『깨어진 항아리』의 웃음의 극적 구조
Die dramatische Struktur des Lachens im zerbrochenen Krug von Heinrich von Kleist
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초록
Die Arbeit soll eine Einsicht in die dramatische Struktur des Lachens im 『zerbrochenen Krug』 geben. Der Schwerpunkt der Darlegung liegt weniger auf den komischen Elementen, die sich aus Stoffen, Charaktern, Sprache usw. ergeben. Im Mittelpunkt der Darstellung steht vielmehr 『der zerbrochene Krug』, der die verlorene Einheit von den drei Komponenten des Zeichens, nämlich dem Signifikanten (dem zerstörten Bild auf dem Krug), Signifikat (historischen Vorgang auf dem Bild) und Referenten (der Unschuld von Eve) symbolisiert. Die struktuelle Komik des Stückes besteht darin, dass der Rechtsspruch, der die verlorene Einheit der Zeichenrelation wiederherstellen soll, eben von dem erwartet wird, der selbst die Verwirrung in diese Zeichenrelation hineingebracht hat. Wie kann aber ein Rechtspruch eine solche Verwirrung der Zeichenverweisung überwinden? Das Stück bietet dazu 3 Lösungsansätze an. Zunächst ist das Gericht, das aus der Perspektive des Schreibers Licht beleuchtet wird. Durch ihn als die Instanz des Wissens manifestiert sich die verwirrte Zeichenrelation. Lichts Wissen zwingt den Dorfrichter Adam zum ständigen Lügen und garantiert damit der Komödie das Lachen. Licht vermag jedoch selbst die verlorene Einheit nicht wiederherzustellen, da er als Schreiber dem Richter Adam untergeordnet ist. Einen zweiten Weg, die verwirrte Zeichenrelation aufzuheben, führt Adam vor. Er setzt mit seinen genialen Lügen die Komik fort, als ob die von ihm selbst eingebrachte Verwirrung der Zeichenrelation nicht eingetreten wäre, solange es ihm gelingt, in aussichtsloser Situation eine Ausrede zu finden, die den verwirrten Bezug der Komponenten des Zeichens nicht völlig manifestiert. Doch wird sein Fortgehen auf dem Weg der Verwirrung vor dem Zuschauer als der Instanz des Wissens verhindert. Die Verwirrung wird beseitigt und die versteckte Wahrheit kommt ans Tageslicht. Hierin besteht die Komik des Stückes: Der Zuschauer lacht mit Adam, und verlacht seine Amoral. Im Stück ist ein weiterer Weg, die verwirrte Zeichenrelation aufzuheben, aufgebaut. Hierbei spielen Eve und der Gerichtsrat Walter miteinander: Walter gewährt Adam trotz alledem dessen Rechtsspruch, der aber nicht Recht, sondern Unrecht spricht. Dieses Unrecht führt Eve zum Bekennen, wer der Einbrecher in ihrer Kammer war. Eve ist jedoch bis zu diesem Augenblick aus dem Fall Adams noch nicht befreit, da sie immer noch befürchtet, dass ihr Geliebter in den Krieg ziehen muss. Walter befreit schließlich Eve, indem er beteuert, dass für Ruprecht keine Gefahr bestehe, dass der Staat nicht lüge. Damit wird die verlorene Einheit der Zeichenrelation überwunden und wiederhergestellt.
Abstract
Die Arbeit soll eine Einsicht in die dramatische Struktur des Lachens im 『zerbrochenen Krug』 geben. Der Schwerpunkt der Darlegung liegt weniger auf den komischen Elementen, die sich aus Stoffen, Charaktern, Sprache usw. ergeben. Im Mittelpunkt der Darstellung steht vielmehr 『der zerbrochene Krug』, der die verlorene Einheit von den drei Komponenten des Zeichens, nämlich dem Signifikanten (dem zerstörten Bild auf dem Krug), Signifikat (historischen Vorgang auf dem Bild) und Referenten (der Unschuld von Eve) symbolisiert. Die struktuelle Komik des Stückes besteht darin, dass der Rechtsspruch, der die verlorene Einheit der Zeichenrelation wiederherstellen soll, eben von dem erwartet wird, der selbst die Verwirrung in diese Zeichenrelation hineingebracht hat. Wie kann aber ein Rechtspruch eine solche Verwirrung der Zeichenverweisung überwinden? Das Stück bietet dazu 3 Lösungsansätze an. Zunächst ist das Gericht, das aus der Perspektive des Schreibers Licht beleuchtet wird. Durch ihn als die Instanz des Wissens manifestiert sich die verwirrte Zeichenrelation. Lichts Wissen zwingt den Dorfrichter Adam zum ständigen Lügen und garantiert damit der Komödie das Lachen. Licht vermag jedoch selbst die verlorene Einheit nicht wiederherzustellen, da er als Schreiber dem Richter Adam untergeordnet ist. Einen zweiten Weg, die verwirrte Zeichenrelation aufzuheben, führt Adam vor. Er setzt mit seinen genialen Lügen die Komik fort, als ob die von ihm selbst eingebrachte Verwirrung der Zeichenrelation nicht eingetreten wäre, solange es ihm gelingt, in aussichtsloser Situation eine Ausrede zu finden, die den verwirrten Bezug der Komponenten des Zeichens nicht völlig manifestiert. Doch wird sein Fortgehen auf dem Weg der Verwirrung vor dem Zuschauer als der Instanz des Wissens verhindert. Die Verwirrung wird beseitigt und die versteckte Wahrheit kommt ans Tageslicht. Hierin besteht die Komik des Stückes: Der Zuschauer lacht mit Adam, und verlacht seine Amoral. Im Stück ist ein weiterer Weg, die verwirrte Zeichenrelation aufzuheben, aufgebaut. Hierbei spielen Eve und der Gerichtsrat Walter miteinander: Walter gewährt Adam trotz alledem dessen Rechtsspruch, der aber nicht Recht, sondern Unrecht spricht. Dieses Unrecht führt Eve zum Bekennen, wer der Einbrecher in ihrer Kammer war. Eve ist jedoch bis zu diesem Augenblick aus dem Fall Adams noch nicht befreit, da sie immer noch befürchtet, dass ihr Geliebter in den Krieg ziehen muss. Walter befreit schließlich Eve, indem er beteuert, dass für Ruprecht keine Gefahr bestehe, dass der Staat nicht lüge. Damit wird die verlorene Einheit der Zeichenrelation überwunden und wiederhergestellt.
참고문헌 (14)
- Heinlich von Kleist, "Der zerbrochene Krug", Stuttgart, ~ (1987)
- Heinrich von Kleist, "Sämtliche Werke", von Helmut Sembdner, ~ (1983)
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- Helmut Arntzen, "Die ernsten Komödie", Wesen und Formen des Komischen im Drama, ~ (1975)
- Sigmund Freud, "Der Witz und seine Beziehung zum Unbewussten Humor", Frankfurt, ~ (1992)
- Bernhard Greiner, "Die Komödie Kleists", Vom Lachen, Einem Phänomen auf der Spur, ~ (1992)
- Karl S. Guthke, "Die moderne Tragikomödie. Theorie und Gestalt", Göttingen, ~ (1968)
- Wolfgang Schadewaldt, "Der zerbrochene Krug", Kleist, Aufsätze und Essay, ~ (1967)
- Helmut Sembdner, "Erläuterungen und Dokumente", Heinrich von Kleist Der zerbrochene Krug, ~ (1973)
- Ekehard Stärk, "Die Geschichte des Amphitryonstoffes vor Plautus", Rheinisches Museum für Philologie, ~ (1982)
- Werner von Stegmann, "Amphitryon. Lustspiel von Heinrich von Kleist", Kindlers Literatur Lexikon, 3 (1974)
- Karlheinz Stierle, "Komik der Handlung, Komik der Sprachhandlung, Komik der Komödie in : Wolfgang Preisendanz und Rainer Warning" (1976), Das Komische
- Franz Stoessl, "Amphitrion. Wachstum und Wandlung eines poetischen Schaffens", Trivium, ~ (1944)
- Harald Weinlich, "Linguistik der Lüge", Heidelberg, ~ (1966)
