울리히 자이들의 영화 미학 - ‘낙원 삼부작’(2012~2013)을 중심으로
Die filmische Ästhektik des Ulrich Seidl – eine Analyse am Beispiel der <Paradies>-Trilogie
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초록
울리히 자이들이 가장 최근에 제작한 극영화인 ‘낙원 삼부작’은 주류 영화와 확연히 구분되는 자이들 영화의 미학을 총체적으로 보여준다. 그의 영화는 비전문 배우를 적극적으로 기용함으로써, 이들로부터 영화 속 현실에 대한 진정성 있는 반응을 유도한다. 영화는 에피소드적으로 구성된다. 주인공들의 문제는 해결되지 않고, 다양한 변용을 거치면서 반복된다. 주인공들의 일관성, 또는 맹목성은 반복되는 유사한 성격의 에피소드를 통해서 강조된다. 이미지의 구성 면에서는 타블로의 활용이 가장 눈에 띤다. 타블로는 주요인물들을 오랜 시간동안 주의 깊게 관찰하도록 유도하는데, 이는 한편으로는 관객과 배우 사이에 비판적 거리를 만들고, 다른 한편으로는 이미지의 인위성을 강조한다. 배우의 자연스러운 연기와 충돌하는 타블로의 인위성은 이미지에 더욱 주목하게 한다. 영화의 전체적인 내용은 오스트리아 중산층 문화에 비판적이다. 주인공들이 가지고 있는 백인, 또는 기독교인이라는 정체성은 이들이 타자에 대해 우월감을 가지는 근거가 된다. 영화는 주인공들이 구원을 얻기 위해서 행동하면서 보여주는 비이성성, 비합리성을 강조해서 보여주지만, 이들을 조롱의 대상으로 삼지 않는다. 관객은 처음에는 이들에게, 그리고 이들의 모험에 공감할 수 없고. 자신의 약점을 그대로 보여주는 캐릭터에게, 그리고 영상화 방식에 불쾌감을 느낀다. 하지만 영화가 진행되면서 관객은 점차 모험을 나서게 만든 이들 내면의 욕망에 주목하게 되고 반복되는 모험의 실패를 보면서 구원에 대한 인간의 욕망이 얼마나 근원적인 것인지 생각한다.
Abstract
Die »Paradies«-Trilogie, die die jüngsten Spielfilme von Ulrich Seidl umfasst, zeigt die Ästhetik seiner Filme, die sich deutlich vom Mainstream-Kino unterscheidet. Durch den aktiven Einsatz von Laiendarstellern zielen seine Filme auf echte Reaktionen auf die Situationen, die zwar filmisch konstruiert sind, aber die Realität pointiert widerspiegeln. Die Filme sind episodisch aufgebaut. Die Probleme der Hauptfiguren werden im Laufe des jeweiligen Films nicht gelöst, sondern durch verschiedene Transformationen wiederholt. Die Blindheit der Protagonistinnen wird durch wiederholte Episoden ähnlicher Art hervorgehoben. Bei der Bildkomposition sticht die Anwendung von Tableaus am meisten heraus. Die Tableaus induzieren eine lange Beobachtung der Hauptfiguren, stellen kritische Distanz zwischen Publikum und Darstellern her und machen die Künstlichkeit des Bildes augenfällig. Diese Künstlichkeit, die mit der natürlichen Spielweise der Darsteller kollidiert, lenkt umso mehr Aufmerksamkeit auf die Bilder und ihre Bedeutungen. Der Gesamtinhalt der Trilogie verhält sich kritisch gegenüber der österreichischen Mittelstandskultur. Die Identität der Protagonistinnen als Weiße oder Christin ist die Grundlage für ihre vermeintliche Überlegenheit gegenüber anderen. Die Filme betonen die Irrationalität der Handlungen der Hauptfiguren, machen sie aber nicht lächerlich. Das Publikum kann mit ihnen zunächst nicht mitfühlen. Es fühlt sich unwohl angesichts der Figuren, die ihre Schwächen hemmungslos zeigen. Im Laufe des Films gewinnt man jedoch allmählich Verständnis für die inneren Wünsche, die die Figuren zu unmöglichen Abenteuern treiben. Man denkt darüber nach, wie grundlegend der Wunsch nach Erlösung ist.
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