젠더연구 관점으로 본 독일 ‘살롱’의 이론과 실제 - 크리스타 볼프의 소설 『어디에도 없는 곳』 분석
Zur Studie der deutschen Salons aus der Perspektive der Genderforschung - Am Beispiel von Ch. Wolfs Erzählung Kein Ort. Nirgends
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초록
Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der Charakterisierung derPhänomen der europäischen Salons. Der Salonbegriff wird in bezug auf diedamaligen Geschlechterrolle in Betracht gezogen. Der Begriff des Salonsversteht sich eigentlich als eine gesellige Zusammenkünfte von Männern undFrauen. Kennzeichnend für allen Salons ist, dass eine Frau die Initiatorin ist. Jedoch läßt sich der Salon ohne Bedenken nicht als eine weibliche Domänebezeichnen. Obwohl Salons als kulturelle Einrichtung der einzigenEinflussbereich waren, in dem Frauen gesellschaftlich agieren konnten, kannman den Salon als freier Raum für Frauen nicht behaupten. Die Salonkultursteht in engem Zusammenhang mit der historischen Entwicklung des sozialenStellenwertes der Frauen. Der Ziel dieser Arbeit liegt darin, die überliefertenThesen vom Begriff Salons kritisch zu betrachten. Daher konzentriert dieseArbeit sich darauf, die Entwicklungsbedingungen der Salons vor demhistorischen Hintergrund zu erörtern. Dabei werden die historischenEntwicklungen der Salons in ihrer vielfachen Verknüpfung mit dem kulturellenund politischen Ereignissen ihrer Zeit nachgezeichnet. Diese Arbeit besteht ausdrei Teilen. Im erstem Teil werden die überlieferten Thesen zum Salonbegriffkritisch betrachtet. Dabei wird festgestellt, dass Salons nicht unbedingt vonFrauen, sondern auch von Männer gegründet wurden. Und noch jede Salonsunterscheiden sich von der vorherigen, etwa durch eine neue Konstellation der anwesenden Gäste oder einen anderen Themenschwerpunkt. Im zweiten Teilwird der Charakter der französischen Salons durch den Vergleich mit demdeutschen Salon untersucht. Dabei wird es gezeigt, dass die deutsche Salons,die am Ende des 18. Jh. in Berlin entstehen, eine vollkommen andere Strukturhaben. Während die französischen Salons sich immer vor allem auf höfischeadelige Etikette und leichtes Amüsement, beschränkten, waren die deutschenSalons ein Ort des geistigen Austausches. Anders als diepolitisch-gesellschaftlich wirksamen französischen Salons waren die deutschenSalons auf künstlicherischen oder literarischen Gebiet engagiert. Abschließendwird die Ch. Wolfs Erzählung Kein Ort. Nirgends in bezug auf demtheoretischen Basis des bisher ausgeführten deutschen Salonbegriffes und auchaus der Perspektive der Genderforschung betrachtet.
Abstract
Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der Charakterisierung derPhänomen der europäischen Salons. Der Salonbegriff wird in bezug auf diedamaligen Geschlechterrolle in Betracht gezogen. Der Begriff des Salonsversteht sich eigentlich als eine gesellige Zusammenkünfte von Männern undFrauen. Kennzeichnend für allen Salons ist, dass eine Frau die Initiatorin ist. Jedoch läßt sich der Salon ohne Bedenken nicht als eine weibliche Domänebezeichnen. Obwohl Salons als kulturelle Einrichtung der einzigenEinflussbereich waren, in dem Frauen gesellschaftlich agieren konnten, kannman den Salon als freier Raum für Frauen nicht behaupten. Die Salonkultursteht in engem Zusammenhang mit der historischen Entwicklung des sozialenStellenwertes der Frauen. Der Ziel dieser Arbeit liegt darin, die überliefertenThesen vom Begriff Salons kritisch zu betrachten. Daher konzentriert dieseArbeit sich darauf, die Entwicklungsbedingungen der Salons vor demhistorischen Hintergrund zu erörtern. Dabei werden die historischenEntwicklungen der Salons in ihrer vielfachen Verknüpfung mit dem kulturellenund politischen Ereignissen ihrer Zeit nachgezeichnet. Diese Arbeit besteht ausdrei Teilen. Im erstem Teil werden die überlieferten Thesen zum Salonbegriffkritisch betrachtet. Dabei wird festgestellt, dass Salons nicht unbedingt vonFrauen, sondern auch von Männer gegründet wurden. Und noch jede Salonsunterscheiden sich von der vorherigen, etwa durch eine neue Konstellation der anwesenden Gäste oder einen anderen Themenschwerpunkt. Im zweiten Teilwird der Charakter der französischen Salons durch den Vergleich mit demdeutschen Salon untersucht. Dabei wird es gezeigt, dass die deutsche Salons,die am Ende des 18. Jh. in Berlin entstehen, eine vollkommen andere Strukturhaben. Während die französischen Salons sich immer vor allem auf höfischeadelige Etikette und leichtes Amüsement, beschränkten, waren die deutschenSalons ein Ort des geistigen Austausches. Anders als diepolitisch-gesellschaftlich wirksamen französischen Salons waren die deutschenSalons auf künstlicherischen oder literarischen Gebiet engagiert. Abschließendwird die Ch. Wolfs Erzählung Kein Ort. Nirgends in bezug auf demtheoretischen Basis des bisher ausgeführten deutschen Salonbegriffes und auchaus der Perspektive der Genderforschung betrachtet.
참고문헌 (24)
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