스토리텔링 치료의 치료 요인과 그 적용
Therapeutische Faktoren und Ansätze der Storytellingtherapie
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초록
Die vorliegende Arbeit behandelt die Storytellingtherapie. Hierbei geht es konkret um die therapeutischen Faktoren und Therapieansätze beim Storytelling. Die Storytellingtherapie basiert darauf, durch Storytelling das Identitätsbewusstsein einer Person zu erhöhen oder zu korrigieren und so Bedürfnisse beim Hörer/Leser/Zuschauer zu befriedigen, die außerhalb seines eigenen Erfahrungshorizontes liegen. Dies funktioniert unter anderem deshalb, weil das Gehirn nicht zwischen Wirklichem und Fiktivem/Erdichtetem zu unterscheiden vermag. Wesentliche therapeutische Faktoren der Storytellingtherapie sind dabei: Identifikation, Verallgemeinern, Objektivierung, Katharsis, Reflexion, nachempfundenes Erlernen, Modellbildung und Einsicht. Der Rezipient einer therapeutischen Erzählung kann seine psychische Erkrankung überwinden und einen für ihn therapeutischen Nutzen erzielen, indem er sich mit Personen und Ereignissen der Erzählung identifiziert. Er kann auch dadurch einen therapeutischen Effekt erhalten, dass er die erpresste Wut, Hassgefühl, Ärger und Trauer ausdrückt. Der Hörer oder Zuschauer vom Storytelling kann sich unglücklicher Erinnerungen oder starker Emotionen wie Wut oder Trauer dadurch entledigen, dass er sie zum Ausdruck in irgendeiner Weise wie Erzählen, Schreiben und Hören der Geschichten bringen kann . Beim Storytelling profitieren die Rezipienten daher besonders durch die Faktoren der Verallgemeinerung und der Relativierung. Weitere wichtige Aspekte sind Verarbeitungsprozesse, die durch nachempfundene Erfahrungen, durch die Nachahmung eines positiven Modells und durch beim Rezipieren von Geschichten gewonnene Einsichten über sich selbst erfolgen.
Abstract
Die vorliegende Arbeit behandelt die Storytellingtherapie. Hierbei geht es konkret um die therapeutischen Faktoren und Therapieansätze beim Storytelling. Die Storytellingtherapie basiert darauf, durch Storytelling das Identitätsbewusstsein einer Person zu erhöhen oder zu korrigieren und so Bedürfnisse beim Hörer/Leser/Zuschauer zu befriedigen, die außerhalb seines eigenen Erfahrungshorizontes liegen. Dies funktioniert unter anderem deshalb, weil das Gehirn nicht zwischen Wirklichem und Fiktivem/Erdichtetem zu unterscheiden vermag. Wesentliche therapeutische Faktoren der Storytellingtherapie sind dabei: Identifikation, Verallgemeinern, Objektivierung, Katharsis, Reflexion, nachempfundenes Erlernen, Modellbildung und Einsicht. Der Rezipient einer therapeutischen Erzählung kann seine psychische Erkrankung überwinden und einen für ihn therapeutischen Nutzen erzielen, indem er sich mit Personen und Ereignissen der Erzählung identifiziert. Er kann auch dadurch einen therapeutischen Effekt erhalten, dass er die erpresste Wut, Hassgefühl, Ärger und Trauer ausdrückt. Der Hörer oder Zuschauer vom Storytelling kann sich unglücklicher Erinnerungen oder starker Emotionen wie Wut oder Trauer dadurch entledigen, dass er sie zum Ausdruck in irgendeiner Weise wie Erzählen, Schreiben und Hören der Geschichten bringen kann . Beim Storytelling profitieren die Rezipienten daher besonders durch die Faktoren der Verallgemeinerung und der Relativierung. Weitere wichtige Aspekte sind Verarbeitungsprozesse, die durch nachempfundene Erfahrungen, durch die Nachahmung eines positiven Modells und durch beim Rezipieren von Geschichten gewonnene Einsichten über sich selbst erfolgen.
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