‘반전과 함께 일어나는 인지’에 대하여 ― 아리스토텔레스의 플롯 이론 연구
Was ist ‘die Wiedererkennung, die mit der Peripetie eintritt’? ― Eine Studie zur aristotelischen Fabeltheorie
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초록
In der Poetik des Aristoteles sind Peripetie und Wiedererkennung für die Beschreibung der Fabelstruktur von zentraler Bedeutung. Vor allem seine These, dass die Wiedererkennung am wirksamsten ist, wenn sie mit der Peripetie eintritt, ist in narratologischer Hinsicht hochinteressant, obwohl sie bisher oft missverstanden und nicht gebührend beachtet worden ist. Diese Arbeit geht den folgenden Fragen nach: Was wird eigentlich mit der Wiedererkennung, die mit der Peripetie eintritt, gemeint? Warum wird sie höhergeschätzt als die Wiedererkennung ohne Peripetie? Was sagt dieses Werturteil über die aristotelische Poetik aus? Während manche Poetik-Interpreten glauben, dass Peripetie und Wiedererkennung schwer zu unterscheiden seien, und dass die mit der Peripetie eintretende Wiedererkennung kein Spezialfall sei, gehe ich davon aus, dass Aristoteles beide Begriffe konsequent und systematisch unterscheidet und den komplexen Term Wiedererkennung-Peripetie für ein ganz spezifisches Phänomen reserviert. Die zentrale These dieser Arbeit lautet: Die Wiedererkennung tritt nur dann mit der Peripetie, wenn der Übergang vom Unwissen zum Wissen durch eine gegenteilige oder völlig andere Absicht veranlasst wird.
Abstract
In der Poetik des Aristoteles sind Peripetie und Wiedererkennung für die Beschreibung der Fabelstruktur von zentraler Bedeutung. Vor allem seine These, dass die Wiedererkennung am wirksamsten ist, wenn sie mit der Peripetie eintritt, ist in narratologischer Hinsicht hochinteressant, obwohl sie bisher oft missverstanden und nicht gebührend beachtet worden ist. Diese Arbeit geht den folgenden Fragen nach: Was wird eigentlich mit der Wiedererkennung, die mit der Peripetie eintritt, gemeint? Warum wird sie höhergeschätzt als die Wiedererkennung ohne Peripetie? Was sagt dieses Werturteil über die aristotelische Poetik aus? Während manche Poetik-Interpreten glauben, dass Peripetie und Wiedererkennung schwer zu unterscheiden seien, und dass die mit der Peripetie eintretende Wiedererkennung kein Spezialfall sei, gehe ich davon aus, dass Aristoteles beide Begriffe konsequent und systematisch unterscheidet und den komplexen Term Wiedererkennung-Peripetie für ein ganz spezifisches Phänomen reserviert. Die zentrale These dieser Arbeit lautet: Die Wiedererkennung tritt nur dann mit der Peripetie, wenn der Übergang vom Unwissen zum Wissen durch eine gegenteilige oder völlig andere Absicht veranlasst wird.
참고문헌 (10)
- 아리스토텔레스, "시학" (1999), 문예출판사
- 이상섭, "아리스토텔레스의 시학 연구" (2002), 문학과지성사
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- 에우리피데스, "에우리피데스 비극" (2005), 단국대학교출판부
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- Aristoteles, Poetics, "D. W. Lucas의 역주" (1988), Oxford, Clarendon Press
- André Dacier, "La Poetique d'Aristote" (1976), Georg Olms Verlag
- Cave, Terence, "Recognitions. A Study in Poetics" (1990), Oxford University Press
- Hardison Jr,, O. B, "Aristoteles' Poetics. A Translation and Commentary for Students of Literature, Englewood Cliffs" (1968), Prentice-Hall
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