악의 평범성을 넘어서 – 영화 <존 오브 인터레스트>의 정동적 전환
Jenseits der Banalität des Bösen – Die affektive Wende im Film <The Zone of Interest>
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초록
조나단 글레이저 감독의 영화 <존 오브 인터레스트>는 홀로코스트 영화의 계보를 잇고 있지만 가해자 중심의 서사 전략을 선택함으로써 기존 홀로코스트 영화의 패러다임에서 벗어나고 있다. 그 결과 이 영화는 이전 홀로코스트 영화들과는 다른 방식으로 관객에게 불편한 감정을 불러일으킨다. 본 논문에서는 이 영화를 통해서 관객들이 받게 되는 감각적이고 정동적인 전환에 주목하며 이 영화가 단지 ‘악의 평범성’을 보여 준다는 일반적인 해석에서 나아가 포스트메모리세대의 관객들에게 홀로코스트를 재활성화시킬 수 있는 가능성을 제시한다는 점을 논증한다. 이에 2장에서는 영화에서 가해자의 가정생활이 전면에 드러내는 것이 아우슈비츠에서 사적인 영역과 공적인 영역이 학살에 공모하고 있다는 것을 밝히기 위한 전략임을 에코파시즘과 인종주의의 관계를 통해 살펴본다. 3장에서는 홀로코스트와 정동에 대하여 논의하면서 이 영화가 어떠한 방식으로 관객에게 정동적 전환을 불러오는지에 대하여 영화 속의 소음, 거리 두기와 클로즈업의 이미지 연출을 중심으로 논의한다. 이어서 주인공 회스의 마지막 구토 장면을 또 다른 학살에 대한 영화 <액트 오브 킬링>과 비교하며 이 장면의 정동적 마주침을 통해 관객이 과거를 직시하면서도 객관적인 거리를 두는 능동적인 목격자가 될 수 있다고 주장한다.
Abstract
Der Film Jonathan Glazer's <The Zone of Interest> setzt die Tradition der Holocaust-Filme fort, weicht jedoch durch eine erzählerische Strategie, die sich auf die Täterperspektive konzentriert, von den bestehenden Paradigmen der Holocaust-Darstellungen ab. Infolgedessen ruft dieser Film beim Publikum auf eine andere Weise unangenehme Gefühle hervor als frühere Holocaust-Filme. In dieser Arbeit wird untersucht, wie der Film einen sensorischen und affektiven Übergang beim Publikum bewirken kann, und es wird argumentiert, dass der Film nicht nur die „Banalität des Bösen“ darstellt, sondern auch eine Möglichkeit bietet, den Holocaust für das Post-Memory-Generation zu reaktivieren. In Kapitel 2 wird gezeigt, dass die Darstellung des häuslichen Lebens des Täters im Film nicht nur dazu dient, die Banalität des Bösen zu zeigen, sondern eine Strategie ist, um aufzuzeigen, dass die private und öffentliche Sphäre in Auschwitz in den Völkermord komplotieren und zusammenhängen. Diese Beziehung wird im Zusammenhang mit Ökofaschismus und Rassismus analysiert. Kapitel 3 behandelt den Holocaust und die Affekte, indem untersucht wird, wie der Film durch Geräusche, Distanzierung und Close-Up-Bildregie beim Publikum affektive Übergänge erzeugt. Zum Schluss wird die Erbrechenszene des Films mit dem Film <Act of Killing> verglichen und argumentiert, dass durch die affektive Konfrontation in dieser Szene das Publikum zu einem aktiven Zeugen wird, der die Vergangenheit konfrontiert und dabei eine objektive Distanz wahrt.
