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어린 시절의 재구성과 유토피아 구상 - 이미륵의 『압록강은 흐른다』 다시 읽기 -

Reconstruction of youth experiences and design of a utopia - A reading of the novel The Yalu fliesst from Mirok Li -

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주제분류독일어와문학

초록

Jedes autobiographische Werk ist insofern von einem diskursiven Charakter, als es sich dabei um eine Rekonstruktion der in der Vergangenheit erfahrenen Geschichte handelt. Der Autor repariert sozusagen - bewusst oder unbewusst – sein Gedächtnis. Wie die Literaturgeschichte zeigt, spielen dabei Bekenntnisse oder Selbstbehauptung des sich erinnernden und schreibenden Ichs eine wichtige Rolle. Vor diesem Hintergrund untersucht die vorliegende Arbeit Mirok Lis Schreibstrategien und deren diskursive Bedeutung anhand seines autobiographischen Romans Der Yalu fließt, Eine Jugend in Korea. Der Autor sucht, so scheint es mir, eine Utopie zu entwerfen, indem er seine Jugendgeschichte mit viel Gefühl, aber ohne Pathos rekonstruiert – ein Ort, den es nirgendwo gibt, der ihm aber gerade in den düsteren Zeiten Koreas sowie Deutschlands notwendig und wünschenswert erscheinen mochte. In seiner Utopie gehen alle Gegensätze unter den Weltprinzipien Yin und Yang fließend ineinander über, wobei der Motivkomplex Wasser-Leben-Natur-Mutter eine wesentliche Rolle spielt. Die Welt, die Mirok Li entwirft, ist nicht stillstehend und abgeschlossen, sondern im ständigen Wandel begriffen.

Abstract

Jedes autobiographische Werk ist insofern von einem diskursiven Charakter, als es sich dabei um eine Rekonstruktion der in der Vergangenheit erfahrenen Geschichte handelt. Der Autor repariert sozusagen - bewusst oder unbewusst – sein Gedächtnis. Wie die Literaturgeschichte zeigt, spielen dabei Bekenntnisse oder Selbstbehauptung des sich erinnernden und schreibenden Ichs eine wichtige Rolle. Vor diesem Hintergrund untersucht die vorliegende Arbeit Mirok Lis Schreibstrategien und deren diskursive Bedeutung anhand seines autobiographischen Romans Der Yalu fließt, Eine Jugend in Korea. Der Autor sucht, so scheint es mir, eine Utopie zu entwerfen, indem er seine Jugendgeschichte mit viel Gefühl, aber ohne Pathos rekonstruiert – ein Ort, den es nirgendwo gibt, der ihm aber gerade in den düsteren Zeiten Koreas sowie Deutschlands notwendig und wünschenswert erscheinen mochte. In seiner Utopie gehen alle Gegensätze unter den Weltprinzipien Yin und Yang fließend ineinander über, wobei der Motivkomplex Wasser-Leben-Natur-Mutter eine wesentliche Rolle spielt. Die Welt, die Mirok Li entwirft, ist nicht stillstehend und abgeschlossen, sondern im ständigen Wandel begriffen.

참고문헌 (9)

  1. Li, Mirok, "Eine Jugend in Korea" (2011)
  2. 류진상, "이미륵 문학의 실존적 비극성", 헤세연구, (34), pp.217~238 (2015), 한국헤세학회
  3. 정규화, "이미륵 평전" (2010), 범우사
  4. 2009, , ~
  5. 최윤영, "Autobiographie als Ethnographie - Eine vergleichende Untersuchung zu The Grass Roof von Younghill Kang und zu Der Yalu fließt von Mirok Li", 독일문학, 45(2), pp.419~436 (2004), 한국독어독문학회
  6. Holdenried, Michaela, "Autobiographie" (2000)
  7. Kim, Youn-Ock, "Storm-Blätter aus Heiligenstadt, 17", pp.60~77 (2013)
  8. Mann, Thomas, "Gesammelte Werke in dreizehn Bänden, Bd. VI" (1974)
  9. Waldmann, Günter, "Autobiografisches als literarisches Schreiben" (2000), Baltmannsweiler

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