새의 미학 - 헤르만 헤세와 천상병
Ästhetik des Vogels - Hermann Hesse und Cheon Sang-Byung
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초록
In dieser Arbeit werden die Charakteristika der Dichtungswelten des deutschen Lyrikers Hermann Hesse und des koreanischen Lyrikers Cheon Sang-Byung vergleichend behandelt. Hier werden die Gemeinsamkeiten und Unterschiede beider Dichtungswelten im Vogel-Motiv untersucht. Dabei soll näher betrachtet werden, wie darin das Motiv bei Themen, wie lyrische Negation und Idealität geschildert wird. Hier kann man feststellen, dass die beiden Lyriker die Thematik der lyrischen Negation gemeinsam haben. Aber sie weisen beim Lyrischen-Ich und bei der Idealität ziemlich deutliche Unterschiede auf. Hesse erweist sich hier offensichtlich als europäischer Idealist. Er hat nie sein Lyrisches-Ich aufgegeben, um damit seine lyrischen Objekte direkt zu konfrontieren. Er will die Idealität und die Gottheit, die grundsätzlich von seiner eigentlichen europäischen Herkunft bestimmt waren, festhalten. Deshalb hat er mit dem Vogel-Motiv den Traum vom Fliegen stufenweise geschildert. Das kann man als Ästhetik des senkrechten Aufsteigens bezeichnen. Dagegen erweist sich Cheon Sang-Byung bei diesem Motiv als durchaus ostasiatischer Lyriker, der immer sein irdisches Schicksal hinnimmt. Dabei hält er die natürliche Koexistenz von Vogel und Mensch für wichtig. Das kann man gegenüber Hesse als Ästhetik der waagerechten Balance bezeichnen.
Abstract
In dieser Arbeit werden die Charakteristika der Dichtungswelten des deutschen Lyrikers Hermann Hesse und des koreanischen Lyrikers Cheon Sang-Byung vergleichend behandelt. Hier werden die Gemeinsamkeiten und Unterschiede beider Dichtungswelten im Vogel-Motiv untersucht. Dabei soll näher betrachtet werden, wie darin das Motiv bei Themen, wie lyrische Negation und Idealität geschildert wird. Hier kann man feststellen, dass die beiden Lyriker die Thematik der lyrischen Negation gemeinsam haben. Aber sie weisen beim Lyrischen-Ich und bei der Idealität ziemlich deutliche Unterschiede auf. Hesse erweist sich hier offensichtlich als europäischer Idealist. Er hat nie sein Lyrisches-Ich aufgegeben, um damit seine lyrischen Objekte direkt zu konfrontieren. Er will die Idealität und die Gottheit, die grundsätzlich von seiner eigentlichen europäischen Herkunft bestimmt waren, festhalten. Deshalb hat er mit dem Vogel-Motiv den Traum vom Fliegen stufenweise geschildert. Das kann man als Ästhetik des senkrechten Aufsteigens bezeichnen. Dagegen erweist sich Cheon Sang-Byung bei diesem Motiv als durchaus ostasiatischer Lyriker, der immer sein irdisches Schicksal hinnimmt. Dabei hält er die natürliche Koexistenz von Vogel und Mensch für wichtig. Das kann man gegenüber Hesse als Ästhetik der waagerechten Balance bezeichnen.
참고문헌 (12)
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