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Eine Studie über Musikgedichte und ihre Möglichkeiten

A Study of music poem and their possibilities

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주제분류독일어와문학

초록

In diesem Aufsatz geht es zunächst um die Charakterisierung der Anthologien von Musikgedichten von G. Sander und R. Kiefer. Dann ergeben sich diese zentralen Fragen: Gibt es darin Texte, die als ‘Musikgedichte’ im strengen Sinne zu bezeichnen sind, was könnte ein solches Gedicht sein, wie kann ein literarischer Text überhaupt sinnvoll über Musik sprechen. Als positives Beispiel wird Th. Manns Darstellung von Klaviermusik aus Beethovens 「op. 111」 angeführt. In beiden Sammlungen gibt es nur wenige Texte, in denen zumindest ernsthaft in symbolischer Weise von Musik die Rede ist (etwa von Lasker-Schüler, Loerke, Bachmann), oder gar ernsthaft Bezug auf ein konkretes Musikwerk genommen wird (Kolleritsch), ohne daß dabei die Musik wirklich erkennbar wird. Auch Kiefers theoretische Bemühung scheint unzulänglich zu sein, im Gegensatz zu Ausführungen des Musikologen Riethmüller, etwa anhand von Rilkes Gedicht 「Gong」. Doch auch dieses wirkt eher nur symbolisch. Zum Schluß gibt es Andeutungen über Ursachen des Mangels und die Hoffnung auf unbekannte oder zu erwartende Gedichte.

Abstract

In diesem Aufsatz geht es zunächst um die Charakterisierung der Anthologien von Musikgedichten von G. Sander und R. Kiefer. Dann ergeben sich diese zentralen Fragen: Gibt es darin Texte, die als ‘Musikgedichte’ im strengen Sinne zu bezeichnen sind, was könnte ein solches Gedicht sein, wie kann ein literarischer Text überhaupt sinnvoll über Musik sprechen. Als positives Beispiel wird Th. Manns Darstellung von Klaviermusik aus Beethovens 「op. 111」 angeführt. In beiden Sammlungen gibt es nur wenige Texte, in denen zumindest ernsthaft in symbolischer Weise von Musik die Rede ist (etwa von Lasker-Schüler, Loerke, Bachmann), oder gar ernsthaft Bezug auf ein konkretes Musikwerk genommen wird (Kolleritsch), ohne daß dabei die Musik wirklich erkennbar wird. Auch Kiefers theoretische Bemühung scheint unzulänglich zu sein, im Gegensatz zu Ausführungen des Musikologen Riethmüller, etwa anhand von Rilkes Gedicht 「Gong」. Doch auch dieses wirkt eher nur symbolisch. Zum Schluß gibt es Andeutungen über Ursachen des Mangels und die Hoffnung auf unbekannte oder zu erwartende Gedichte.

참고문헌 (13)

  1. Brinkemper, Peter V, "Spiegel &Echo Intermedialität und Musikphilosophie im Doktor Faustus" (1997), Würzburg
  2. Döblin, Alfred, "Schriften zu Ästhetik, Poetik und Literatur", pp.11~112 (1989), Olten u. Freiburg i. B
  3. Engel, Manfred, "Leben-Werk-Wirkung" (2004), Stuttgart
  4. Kiefer, Reinhard, "Deutsche Musikgedichte aus 7 Jahrhunderten" (1988), Kassel
  5. Koopmann, Helmut, "Thomas-Mann-Handbuch" (1990), Stuttgart
  6. Loerke, Oskar, "Mit einem Essay von Lutz Seiler, Bd. 1" (2010), Göttingen
  7. Mann, Thomas, "Das Leben des deutschen Tonsetzers Adrian Leverkühn erzählt von einem Freunde" (1974), Frankfurt a. M
  8. Rilke, Rainer Maria, "Sammlung verstreuter u. nachgelassener Gedichte aus den Jahren 1906-1926" (1963), Frankfurt a.M
  9. Riethmüller, Albrecht, "Quellen ästhetischer Einsicht" (1996), Laaber
  10. Sander, Gabriele, "Die Welt hebt an zu singen" (2011), Musikgedichte
  11. Schmitz-Emans, Monika, "Zu Poesie und Poetik der Partitur", pp.265~294 (2009), Literatur intermedial
  12. Seiler, Lutz, "Sämtliche Gedichte", pp.7~ (2010), Göttingen
  13. Windisch-Laube, Walter, "Thomas-Mann-Handbuch", pp.327~342 (1990), Stuttgart

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