffmann formuliert in seiner Erzählung Die Automate (1814) die zeitgenössischen Befürchtungen, die sich mit dem Phänomen der Automaten verknüpfen. Der Protagonist Ludwig zeigt darin ein unheimliches grauenhaftes Gefühl angesichts täuschend echterAutomatenmenschen und lebendigtoter Wachsfiguren. Eine andere Variante des Automatenmotivs bei Hoffmann findet sich in der Erzählung Der Sandmann (1816). Die Automate Olimpia wird darin durch den mit einem Fernglas verstärkten Blick des traumatisierten Nathanaels belebt. Nathanael erkennt aber schließlich Olimpia als reine tote Holzpuppe und verfällt dadurch am Ende dem Tod. Ihm zerbricht das Leben, weil er Mensch und Maschine nicht mehr auseinanderhalten kann. Das Motiv von der belebten Puppe wird auch in Hoffmanns Kindermärchen Nußknacker und Mausekönig (1816) ausformuliert. Der Nussknacker spielt darin eine symbolische Rolle, um die Phantasie der kleinen Marie zu erwecken. In seinen Kurzerzählungen offenbart Hoffmann den Automatenmenschen als ein unheimliches Wesen, das den Menschen schließlich in ein tragisches Ende führt.
참고문헌 (17)
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