헤세의 고향과 고은의 조국
Heimat von Hesse vs. Vaterland von Ko-Eun
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초록
In dieser Arbeit werden die Charakteristika des Heimat-Motives in den Dichtungen des deutschen Dichters Hermann Hesse und in den Gedichten des koreanischen Lyrikers Ko-Eun vergleichend behandelt. Beide Dichter heben das Heimat-Motiv als Hauptthema in ihren Dichtungen hervor. Aber sie haben dieses Motiv in ihren Dichtungen wesentlich anders bearbeitet. Hier werden die Unterschiede beider Dichtungswelten näher betrachtet, etwa das Motiv des multiplen Ich-Bewusstseins. Hesse erweist sich hier deutlich als europäischer Dichter, der traditionell von einer christlich-idealistischen Gedankenwelt beeinflusst war. In seinen Dichtungen hat er an einem subjektiven Ich-Bewusstsein festgehalten, um damit gegeneinanderstehende Objekte dualistisch zu konfrontieren. Sein Ich-Bewusstsein im Heimat-Motiv wird charakterisiert durch die Trennung eines Zentralgebietes von einem Randgebiet. Dieses idealische Heimat-Bild kennzeichnet eine durch irreale Fantasie gestiftete subjektive Innenwelt. Daraus entsteht eine romantische Magie, die das ursprüngliche Heimweh in Fernweh verwandelt. Dagegen erweist sich Ko-Eun in der Behandlung dieses Motivs als traditionell ostasiatischer Lyriker, der von einer buddhistisch-idealistischen Gedankenwelt beeinflusst war. Sein Ich-Bewusstsein löst sich im Gemeinschaftsgeist des Volkes auf und aus einem solchermaßen gestifteten idealistischen Heimat-Bild entsteht ein Vaterland-Bild. Dieses Vaterland-Bild konfrontiert er sodann mit der Wirklichkeit eines konkreten Realismus. Aus dieser Diskrepanz zwischen beiden Welten entsteht das, was bei ihm als Heimweh in Erscheinung tritt.
Abstract
In dieser Arbeit werden die Charakteristika des Heimat-Motives in den Dichtungen des deutschen Dichters Hermann Hesse und in den Gedichten des koreanischen Lyrikers Ko-Eun vergleichend behandelt. Beide Dichter heben das Heimat-Motiv als Hauptthema in ihren Dichtungen hervor. Aber sie haben dieses Motiv in ihren Dichtungen wesentlich anders bearbeitet. Hier werden die Unterschiede beider Dichtungswelten näher betrachtet, etwa das Motiv des multiplen Ich-Bewusstseins. Hesse erweist sich hier deutlich als europäischer Dichter, der traditionell von einer christlich-idealistischen Gedankenwelt beeinflusst war. In seinen Dichtungen hat er an einem subjektiven Ich-Bewusstsein festgehalten, um damit gegeneinanderstehende Objekte dualistisch zu konfrontieren. Sein Ich-Bewusstsein im Heimat-Motiv wird charakterisiert durch die Trennung eines Zentralgebietes von einem Randgebiet. Dieses idealische Heimat-Bild kennzeichnet eine durch irreale Fantasie gestiftete subjektive Innenwelt. Daraus entsteht eine romantische Magie, die das ursprüngliche Heimweh in Fernweh verwandelt. Dagegen erweist sich Ko-Eun in der Behandlung dieses Motivs als traditionell ostasiatischer Lyriker, der von einer buddhistisch-idealistischen Gedankenwelt beeinflusst war. Sein Ich-Bewusstsein löst sich im Gemeinschaftsgeist des Volkes auf und aus einem solchermaßen gestifteten idealistischen Heimat-Bild entsteht ein Vaterland-Bild. Dieses Vaterland-Bild konfrontiert er sodann mit der Wirklichkeit eines konkreten Realismus. Aus dieser Diskrepanz zwischen beiden Welten entsteht das, was bei ihm als Heimweh in Erscheinung tritt.
참고문헌 (16)
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