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샤미소의 연작시 「여인의 사랑과 생애」에 나타난 시적 자아의 분열성

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주제분류독일어와문학

초록

In der vorliegenden Arbeit geht es um verschiedene Formen der Zerrissenheit und deren Zusammenhang mit der Epoche des Vormärz in Chamissos Liederzyklus Frauenliebe und -leben. Die Französische Revolution 1789 wirkte sehr stark auf Chamissos Leben. Er bewegte sich zwischen den französischen und deutschen Grenzen und Kulturen, zwischen Revolution und Restauration, Sesshaftigkeit und Wanderung, Romantik (oder Biedermeier) und dem jungen Deutschland. Darauf beruht seine Zerrissenheit. Der Liederzyklus, in dem das Lyrische Ich in Gestalt einer Frau Werdegang, Liebe, Heirat, Geburt, Tod, Alter usw. erzählt, reflektiert Chamissos Zerrissenheit. Zwar erscheint dieser Liederzyklus auf den ersten Blick als das Werk eines Biedermeiers, jedoch finden dort auch verschiedene revolutionäre Ideen Ausdruck. Auf ihnen liegt der Schwerpunkt dieser Arbeit. Im ersten Gedicht verliebt sich eine Frau in ‘ihn’, ohne aber aufgrund des Standesunterschiedes auf seine Gegenliebe zu hoffen. Wegen dieses Gefühls der Zerrissenheit verfällt sie in einen traumähnlichen Zustand. Im dritten Gedicht erfüllt sich ihr Traum, indem er die ‘niedrige Magd’ zur Frau erwählt. Durch diese neue Verbindung lässt sich der als ‘herrlicher Stern’ symbolisierte Geliebte als die neue Zeit nach dem revolutionären Geist, als Erlöser und als Revolutionär verstehen. Im vierten Gedicht entscheidet sich die Frau, ihm ihr Leben zu widmen, und im Fünften gründet sie durch die Heirat eine neue Familie. Anlässlich von Schwangerschaft und Geburt wird die Rollenverteilung von Frau und Mann im sechsten und im siebten Gedicht thematisiert. Er ist jetzt das Oberhaupt der Familie, und der weibliche Arbeitsbereich beschränkt sich auf den intimen Kreis der Familie. Hier zeigt sich die Abhängigkeit der Frau von ihrem Mann und damit die Anerkennung des patriarchalen Systems. Äußerlich unterstüzt diese Sichtweise das despotische Preußen. Und tatsächlich schätzt der Dichter Preußen mehr als Frankreich, weil dieses unter dem König Charles X eine antirevolutionäre Richtung einschlägt, während Preußen weiter neue Gesetze für das Volk erlässt. In diesem Sinne findet die Frau das Familienglück sowohl unter dem Familienvater als auch unter der väterlichen Regierung Preußens. Sie sieht im Sohn als ‘Bildnis’ des Mannes, das Symbol für eine bessere Zukunft, insofern das ‘Bildnis’, also der Sohn, den politischen, fortschrittlichen Maßnahmen des Vaters folgen wird. Im achten Gedicht kommt es zur Trennung der beiden durch den Tod. Und im Letzten treten die Großmutter als neues Lyrisches Ich und die ‘Tochter der Tochter’ auf. Die Großmutter gibt der Enkelin als erprobte und gültige Lebensweisheit den Rat, den Traum mit hinüber ins frische Leben zu nehmen. Hierin zeigt der Dichter seine wahre Meinung, dass die revolutionären Ideen auch weiterhin Gültigkeit beanspruchen. In den vielen Lebensphasen dieser Frau treten verschiedene Formen der Zerrissenheit zutage, weil das Lyrische Ich zwischen einem restaurativen und einem revoltionären Standpunkt schwankt. Es verhält sich so ambivalent, weil es sich nach einer neuen Welt unter der restaurativen, väterlichen Regierung Preußens sehnt. Trotzdem glaubt es fest an den geschichtlichen Fortschritt. In diesem Punkt steht Chamisso dem jungen Deutschland näher als dem alten.

Abstract

In der vorliegenden Arbeit geht es um verschiedene Formen der Zerrissenheit und deren Zusammenhang mit der Epoche des Vormärz in Chamissos Liederzyklus Frauenliebe und -leben. Die Französische Revolution 1789 wirkte sehr stark auf Chamissos Leben. Er bewegte sich zwischen den französischen und deutschen Grenzen und Kulturen, zwischen Revolution und Restauration, Sesshaftigkeit und Wanderung, Romantik (oder Biedermeier) und dem jungen Deutschland. Darauf beruht seine Zerrissenheit. Der Liederzyklus, in dem das Lyrische Ich in Gestalt einer Frau Werdegang, Liebe, Heirat, Geburt, Tod, Alter usw. erzählt, reflektiert Chamissos Zerrissenheit. Zwar erscheint dieser Liederzyklus auf den ersten Blick als das Werk eines Biedermeiers, jedoch finden dort auch verschiedene revolutionäre Ideen Ausdruck. Auf ihnen liegt der Schwerpunkt dieser Arbeit. Im ersten Gedicht verliebt sich eine Frau in ‘ihn’, ohne aber aufgrund des Standesunterschiedes auf seine Gegenliebe zu hoffen. Wegen dieses Gefühls der Zerrissenheit verfällt sie in einen traumähnlichen Zustand. Im dritten Gedicht erfüllt sich ihr Traum, indem er die ‘niedrige Magd’ zur Frau erwählt. Durch diese neue Verbindung lässt sich der als ‘herrlicher Stern’ symbolisierte Geliebte als die neue Zeit nach dem revolutionären Geist, als Erlöser und als Revolutionär verstehen. Im vierten Gedicht entscheidet sich die Frau, ihm ihr Leben zu widmen, und im Fünften gründet sie durch die Heirat eine neue Familie. Anlässlich von Schwangerschaft und Geburt wird die Rollenverteilung von Frau und Mann im sechsten und im siebten Gedicht thematisiert. Er ist jetzt das Oberhaupt der Familie, und der weibliche Arbeitsbereich beschränkt sich auf den intimen Kreis der Familie. Hier zeigt sich die Abhängigkeit der Frau von ihrem Mann und damit die Anerkennung des patriarchalen Systems. Äußerlich unterstüzt diese Sichtweise das despotische Preußen. Und tatsächlich schätzt der Dichter Preußen mehr als Frankreich, weil dieses unter dem König Charles X eine antirevolutionäre Richtung einschlägt, während Preußen weiter neue Gesetze für das Volk erlässt. In diesem Sinne findet die Frau das Familienglück sowohl unter dem Familienvater als auch unter der väterlichen Regierung Preußens. Sie sieht im Sohn als ‘Bildnis’ des Mannes, das Symbol für eine bessere Zukunft, insofern das ‘Bildnis’, also der Sohn, den politischen, fortschrittlichen Maßnahmen des Vaters folgen wird. Im achten Gedicht kommt es zur Trennung der beiden durch den Tod. Und im Letzten treten die Großmutter als neues Lyrisches Ich und die ‘Tochter der Tochter’ auf. Die Großmutter gibt der Enkelin als erprobte und gültige Lebensweisheit den Rat, den Traum mit hinüber ins frische Leben zu nehmen. Hierin zeigt der Dichter seine wahre Meinung, dass die revolutionären Ideen auch weiterhin Gültigkeit beanspruchen. In den vielen Lebensphasen dieser Frau treten verschiedene Formen der Zerrissenheit zutage, weil das Lyrische Ich zwischen einem restaurativen und einem revoltionären Standpunkt schwankt. Es verhält sich so ambivalent, weil es sich nach einer neuen Welt unter der restaurativen, väterlichen Regierung Preußens sehnt. Trotzdem glaubt es fest an den geschichtlichen Fortschritt. In diesem Punkt steht Chamisso dem jungen Deutschland näher als dem alten.

참고문헌 (10)

  1. Bloch, Ernst, "Das Prinzip Hoffnung" (1990)
  2. Chamisso, Adelbert von, "Werke" (1982)
  3. Chamisso, Adelbert von, "Werke" (1864)
  4. Frenzel, Elisabeth, "Motive der Weltliteratur. Ein Lexikon dichtungsgeschichtlicher Längsschnitte, Stuttgart" (1999)
  5. Glaser, Horst Albert, "Deutsche Literatur. Eine Sozialgeschichte, Bd. 6: Vormärz: Biedermeier, Junges Deutschland" (1987), Demokraten
  6. Heine, Heinrich, "Sämtliche Schriften" (1978)
  7. Langner, Beatrix, "Der wilde Europäer. Adelbert von Chamisso" (2009)
  8. Schiller, Friedrich, "Werke und Briefe" (1992)
  9. Sengle, Friedrich, "Biedermeierzeit. Deutsche Literatur im Spannungsfeld zwischen Restauration und Revolution 1815-1848" (1971)
  10. Vogt, Martin, "Deutsche Geschichte. Von den Anfängen bis zur Wiedervereinigung" (1991)

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