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미와 추의 변증법 - 숭고와 코믹

Dialektik vom Schönen und Hässlichen: das Komische und das Erhabene

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주제분류독일어와문학

초록

Bei der vorliegenden Arbeit geht es um die Frage, wie sich das Erhabene, das Komische und das Hässliche zum Schönen verhalten. Im deutschen Idealismus wird das Schöne als die Einheit der Idee und der Erscheinung, des Allgemeinen und des Besonderen definiert. So z.B. betrachtet F. Th. Vischer das Erhabene und das Komische als Momente des Schönen. Ihm zufolge gehen sie als notwendige Entwicklungsstufen aus der Idee des Schönen hervor und kehren dahin wieder zurück. Im Schönen offenbart sich zunächst eine einzelne bestimmte Idee, und hierdurch mittelbar die höchste. Das Schöne ist das “sinnliche Scheinen der Idee”, sodass es uns als einfache und ununterscheidbare Einheit der Idee und des sinnlichen Gegenstandes entgegentritt. Jede wahre Einheit weist eine Harmonie der Entgegengesetzten auf, und diese muss sich als solche dadurch bewähren, dass sie diesen Gegensatz frei aus ihrer Einheit entlässt, ohne sich dadurch verloren zu geben. Insofern beruht das Schöne auf einem gelösten Gegensatz vom Erhabenen und dem Komischen: Während das Erhabene dabei als das Überwiegen der Idee gegenüber der Erscheinung bestimmt wird, bekommt sie im Komischen als anderes Moment des Schönen das Übergewicht. Die ästhetische Bedeutung des Hässlichen ist im Kontext der griechischen Metaphysik festzustellen: Das Hässliche verhält sich zum Schönen wie das Böse zum Guten. Als hässlich gilt das, was als minderwertig, abstoßend und ekelhaft beurteilt bzw. empfunden wird und das Selbstgefühl des Menschen deprimiert. K. Rosenkranz, der die bisher einzige Ästhetik des Häßlichen(1853) verfasst hat, beschreibt das Hässliche als Ausdruck eines Negativen und billigt ihm in der Kunst lediglich die Funktion zu, “das reine Bild des Schönen um so leuchtender” hervorzutreiben. Nach F. Th. Vischer und K. Rosenkranz gehören das Komische und das Hässliche zur Ästhetik, nicht im einfachen und positiven Sinne, sondern als Momente des Schönen oder Übergänge zum absoluten Schönen. Bei Vischer erscheint das Schöne zunächst als einfache Position der Idee. Dann tritt eine Negation ein, indem sein sinnliches Moment im Erhabenen negiert wird. Das Komische dreht daraufhin die Sache um und negiert wiederum die Negation. Hieraus entsteht so eine Negation der Negation; aus der doppelten Verneinung ergibt sich das bejahende Wesen, nämlich das Schöne. Karikatur wird zwar als “Spitze in der Gestaltung des Häßlichen”, dennoch implizit als Verzerrung eines “positiven Gegenbildes”, des Ideals abgewertet. Rosenkranz betrachtet demgegenüber das Hässliche nur im Zusammenhang mit dem Schönen, weil seiner Auffassung nach das Hässliche als Negation des Schönen existiert. Das Hässliche befindet sich zwar zunächst im Begriff des Negativen, d.h. des Unvollkommenen überhaupt, wird aber durch das Komische aufgelöst und in die Freiheit des Schönen zurückgebildet. Zudem lässt sich das Komische in der Mitte zwischen dem Schönen und dem Hässlichen einordnen. Denn das Komische ist dasjenige Moment, welches Negativschöne wieder verneint und das Hässliche auf das absolute Schöne zurückführt.

Abstract

Bei der vorliegenden Arbeit geht es um die Frage, wie sich das Erhabene, das Komische und das Hässliche zum Schönen verhalten. Im deutschen Idealismus wird das Schöne als die Einheit der Idee und der Erscheinung, des Allgemeinen und des Besonderen definiert. So z.B. betrachtet F. Th. Vischer das Erhabene und das Komische als Momente des Schönen. Ihm zufolge gehen sie als notwendige Entwicklungsstufen aus der Idee des Schönen hervor und kehren dahin wieder zurück. Im Schönen offenbart sich zunächst eine einzelne bestimmte Idee, und hierdurch mittelbar die höchste. Das Schöne ist das “sinnliche Scheinen der Idee”, sodass es uns als einfache und ununterscheidbare Einheit der Idee und des sinnlichen Gegenstandes entgegentritt. Jede wahre Einheit weist eine Harmonie der Entgegengesetzten auf, und diese muss sich als solche dadurch bewähren, dass sie diesen Gegensatz frei aus ihrer Einheit entlässt, ohne sich dadurch verloren zu geben. Insofern beruht das Schöne auf einem gelösten Gegensatz vom Erhabenen und dem Komischen: Während das Erhabene dabei als das Überwiegen der Idee gegenüber der Erscheinung bestimmt wird, bekommt sie im Komischen als anderes Moment des Schönen das Übergewicht. Die ästhetische Bedeutung des Hässlichen ist im Kontext der griechischen Metaphysik festzustellen: Das Hässliche verhält sich zum Schönen wie das Böse zum Guten. Als hässlich gilt das, was als minderwertig, abstoßend und ekelhaft beurteilt bzw. empfunden wird und das Selbstgefühl des Menschen deprimiert. K. Rosenkranz, der die bisher einzige Ästhetik des Häßlichen(1853) verfasst hat, beschreibt das Hässliche als Ausdruck eines Negativen und billigt ihm in der Kunst lediglich die Funktion zu, “das reine Bild des Schönen um so leuchtender” hervorzutreiben. Nach F. Th. Vischer und K. Rosenkranz gehören das Komische und das Hässliche zur Ästhetik, nicht im einfachen und positiven Sinne, sondern als Momente des Schönen oder Übergänge zum absoluten Schönen. Bei Vischer erscheint das Schöne zunächst als einfache Position der Idee. Dann tritt eine Negation ein, indem sein sinnliches Moment im Erhabenen negiert wird. Das Komische dreht daraufhin die Sache um und negiert wiederum die Negation. Hieraus entsteht so eine Negation der Negation; aus der doppelten Verneinung ergibt sich das bejahende Wesen, nämlich das Schöne. Karikatur wird zwar als “Spitze in der Gestaltung des Häßlichen”, dennoch implizit als Verzerrung eines “positiven Gegenbildes”, des Ideals abgewertet. Rosenkranz betrachtet demgegenüber das Hässliche nur im Zusammenhang mit dem Schönen, weil seiner Auffassung nach das Hässliche als Negation des Schönen existiert. Das Hässliche befindet sich zwar zunächst im Begriff des Negativen, d.h. des Unvollkommenen überhaupt, wird aber durch das Komische aufgelöst und in die Freiheit des Schönen zurückgebildet. Zudem lässt sich das Komische in der Mitte zwischen dem Schönen und dem Hässlichen einordnen. Denn das Komische ist dasjenige Moment, welches Negativschöne wieder verneint und das Hässliche auf das absolute Schöne zurückführt.

참고문헌 (14)

  1. 김상봉, "칸트와 숭고의 개념. 실린 곳: 칸트와 미학. in: 칸트연구 3" (1997), 민음사
  2. 빙켈만, "그리스 미술 모방론" (1995), 이론과 실천
  3. 최명관, "플라톤의 대화" (1998), 종로서적
  4. Aristoteles, "Poetik. Übersetzt v. Olof Gigon, Stuttgart", ~ (1961)
  5. Fischer, Kuno, "Über den Witz. Ein philosophischer Essay" (1996)
  6. Franke, Ursula, "Häßliche(das). in: Historisches Wörterbuch der Philosophie. Bd. 3" (1974)
  7. Kant, Immanuel, "Kritik der Urteilskraft. Werkausgabe. Bd. Ⅹ" (1981)
  8. Kleist, Heinrich von, "Der zerbrochene Krug" (1996), Werke in einem Band
  9. Richter, Jean Paul, "Vorschule der Ästhetik. in: Werke. Bd. 5" (1967)
  10. Rommel, Otto, "Die wissenschaftlichen Bemühungen um die Analyse des Komischen. in: Wesen und Formen des Komischen im Drama" (1975)
  11. Rosenkranz, Karl, "Ästhetik des Häßlichen" (1996)
  12. Schlegel, Friedrich, "Über das Studium der griechischen Poesie(1797). in: Kritische Neuausgabe, Bd. 1" (1979)
  13. Solger, Karl Wilhelm Ferdinand, "Vorlesungen über Ästhetik" (1829)
  14. Vischer, Friedrich Theodor, "Über das Erhabene und Komische" (1967)

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