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놀이요소에 입각한 호이징아의 현대문화 비판

Huizingas Kritik an der modernen Kultur durch die Spielelemente

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주제분류독일어와문학

초록

『호모 루덴스』는 1938년도에 나온 호이징아의 에세이이다. 그간 이 에세이에 대한 이해와 관심은 주로 그의 놀이 개념에 집중되어 왔다. 그런데 본 연구는 그것이 모더니즘에 대한 호이징아의 문화학적 사유인 동시에 19세기부터 20세기 초 유럽의 암울한 시대에 대한 진단이라는 점에 주목한다. 그가 인간의 본질을 사유하는 ‘호모 사피엔스’나, 제작하는 ‘호모 파베르’가 아닌, 놀이하는 ‘호모 루덴스’에 둔 것 역시 이러한 맥락 속에서 이해되어야 한다. 호이징아에게 현대사회는 문화의 쇠퇴와 몰락에 직면에 있는데, 그것은 ‘놀이를 잊은’ 시대라는 데 있다. 그가 볼 때 놀이와 문화는 서로 뗄 수 없는 관계에 있다. 그러므로 문화가 발전되고, 새롭게 형성되기 위해서는 놀이성의 회복이 우선이다. 그의 주된 관심은 진정한 놀이성에 있다. 이때 “참된, 순수한” 놀이가 진정한 놀이이고, 그것이 문화의 토대가 되며, 문화 형성력을 갖는다는 것이 그의 주장이다. 본 연구는 우선 그 형식들을 살펴보고, 그것의 문화적 현상 형태들 그리고 이에 기반을 둔 그의 현대문화에 대한 비판을 살펴본다.

Abstract

Huizinga sieht den Menschen als spielenden Homo ludens, statt ihn als denkenden homo sapiens oder als schaffenden Homo Faber zu sehen. Für ihn sind Spiel und Kultur dicht verwoben: Der Mensch kann nicht existieren, ohne zu spielen, und Kultur entwickelt sich nicht ohne Spiel. Huizinga geht davon aus, dass das Spiel etwas Ursprüngliches, Primitives ist und dass der Mensch als spielendes Wesen dem Menschen als Kulturwesen vorausgeht. Damit weist er dem Spiel eine zentrale Rolle im menschlichen Leben zu. Die bisherigen Forschungen zum Homo ludens waren besonders auf die Formen des Spiels und die Beziehungen zwischen Spiel und Kultur beschränkt. Mein Interesse liegt jedoch darin, dass Huizinga mit seinen Spielelementen Kritik an seiner Zeit übt. Er bezeichnet die moderne Zeit als Krise der Kultur bzw. als Kulturverfall. In Bezug auf Sport heisst es, Professionalisierung raube dem Spiel seinen Charakter. Zudem seien die Menschen seiner Zeit nicht kindlich, sondern kindisch. Huizinga unterscheidet zwei verschiedene Arten von Kindlichkeit, eine positive, die den ursprünglichen Spieltrieb darstellt und eine negative, die er als allgemeinen Charakterzug seiner Zeit darstellt. Seine Zeitgenossen erlebt er nicht als kindlich, sondern als infantil und zurückgeblieben. Dieses Phänomen fasst er als Puerilismus zusammen. Auch Krieg ist nach Huizinga solange spielerische Kulturfunktion, wie die Parteien einander als gleichberechtigt anerkennen. Sobald Krieg eine solche Sphäre der gleichen Rechte verlässt, der Feind nicht mehr als menschenwürdig betrachtet wird, verlieren die kriegerischen Handlungen ihren Spielcharakter. Modernen Kriegen spricht Huizinga Spielcharakter ausdrücklich ab, denn sie bedeuten das Ende von Recht und Menschlichkeit.

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