엘프리데 옐리넥 소설의 여성상(1) -『피아노 치는 여자 Die Klavierspielerin』의 어머니와 딸-
Die Frauengestalt bei Elfriede Jelinek (1) -Die Mutter und die Tochter in die Klavierspielerin-
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Abstract
Die Klavierspielerin(1983) von Elfriede Jelinek hat psychologische Charaktere. Der Name der ‘Heldin’ Erika Kohut ist, eine Anspielung auf den Narzißmus - Theoretiker Heinz Koht. Das Thema dieser Untersuchung ist das Verhältnis zwischen der Mutter und der Tochter. Erika ist für die Mutter ein Mann-Ersatz. Die Mutter und die Tochter schlafen im Ehebett. Sie muss nicht nur der Mutter den Ehemann, sondern auch sich selbst den Vater ersetzen. Ist sie bereits als Kind der mütterliche Phallus, so wird sie phallisch besetzt auch als Ersatz für den Ehemann und muss sie schließlich auch noch sich selber den Vater und sein Auge ersetzen. Sie wird zur Voyeurin, zum Auge des Vaters und zur phallischen Frau. Die Mutter hat sich für die jetzt sechsunddreißigjährige Tochter eine Pianistinnen-Karriere erhofft. Und für die Mutter und Tochter ist Kunst ein Mittel des sozialen Aufstiegs. Deshalb hat die Mutter die Tocher zur Lebensfeindlichkeit und Einzelgängerin erzogen. Weil die Mutter kein Selbst entwickelt hat, sondern sich selbst in der Tochter zu verwirklichen versucht, kann auch die Tocher kein unabhängiges Selbst entwickeln. Sie verbleibt ganz im Raum der mütterlichen Macht, sei es in ihrer Imitation, sei es im Gehorsam. Erikas Sadomasochismus resultiert aus der Unfähigkeit, sich gegen die Mutter abzugrenzen. Das Mutter-Tochter-Verhältnis reproduziert sich in ihrer Destruktivität wie in ihren Unterwerfungsfantasien. Erikas Selbstverletzungen und ihr Voyeurismus sind Aneignungsversuche einer phallischen Position und Versuche der Abgrenzung von der Mutter. Aber es gelingt ihr nicht, sich weiblich zu identifizieren, und auch nicht sich selbst den fehlenden Vater zu ersetzen. Also muss sie auf dem Weg zur psychischen Weiblichkeit immer auf halber Strecke scheitern.
참고문헌 (9)
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- Jelinek, Elfriede, "Die Klavierspielerin" (2003), reinbek bei hamburg
- 원윤희, "엘프리데 옐리넥의 초기 극작품에 나타나는 페미니즘 연구" (2000), 부산대학교
- Doll, "Natur und Geschichte bei Elfriede Jelinek"
- Janz, Marlies, "Elfriede Jelinek" (1995), stuttgart
- Kozak, Beata, "Die Banalität des Weiblichen, Frauen im Werk von Elfriede Jelinek", pp.133~145
- in, "Der Trauer auf der Spur Masochismus in der Literatur", pp.80~95
- Winkels, "Einschnitte"
- Winter, "Gespräch mit Elfriede Jelinek", pp.9~10
