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언어유형별 시간-장소 부사적 구문 어순에 관한 비교 연구

Temporal-Lokal Wortstellungsvariationen in Sprachtypologischen Untersuchungen

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주제분류독일어와문학

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Wortstellung variiert in typologisch unterschiedlichen Sprachen. Koreanisch, Japanisch, zum Beisiel, gehören zu (S)OV (also kopf-finalen) Sprachen, Englisch, Russisch dagegen zu (S)VO (kopf-initialen). Chnesisch und Deutsch zeigen eine Mixtur von VO und OV. Neben diesen basisgenerierten Wortstellungen zeigen bestimmte Linearisierungspräferenzen von Wörtern und Satzteilen gegenüber den anderen. Die deutsche Schulgrammatik fordert eine Wortstellungsregel in bezug auf verschiedene adverbiale Phrasen, die zum Verordnungsmuster Te(mporal)-Ka(usal)-Mo(dal)-Lo(kal) passt. Dies besagt, temporal Adverbiale geht lokale Äußerungen vor (d.h. TP-Präferenz). Aber die Grammatikregel im Englischen zeigt die umgekehrte Linearisierungspräferenz: Hier gehen (M(anner) und) P(lace) T(ime) vor (d.h. PT-Präferenz). Nach Boisson (1981) zeigen (alle) verb-initialen (VO)Sprachen die (M)PT Linearisierungspräferez, während verb-finalen (OV)Sprachen eine umgekehrte TP(M) Präferenz aufweisen. Außer Grundwortstellungsregeln wie Te-Ka-Mo-Lo im Deutschen gibt es ein besonders interessantes Beobachtungsergebnis von O. Behaghel (1930, 1932), nämlich „das Gesetz der wachsenden Glieder„, was sich in Hawkins (1994) als Prinzip „Early Immediate Constituent„ (EIC) wieder findet. Dies besagt, dass ein gewichtigeres (=längeres) Satzglied einem relativ kürzerem vorgeht („kurz vor lang„), wodurch die Verarbeitung für gesamten Phrase wesentlich erreichtert wird. Andererseits wird eine alternative These vertreten, dass das Behaghelsdche ́Gesetz ́ bei kopffinalen Sprachen wie Koreanisch oder Japanisch die umgekehrte Stellung von Satzgliedern, d.h. „lang vor kurz„ bevorzugt (Vgl. Hawkins1994, 2000, 2004, Yamashita & Chang 2001, Hong et al. 2010). Vor diesem Hintergrund vergleicht die vorliegende Untersuchung, wie die lineare Ordnungspräferenzen der temporalen- und lokalen Adverbialen in typologisch unterschiedlichen Sprachen aussehen. Besonders interessant ist es, wenn das Verordnungsmuster von Adverbialen und das Behaghelsche Gesetz („kurz vor lang„ in VO-Sprachen/ „lang vor kurz„ in OV-Sprachen) in einem Satz konkurrieren. Die hier untersuchten fünf Sprachen Koreanisch, Japanisch, Chinesisch, Englisch und Deutsch zeigen eine (provisorisch) universelle Tendenz, wonach die lokalen Adverbialen unabhängig von den Sprachtypologien lexikalisch-semantisch ganz nah zum Verb, also TP-V oder PT-V, tendieren. In Hawkins empirisch belegten Untersuchungen (2000) wurde gezeigt, dass im Englischen „kurz vor lang„ dem Ordnungsmuster PT überlegen ist. In den präzisierten Untersuchungen hat sich doch gezeigt, dass die Fälle von Goal/Direction unter den thematischen ̀Lokalen-́ Kategorien dem Gesetz „kurz vor lang„ überlegen sind. In diesem Zusammenhang sind viele andere Teilfragen noch offen. Es müsste weiter überprüft werden, ob das Linearisierungsmuster in bezug auf das Prinzip „kurz vor lang„ und PT/TP als universale Theorie der Sprachverarbeitung entwickelt werde kann. Dafür sollten zusätzliche empirische Untersuchungen durchgeführt werden, deren Forschungsinteresse weitere quantitative, sprachübergreifende Faktoren umfasst.

Abstract

Wortstellung variiert in typologisch unterschiedlichen Sprachen. Koreanisch, Japanisch, zum Beisiel, gehören zu (S)OV (also kopf-finalen) Sprachen, Englisch, Russisch dagegen zu (S)VO (kopf-initialen). Chnesisch und Deutsch zeigen eine Mixtur von VO und OV. Neben diesen basisgenerierten Wortstellungen zeigen bestimmte Linearisierungspräferenzen von Wörtern und Satzteilen gegenüber den anderen. Die deutsche Schulgrammatik fordert eine Wortstellungsregel in bezug auf verschiedene adverbiale Phrasen, die zum Verordnungsmuster Te(mporal)-Ka(usal)-Mo(dal)-Lo(kal) passt. Dies besagt, temporal Adverbiale geht lokale Äußerungen vor (d.h. TP-Präferenz). Aber die Grammatikregel im Englischen zeigt die umgekehrte Linearisierungspräferenz: Hier gehen (M(anner) und) P(lace) T(ime) vor (d.h. PT-Präferenz). Nach Boisson (1981) zeigen (alle) verb-initialen (VO)Sprachen die (M)PT Linearisierungspräferez, während verb-finalen (OV)Sprachen eine umgekehrte TP(M) Präferenz aufweisen. Außer Grundwortstellungsregeln wie Te-Ka-Mo-Lo im Deutschen gibt es ein besonders interessantes Beobachtungsergebnis von O. Behaghel (1930, 1932), nämlich „das Gesetz der wachsenden Glieder„, was sich in Hawkins (1994) als Prinzip „Early Immediate Constituent„ (EIC) wieder findet. Dies besagt, dass ein gewichtigeres (=längeres) Satzglied einem relativ kürzerem vorgeht („kurz vor lang„), wodurch die Verarbeitung für gesamten Phrase wesentlich erreichtert wird. Andererseits wird eine alternative These vertreten, dass das Behaghelsdche ́Gesetz ́ bei kopffinalen Sprachen wie Koreanisch oder Japanisch die umgekehrte Stellung von Satzgliedern, d.h. „lang vor kurz„ bevorzugt (Vgl. Hawkins1994, 2000, 2004, Yamashita & Chang 2001, Hong et al. 2010). Vor diesem Hintergrund vergleicht die vorliegende Untersuchung, wie die lineare Ordnungspräferenzen der temporalen- und lokalen Adverbialen in typologisch unterschiedlichen Sprachen aussehen. Besonders interessant ist es, wenn das Verordnungsmuster von Adverbialen und das Behaghelsche Gesetz („kurz vor lang„ in VO-Sprachen/ „lang vor kurz„ in OV-Sprachen) in einem Satz konkurrieren. Die hier untersuchten fünf Sprachen Koreanisch, Japanisch, Chinesisch, Englisch und Deutsch zeigen eine (provisorisch) universelle Tendenz, wonach die lokalen Adverbialen unabhängig von den Sprachtypologien lexikalisch-semantisch ganz nah zum Verb, also TP-V oder PT-V, tendieren. In Hawkins empirisch belegten Untersuchungen (2000) wurde gezeigt, dass im Englischen „kurz vor lang„ dem Ordnungsmuster PT überlegen ist. In den präzisierten Untersuchungen hat sich doch gezeigt, dass die Fälle von Goal/Direction unter den thematischen ̀Lokalen-́ Kategorien dem Gesetz „kurz vor lang„ überlegen sind. In diesem Zusammenhang sind viele andere Teilfragen noch offen. Es müsste weiter überprüft werden, ob das Linearisierungsmuster in bezug auf das Prinzip „kurz vor lang„ und PT/TP als universale Theorie der Sprachverarbeitung entwickelt werde kann. Dafür sollten zusätzliche empirische Untersuchungen durchgeführt werden, deren Forschungsinteresse weitere quantitative, sprachübergreifende Faktoren umfasst.

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