이미륵 문학의 실존적 비극성
The existential tragedy in the literature of Mirok Li
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초록
In dieser Arbeit werden die Charakteristika der existenziellen Tragik in der autobiographischen Literatur von Mirok Li behandelt. Das Besondere seiner Literatur besteht darin, dass sein eigener familiärer Hintergrund darin nicht deutlich wird. Hier gibt es weder konkrete Angaben, dass er vor dem Exil in Deutschland schon geheiratet hat, noch dass er der Vater eines Sohnes ist. Traditionell ist das ein wichtiges Thema im koreanischen Kultur-Diskurs. Aber seine Literatur verbirgt diese Tatsachen gründlich. Sie schildert nur die Erinnerungen an seine Eltern und seine schöne Kindheit. Daraus resultiert unausweichlich, dass sein eigener Charakter verzerrt und a priori tragisch erscheint. Grundsätzlich charakterisiert seine Literatur folgende Hauptthemen: das absichtliche Verbergen der eigenen Lebenserinnerungen, die willkürliche Auswahl von Vergangenheitschilderungen und das doppelsinnige Exil. Folglich verursacht das Verbergen der Erinnerungen die Auswahl der Vergangenheit. Das macht ihn schließlich zum doppelten Exilanten zwischen Hitler-Deutschland und dem kolonialisierten Vaterland. Formell kann man Mirok Li als politischen Exilschriftsteller ansehen, aber seiner Literatur fehlt im Sinne von Brecht der sozialkritische Charakter. Er gestaltete innere romantische Räume in seiner Literatur. Und er versuchte damit, sich selbst notgedrungen im Exil zu beruhigen.
Abstract
In dieser Arbeit werden die Charakteristika der existenziellen Tragik in der autobiographischen Literatur von Mirok Li behandelt. Das Besondere seiner Literatur besteht darin, dass sein eigener familiärer Hintergrund darin nicht deutlich wird. Hier gibt es weder konkrete Angaben, dass er vor dem Exil in Deutschland schon geheiratet hat, noch dass er der Vater eines Sohnes ist. Traditionell ist das ein wichtiges Thema im koreanischen Kultur-Diskurs. Aber seine Literatur verbirgt diese Tatsachen gründlich. Sie schildert nur die Erinnerungen an seine Eltern und seine schöne Kindheit. Daraus resultiert unausweichlich, dass sein eigener Charakter verzerrt und a priori tragisch erscheint. Grundsätzlich charakterisiert seine Literatur folgende Hauptthemen: das absichtliche Verbergen der eigenen Lebenserinnerungen, die willkürliche Auswahl von Vergangenheitschilderungen und das doppelsinnige Exil. Folglich verursacht das Verbergen der Erinnerungen die Auswahl der Vergangenheit. Das macht ihn schließlich zum doppelten Exilanten zwischen Hitler-Deutschland und dem kolonialisierten Vaterland. Formell kann man Mirok Li als politischen Exilschriftsteller ansehen, aber seiner Literatur fehlt im Sinne von Brecht der sozialkritische Charakter. Er gestaltete innere romantische Räume in seiner Literatur. Und er versuchte damit, sich selbst notgedrungen im Exil zu beruhigen.
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