대명사의 본질 -자연언어와 형식언어의 차이
Das Wesen des Pronomens - Zur Unterscheidung zwischen natuelicher und formaler Sprache
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초록
Abstract
Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, das Wesen des Pronomens, das der traditionellen Grammatik gegenübersteht, offen zu legen und zu zeigen, wie es in die Bedeutungstheorie eingebettet wird. Das Pronomen ist nach Chong In Hoang (1983) ein Portmanteau-Morph, das aus einem Artikel und einem Nomen verschmolzen ist. Beispielsweise steht “er” für “der Mann”, “sie” für “die Frau”, “jemand” für “ein Mensch”, “nichts” für “nicht ein Ding”, “niemand” für “nicht ein Mensch”, “hier” für “an diesem Ort”, “jetzt” für “zu dieser Zeit” usw. Das Pronomen unterscheidet sich grammatisch scharf vom Artikel. Der Artikel benötigt ein lexikalisches Wort, um ein einfaches autonomes Syntagma (EAS) zu sein. Daraus folgt, daß der Artikel ein Funktionsausdruck ist, der für ein Nomen als Argument ein EAS als Wert ergibt. Wenn das EAS verschmolzen wird, entsteht ein Pronomen als Portmanteau-Morph. Also ist das Pronomen ein Funktionswert. Die Verschmelzung ist ein natürlichsprachliches Phänomen, das die Logik nicht kennt. Um die Bedeutung eines Pronomens zu erkennen, muß man es in die Vollform auflösen, weil es eine verschmolzene Form Portmanteau-Morph ist. Die zur Störung der Kommunikation führende Verschmelzung findet sich in europäischen Sprachen wie Deutsch und Englisch, in denen der Negator “nicht” mit einem Nominalsyntagma verschmolzen werden kann, was in anderen Sprachen wie Koreanisch nicht möglich ist. Die Vollform der Pronomina, die zum deiktischen Zentrum gehören, enthält einen proximalen Artikel “dies”, der ein entscheidendes Merkmal der Origo ist. Die Vollform der Pronomina, die zur deiktischen Peripherie gehören, enthält hingegen einen mesialen oder einen distalen Artikel. Also steuert der Artikel den Produktionsprozeß der Pronomina und die Bestimmung von deren Charakter.
