뷔히너『보이첵』의 언어외적 표현기법
Nonverbale Ausdrucksmittel in Georg Buechners 'Woyzeck'
1
조회
0
다운로드
2
인용
0
참고문헌
키워드
초록
Büchner vermittelt in seinem Drama "Woyzeck" anhand erstaunlicher künstlerischer Mittel, die Geschichte eines Mordes aus rasender Eifersucht und vermittelt dadurch Mitgefühl und Mitleid für das Volk, das durch gesellschaftliche Widersprüche und Irrationalität leidet. Wahnsinn und Mord, die Büchner hier darstellt, sammeln sich um Verfolgung, Unterdrückung und Angst, auf deren Grund gesellschaftliche Mißstände und Widersprüche liegen, die wiederum zu Armut und den damit verbundenen geschichtlichen und psychischen Pathologien führen. Hinzu kommt die Schicksalhaftigkeit natürlicher Umstände, die sich durch das Werk zieht. Aus dieser Sicht verdichtet sich das Verständnis von Büchners Arbeit auf die Einsicht in Menschenliebe, Zeitgeschehen, psychische Pathologien und Naturumstände. Wichtiger als die gesellschaftlichen Gewinner ist das Verständnis sozialer Verlierer ("Dantons Tod"), des einfachen Volks, Zurückgebliebener ("Lenz") und Mörder (Woyzeck). Eine Untersuchung der Ausdrucksmittel des "Woyzeck" muss sich daher nicht so sehr der rationalen Sprache der etablierten Schicht zuwenden, sondern eher der mehrdeutigen Sprache, den Gesten, den Fratzen und der Körpersprache des rasenden Mörders. Die innere Welt der Gefühle und Gedanken des in Wahnsinn und Grenzsituation verfangenen Woyzeck lassen sich erst ausdrücken wenn sprachlicher und nonverbaler Ausdruck wie Körpersprache und Gestus zusammenspielen und sich gegenseitig ergänzen. Büchner tritt mit seinen Ausdrucksmitteln das Erbe der Sturm und Drang Literatur an, das sich mit Emotionen gegen den Rationalismus der Aufklärung erhebt. Für das nackte Überleben setzt Woyzeck seinen gesamten Intellekt und all seinen Fleiß ein um sich mit dem ganzen Körper zu widersetzen und aufzuschreien. Gegen die Moralpredigt des Hauptmanns wird die Bibel in ihrer Reinheit der Liebe gehalten, gegen die Willkür des Arztes die Natur, gegen die Sprache der Vernunft die Körpersprache und der Gestus des stammelnden und schreienden Wahnsinnigen der mit Wortfragmenten um sich wirft. Sogar die Geräusche der Natur kommen zum Einsatz um sich in seiner Nacktheit zu zeigen. Durch die Figur des jämmerlich geopferten Woyzeck vermittelt Büchner die Botschaft gegen soziale Absurdität anzugehen und den durch sie leidenden Menschen mitfühlend nahezutreten. Nicht durch die Sprache der Vernunft sondern durch Gestik, Gestus, Körpersprache und Schweigen, in Hinzunahme natürlicher Geräusche schreit er mit allen Sinnen wahrnehmbar den Todesschrei und antwortet sich selbst mit dem Mord durch todesähnlichen Wahnsinn. Es scheint als wolle er seine und folgende Generationen fragen ob man sich trotz dieses Geschreis von diesem wehmütigen Flehen abwenden kann. Der Wahnsinn Woyzecks, der rasende Mord, sein Leben und sein Tod, all dies ist ein Schrei mit dem ganzen Körper, der zur Menschenliebe fordert.
Abstract
Büchner vermittelt in seinem Drama "Woyzeck" anhand erstaunlicher künstlerischer Mittel, die Geschichte eines Mordes aus rasender Eifersucht und vermittelt dadurch Mitgefühl und Mitleid für das Volk, das durch gesellschaftliche Widersprüche und Irrationalität leidet. Wahnsinn und Mord, die Büchner hier darstellt, sammeln sich um Verfolgung, Unterdrückung und Angst, auf deren Grund gesellschaftliche Mißstände und Widersprüche liegen, die wiederum zu Armut und den damit verbundenen geschichtlichen und psychischen Pathologien führen. Hinzu kommt die Schicksalhaftigkeit natürlicher Umstände, die sich durch das Werk zieht. Aus dieser Sicht verdichtet sich das Verständnis von Büchners Arbeit auf die Einsicht in Menschenliebe, Zeitgeschehen, psychische Pathologien und Naturumstände. Wichtiger als die gesellschaftlichen Gewinner ist das Verständnis sozialer Verlierer ("Dantons Tod"), des einfachen Volks, Zurückgebliebener ("Lenz") und Mörder (Woyzeck). Eine Untersuchung der Ausdrucksmittel des "Woyzeck" muss sich daher nicht so sehr der rationalen Sprache der etablierten Schicht zuwenden, sondern eher der mehrdeutigen Sprache, den Gesten, den Fratzen und der Körpersprache des rasenden Mörders. Die innere Welt der Gefühle und Gedanken des in Wahnsinn und Grenzsituation verfangenen Woyzeck lassen sich erst ausdrücken wenn sprachlicher und nonverbaler Ausdruck wie Körpersprache und Gestus zusammenspielen und sich gegenseitig ergänzen. Büchner tritt mit seinen Ausdrucksmitteln das Erbe der Sturm und Drang Literatur an, das sich mit Emotionen gegen den Rationalismus der Aufklärung erhebt. Für das nackte Überleben setzt Woyzeck seinen gesamten Intellekt und all seinen Fleiß ein um sich mit dem ganzen Körper zu widersetzen und aufzuschreien. Gegen die Moralpredigt des Hauptmanns wird die Bibel in ihrer Reinheit der Liebe gehalten, gegen die Willkür des Arztes die Natur, gegen die Sprache der Vernunft die Körpersprache und der Gestus des stammelnden und schreienden Wahnsinnigen der mit Wortfragmenten um sich wirft. Sogar die Geräusche der Natur kommen zum Einsatz um sich in seiner Nacktheit zu zeigen. Durch die Figur des jämmerlich geopferten Woyzeck vermittelt Büchner die Botschaft gegen soziale Absurdität anzugehen und den durch sie leidenden Menschen mitfühlend nahezutreten. Nicht durch die Sprache der Vernunft sondern durch Gestik, Gestus, Körpersprache und Schweigen, in Hinzunahme natürlicher Geräusche schreit er mit allen Sinnen wahrnehmbar den Todesschrei und antwortet sich selbst mit dem Mord durch todesähnlichen Wahnsinn. Es scheint als wolle er seine und folgende Generationen fragen ob man sich trotz dieses Geschreis von diesem wehmütigen Flehen abwenden kann. Der Wahnsinn Woyzecks, der rasende Mord, sein Leben und sein Tod, all dies ist ein Schrei mit dem ganzen Körper, der zur Menschenliebe fordert.
참고문헌 (23)
- GeorgBüchner, "Sämtliche Werke und Briefe. Historisch-kritsche Ausgabe mit Kommentar von Werner R. Lehmann, Bde. Ⅰ", Ⅱ., 1. Auflage, Hamburg 1967. (인용시 Ⅰ권은 ‘Ⅰ.’을 표기하지 않고, Ⅱ권은 ‘Ⅱ.’를 덧붙임.), 1967
- 뷔히너, 게오르크, "뷔히너 문학전집" (1997), 한마당 문예
- 신현숙, "희곡의 구조" (1990), 문학과 지성사
- 유종영, "게오르크 뷔히너 희곡 연구" (1988), 삼영사
- 임호일, "천재를 부정한 천재를 아십니까" (2008), 지만지
- 클로츠, 폴커, "현대희곡론" (1981), 탑출판사
- Asmuth, Bernhard, "Einführung in die Dramenalalyse" (1980), Stuttgart
- Baumann, Gerhard, "Georg Büchner" (1961), Die dramatische Ausdruckswelt
- Buck, Theo, "“Man muß die Menschheit lieben.” Zum ästhetischen Programm Georg Büchners. In : T+K Ⅲ", ~
- C.G. Jung, "Jung's Seminar on Nietzsche's Zarathustra" (1998), Princeton University Press
- Dam, Hermann van, "Zu Georg Büchners ‘Woyzeck’. In : Georg Büchner" (1973), Hrsg. v. Wolfgang Martens
- Emrich,Wilhelm, "Georg Büchner und die moderne Literatur" (1968), Polemik. Streitschriften
- Erich, Franzen, "Formen des modernen Dramas" (1961), Von der Illusionsbühne zum Antitheater
- Fink, Gonthier-Louis, "Volkslied und Verseinlage in den Dramen Büchners. In : Georg Bücher. Wege der Forschung Bd. L. Ⅲ. Hrsg., Wolfgang Martens, Darmstadt 1973", ~ (1973)
- Franz H. Mautner, "“Wortgewbe, Sinngefüge und ldee” in Büchners Woyzeck. In: Georg Bücher. Wege der Forschung Bd. L. Ⅲ. Hrsg., Wolfgang Martens, Darmstadt 1973", ~ (1973)
- Hinderer, Walter, "Bünchner Kommentar" (1977)
- Jancke, Gerhard, "Georg Büchner. Genese und Aktualität seines Werkes" (1979), Einführung in das Gesamtwerk
- Johann, Ernst, "Georg Büchner" (1987)
- Klotz, Volker, "Geschlossene und offene Form im Drama" (1980)
- Mayer, Hans, "Georg Büchner und seine Zeit. 4. Aufl" (1977)
- Pütz, Peter, "Die Zeit im Drama" (1977)
- Szondi, Peter, "Theorie des modernen Dramas(1880-1950)" (1981)
- Thorn-Prikker, Jan, "Revolutionär ohne Revolution" (1978)
