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[일리아스]의 신들

Die Goetter in der Ilias

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주제분류철학

초록

서양 최초의 서사시 일리아스에 담긴 신 관념의 특징은 그것이 매우 인간중심적이라는 데 있다. 일리아스의 신들은 웃고 울고, 속이고 속으며인간 세계에 대한 영향력을 행사하기 위해 서로 싸움질을 한다. 이런 사람을 닮은 신들이 후대 철학자들 사이에서 격렬한 비판의 표적이 되었음은잘 알려진 사실이다. 그 가운데 첫손에 꼽을 수 있는 철학자로는 크세노파네스와 플라톤이 있는데, 이들은 호메로스의 인간적인 신들을 도덕적이고형이상학적인 원리로서의 신 또는 신들로 대체하려고 했다. 바로 여기서‘철학과 시문학 사이의 오래된 불화’가 빚어진다. 그런데 호메로스의 신들에 대한 철학자들의 비판은 한 가지 중요한 점, 즉 그것들이 지닌 미학적인 기능을 무시하고 있다는 점에서 일면적이다. 이 기능은 다음과 같이 기술할 수 있을 것이다: 일찍이 A. Lesky가 지적했듯이, 호메로스의 신 관념은이율배반성을 그 특징으로 하며 이런 특징은 세 가지 대립항들, 즉 친근과소원, 총애와 무자비, 자의와 정의에 의해 기술될 수 있다. 이런 이율배반적인 특징을 가진 호메로스의 신들은 ‘인간의 존재 전체가 내맡겨져 있는강력한 힘의 장들이 이루는 느슨한 체계’를 이룬다. 하지만 우리는 이런해석 방향에서 한 걸음 더 나아가 두 가지 대립쌍을 덧붙일 수 있을 것이다. 신들의 개시와 은폐 및 숭고함과 경박함이 그것이다. 일리아스의 신들은 흔히 인간에게 자기 모습을 드러내는 가운데 그들을 행동으로 이끈다. 하지만 언제나 그런 것은 아니다. 신들은 종종 자신의 의지를 숨기며이 숨은 뜻을 인간은 알지 못한다. 인간의 비극을 낳는 것은 바로, 신의숨은 의지에 대한 인간의 무지인데, 우리는 이런 무지가 초래하는 비극을파트로클로스, 헥토르, 아킬레우스의 비극에서 확인할 수 있다. 하지만 호메로스의 신들은 이런 인간의 비극에 동요하지 않는다. 그들은 숭고한 존재로서, 인간의 비참한 운명을 무시할 수 있다. 그들은 심지어 이런 인간의비극을 조롱하고 마치 장난을 하듯 그것을 유희의 대상으로 삼기도 한다. 호메로스의 신들에게 있어 숭고함과 경박함은 함께 공존한다. 그리고 바로여기서 호메로스의 세계를 가로지르는 건널 수 없는 심연, 즉 인간들의 비극과 신들의 희극 사이의 심연이 입을 벌린다. 한 세계 안에 놓인 이 두차원의 공존은 얼핏 보면 매우 눈에 거슬리지만, 바로 그런 부조화야말로‘신적인 장치’의 시적인 기능을 우리에게 분명하게 보여준다. 즉 이 장치는 conditio divina를 배경으로 해서 conditio humana를 시적으로 형상화하는 수단이다. 이 장치는 인간의 세계에 영향을 미치는 초인간적인 힘들에대한 호메로스의 해석과 그런 힘들의 작용에 내맡겨져 있는 인간의 실존에 대한 서사시적 설명의 본질적인 요소라고 말할 수 있을 것이다.

Abstract

Das Götterbild, das die Ilias, das früheste Epos im Abendland, vermittelt, ist von allzu anthropomorphischen Zügen geprägt. Die Götter in der Ilias lachen und weinen, betrügen sich und kämpfen miteinander, um ihren Einfluß auf die Menschenwelt zu gewinnen. Bekanntlich gab dieser Anthrophomorphismus der homerischen Göttervorstellung den späteren Philosophen einen wichtigen Anlass zu ihrer Kritik an Homer. Zu diesen Philosophen zählen u.a. Xenophanes und Platon, die im Göttlichen eher ein moralisches bzw. metaphysisches Prinzip sehen wollten. Daraus entsteht um den Begriff vom Göttlichen ‘ein alter Streit zwischen Philosophie und Dichtung’. Doch in der philosophischen Kritik an den homerischen Göttern wird ein wesentlicher Punkt völlig vernachläßigt, nämlich ihre poetische Funktion, wie sie sich folgendermaßen darstellen läßt: Die homerische Göttervorstellung ist, wie schon A. Lesky bemerkt, in ihrem antinomischen Charakter durch drei Gegensatzpaaren zu charakterisieren: göttliche Nähe und Distanz, Huld und Grausamkeit der Götter, Willkür und Recht. Die durch solche antinomischen Zügen charakterisierbaren Götter stellen ‘ein lockeres System gewaltiger Kraftfelder’ dar, ‘in die das menschliche Sein zur Gänze hingestellt ist’ (Lesky). Doch man kann wohl in diese Interpretationsrichtung einen Schritt weitergehen, indem man noch zwei andere Gegensatzpaare hinzufügt, die für das Verstehen der dichterischen Funktion der iliadischen Theologie von besonderer Bedeutung sind: göttliche Offenbarung und Verborgenheit einerseits und ihre Erhabenheit und Leichtsinnigkeit andererseits. Die Götter in der Ilias geben sich oft den Menschen zu erkennen und treiben sie dadurch zu ihren Taten. Dies ist jedoch nicht immer der Fall. Die Götter sind manchmal in ihrem Willen für die Menschen verborgen und die Menschen wissen es nicht. Es ist eben diese Unwissenheit der Menschen, die ihre Tragögie verursacht, wie man es u.a. bei den Fällen von Patroklos, Hektor und Achill beobachten kann. Auf der anderen Seite bleiben die Götter gegenüber dieser menschlichen Tragödie unberührt. Ja, sie sind so erhaben, dass sie über all das elende Schicksal der Menschen hinwegsehen können. Sie machen sich sogar über das menschliche Elend lustig und haben damit einen spielerischen Umgang. Bei den homerischen Göttern ist vom Erhabenen zum Lächerlichen nur ein Schritt. Somit tut sich in der homerischen Welt eine unüberbrückbare Kluft auf, die Kluft nämlich zwischen der menschlichen Tragödie und der göttlichen Komödie. Das Nebeneinander von den zwei Dimensionen in einer Welt scheint zwar auf den ersten Blick sehr merkwürdig, es stellt sich aber darin die dichterische Funktion des ‘Götterapparates’ klar ins Auge: Dieser Apparat dient dazu, vor dem Hintergrund der conditio divina die conditio humana dichterisch zu gestalten. Dabei bietet sich auch die homerische Deutung der übermenschlichen Kräfte um das menschliche Geschehen und eine epische Erklärung für das ihrer Wirkung ausgelieferte menschliche Dasein.

참고문헌 (11)

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  4. "롱기누스와 숭고의 개념", 9, pp.201~228 (1995)
  5. "아킬레우스의 분노와 제우스의 뜻", 11, pp.53~81 (1997)
  6. "연민과 비극의 도덕", 64, pp.83~111 (2000)
  7. "카오스와 헤시오도스의 우주론", 71, pp.51~74 (2002)
  8. "Homer. Critical AssessmentsThe Homeric World" (1999), London-New York
  9. "Griechische Literaturgeschichte. Von Homer bis zum Helenismus"
  10. "Landmarks in Greek Literature" (1966)
  11. "Kleine Schriften 1: Homerica" (2001), Gtingen

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