재현물에 의한 가상의 현실 전복 - 크리스티안 크라흐트의 '망자들 Die Toten'
Die durch das Repräsentierte subvertierte Realität Christian Krachts Die Toten
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초록
본 논문은 팝문학 작가로 알려진 크리스티안 크라흐트의 소설 망자들을 현실과 가상의관계전복이라는관점에서분석하고있다. 작품의주요모티프로사용되는사진적재현매체는 기술적으로 구현되는 현실성을 바탕으로 대상을 객관적으로 포착하여 외부로 내보인다. 그러나재현물이보여주는것은근본적으로존재의부재이다. 이는존재의부재를철저히은폐한 채 고통으로 가득 찬 실제 현실을 점차 대체해 간다. 재현물을 보는 이들은 존재의 부재를 망각한 채 대상의 객관적존재 인식에 도달했다는 착각에 빠진다. 인간은 늘 인식의 한계를 안고 있으며, 외부적 도움을 통해서도 이를 완전히 극복할 수 없다. 작품 속에서는 이러한 사실이 반복적으로 재확인되고 있다. 이 작품은 감당할 수 없는 고통으로 가득한 현실을대체해 나가는 재현물의 현실성과 재현물에 그 현실성을 빼앗겨 비현실적인 모습으로 전락하는 현실을 아이러니하게 대비시켜 두 세계 사이에서 발생하는 인식의 전도와 불완전성을확인하게 만든다. 그러나 재현물을 통해 현실과 가상의 관계가 역전됨으로써 진정한 인식의 자유와 해석의자유가 생겨나기도 하는데 작가는 모든 해석이 가능해진 자유로서의 중간 세계라는 새로운공간을 가상과 현실 사이에 창조하고 있다. 이 세계로 인해 이질적인 두 공간은 서로매개되며 동시에 완전한 해석으로부터 미끄러져 내릴 수밖에 없게 된다. 이러한 미정의 상태는 불안정성을 내포하지만 동시에 모든 해석을 가능케 하며, 그 결과 새로운 형태, 즉 인식되지않는 ‘망자적 유토피아’가 인물들이 존재하는 공간을 둘러싸며 편재하게 된다.
Abstract
Der vorliegende Beitrag interpretiert Krachts fünften Roman Die Toten aus der Perspektive der Umkehrung von Realität und Erscheinung. Das Motiv der Fotografie im Roman erfasst die realen Gegenstände objektiv-technisch und repräsentiert sie den Beobachtern. Im Gezeigten manifestiert sich jedoch die Abwesenheit von dessen Wesen. Das Foto verdeckt diese Tatsache völlig und beginnt allmählich, die von Konflikt und Schmerz geprägte Realität zu ersetzen. Die Romanfiguren, die die Abwesenheit des Wesens verdrängen, erliegen der Täuschung, zur vollkommenen Erkenntnis zu gelangen. Die Grenze der Erkenntnis, die dem Menschen als Voraussetzung mitgegeben ist, lässt sich mit äußerer Hilfe nicht überwinden. Das wird im Laufe der Narrative wiederholt bewiesen. Dieser Roman führt ironisch zwei Ebenen parallel. Eine davon bezieht sich auf die Möglichkeit der Fotografie, die die schmerzvolle Realität ersetzt, und die andere ist die Realität, die sich in Irrealität verwandelt. Damit zeigt sich im Umsturz der Erkenntnis die Unvollständigkeit der Auslegung auf beiden Ebenen. Bei diesem Prozess entsteht die Freiheit der wahren Erkenntnis und der Auslegung. Der Autor legt eine Mittelwelt als neuen Raum an, der man freilich auslegbar bleibt. Die Welt vermittelt die Realität und die Erscheinung wodurch die beiden Ebenen von einer kompletten Auslegung abweichen. Diese Unentschiedenheit beinhaltet Unsicherheit, eröffnet aber zugleich alle Möglichkeiten. Demzufolge wird eine verborgene totenhafte Utopie für die Figuren allgegenwärtig.
