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독일의 신 사회운동이 녹색정치의 녹색당이 되기까지 - 창당과정과 영향 및 의미를 중심으로

Von den neuen sozialen Bewegungen zur Partei Die Grünen in Deutschland

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주제분류독일어와문학

초록

Nach der 68er-Bewegung waren neue soziale Bewegungen oder Alternativbewegungen entstanden. Dabei handelt es sich um gesellschaftliche Strömungen und Gruppierungen, die auf eine Reform der als starr empfundenen gesellschaftlichen Normen und Prozesse zielten, und versuchten diese außerhalb des etablierten Parteien- und Institutionssystems umzusetzen. In Deutschland waren diese Bewegungen eng mit der Frauen-, Friedens- und Umweltbewegung sowie den Bürgerinitiativen verknüpft. Dabei wurde die Umweltproblematik von der Bevölkerung als eines der wichtigsten politischen Themen wahrgenommen. Das umweltpolitsche Thema Atomenergie, bei dem sich die Entscheidungsträger in den etablierten Institutionen von Anfang an einig waren, dass die Technologie auch in Deutschland eingesetzt werden sollte, wird rasch zum Gradmesser für das, was man unter Umweltschutz zu verstehen hatte. Deswegen wurde “die Ökologiebewegung in der zweiten Hälfte der 70er Jahre zum kulturell integrierenden Kern der neuen sozialen Bewegungen in der Bundesrepublik. Sie liefert den verschiedenen Bewegungssträngen eine lose Integrationsideologie.” Solange man die Atomenergie in den bestehenden Institutionen gegen große Bevölkerungsgruppen durchsetzen wollte, hatte die Ökologiebewegung nur eine Chance ihr Ziel zu erreichen: Sie musste sich selbst institutionalisieren. Insbesondere war die Ausbildung einer Bundespartei wichtig, um bei den energiepolitischen Fragen mitentscheiden zu können. Bevor die Ökologiebewegung eine Erfolg versprechende Partei auf Bundesebene gründen konnte, musste sie aber innere Hindernisse überwinden und verschiedene Strömungen integrieren. Sie schaffte es mit einem für jede Strömung nur teilweise zufriedenstellenden Minimalkonsens. Hinter der Überwindung der inneren Hindernisse standen aber auch äußere Faktoren. Angesichts der geringen Umsetzung von Umweltpolitik durch die etablierten Parteien, war der Anreiz groß wenigstens einen Minimalkonsens zu schaffen. Wichtiger innerer Anreiz für die Bildung einer Bundespartei war sicherlich auch die enormen Vorteile gegenüber anderen politischen Vereinigungen. Die ersten parteipolitischen Erfolge verschiedener grüner Parteien verhalfen der Ökologiebewegung zu erkennen, dass die Organisationsform einer Partei viele Vorteile hat. Hätten die etablierten Parteien und Institutionen sich des Themas Umweltpolitik früher angenommen, wäre die Konkurrenzpartei Die Grünen vielleicht gar nicht entstanden.

Abstract

Nach der 68er-Bewegung waren neue soziale Bewegungen oder Alternativbewegungen entstanden. Dabei handelt es sich um gesellschaftliche Strömungen und Gruppierungen, die auf eine Reform der als starr empfundenen gesellschaftlichen Normen und Prozesse zielten, und versuchten diese außerhalb des etablierten Parteien- und Institutionssystems umzusetzen. In Deutschland waren diese Bewegungen eng mit der Frauen-, Friedens- und Umweltbewegung sowie den Bürgerinitiativen verknüpft. Dabei wurde die Umweltproblematik von der Bevölkerung als eines der wichtigsten politischen Themen wahrgenommen. Das umweltpolitsche Thema Atomenergie, bei dem sich die Entscheidungsträger in den etablierten Institutionen von Anfang an einig waren, dass die Technologie auch in Deutschland eingesetzt werden sollte, wird rasch zum Gradmesser für das, was man unter Umweltschutz zu verstehen hatte. Deswegen wurde “die Ökologiebewegung in der zweiten Hälfte der 70er Jahre zum kulturell integrierenden Kern der neuen sozialen Bewegungen in der Bundesrepublik. Sie liefert den verschiedenen Bewegungssträngen eine lose Integrationsideologie.” Solange man die Atomenergie in den bestehenden Institutionen gegen große Bevölkerungsgruppen durchsetzen wollte, hatte die Ökologiebewegung nur eine Chance ihr Ziel zu erreichen: Sie musste sich selbst institutionalisieren. Insbesondere war die Ausbildung einer Bundespartei wichtig, um bei den energiepolitischen Fragen mitentscheiden zu können. Bevor die Ökologiebewegung eine Erfolg versprechende Partei auf Bundesebene gründen konnte, musste sie aber innere Hindernisse überwinden und verschiedene Strömungen integrieren. Sie schaffte es mit einem für jede Strömung nur teilweise zufriedenstellenden Minimalkonsens. Hinter der Überwindung der inneren Hindernisse standen aber auch äußere Faktoren. Angesichts der geringen Umsetzung von Umweltpolitik durch die etablierten Parteien, war der Anreiz groß wenigstens einen Minimalkonsens zu schaffen. Wichtiger innerer Anreiz für die Bildung einer Bundespartei war sicherlich auch die enormen Vorteile gegenüber anderen politischen Vereinigungen. Die ersten parteipolitischen Erfolge verschiedener grüner Parteien verhalfen der Ökologiebewegung zu erkennen, dass die Organisationsform einer Partei viele Vorteile hat. Hätten die etablierten Parteien und Institutionen sich des Themas Umweltpolitik früher angenommen, wäre die Konkurrenzpartei Die Grünen vielleicht gar nicht entstanden.

참고문헌 (25)

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