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브레히트의 라디오 이론 논쟁 - 브레히트, 엔첸스베르거, 보드리야르를 중심으로

Eine Debatte um Brechts Radiotheorie - Brecht, Enzensberger und Baudrillard

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Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich zunächst mit der Radiotheorie Brechts, die schon in Korea vielfach vorgestellt worden ist. Aber es geht hier nicht nur um Brechts Radiotheorie, sondern auch um eine Auseinandersetzung zwischen Enzensberger und Baudrillard mit der Radiotheorie oder, besser gesagt, der Medientheorie. Brechts These zeigt, dass ‘der Rundfunk aus einem Distributionsapparat in einen Kommunikationsapparat zu verwandeln ist’. Diese These entwickelte sich aus seiner frühen Kritik an den Rundfunk, wobei er dem Rundfunk seine Inhaltlosigkeit vorwarf. Enzensberger übernimmt diese These und entwickelt sie. Er ziertiert Brecht: “Sollten Sie dies für utopisch halten, so bitte ich Sie, darüber nachzudenken, warum es utopisch ist.” Enzensberger entdeckt die utopische Möglichkeit in den Medien, die Brecht schon suggerierte. Enzensbergers marxistische Medientheorie basiert auf zweierlei: Erstens beruht sie auf dem Gedanken, in dem die Medien heute in der postindustriellen Gesellschaft als eine Produktionskraft eine gewichtige Rolle spielen. Zweitens basiert sie auf der Tatsache, dass er die Medien wesentlich für egalitär hält. Darin liegt die revolutionäre Möglichkeit der Medien, sagt Enzensberger. Aber Badrillard ist noch subversiver, wie man es in dem Titel seines Artikels ‘Requiem für die Medien’ erwarten kann. Für ihn haben die Medien eine Form der Macht, in der nur das Prinzip ‘die Anrede ohne Anwort’ gilt. Deshalb kann man von den Medien nicht erwarten, dass eine reziproke Kommunikation möglich wird. Sie stellen nämlich nicht die unmittelbare Welt, sondern nur die simulierte her. Statt in den neuen Medien findet er daher die Reversibilität oder eine Überschreitung eher in der Graffiti und dem Witz usw, wo die unmittelbare Kommuninkation möglich ist. Diese Debatte soll aber auch heute weiter geführt werden, weil man ihre Aktualität oder ihren Bezug auf unsere Gesellschaft wieder finden kann.

Abstract

Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich zunächst mit der Radiotheorie Brechts, die schon in Korea vielfach vorgestellt worden ist. Aber es geht hier nicht nur um Brechts Radiotheorie, sondern auch um eine Auseinandersetzung zwischen Enzensberger und Baudrillard mit der Radiotheorie oder, besser gesagt, der Medientheorie. Brechts These zeigt, dass ‘der Rundfunk aus einem Distributionsapparat in einen Kommunikationsapparat zu verwandeln ist’. Diese These entwickelte sich aus seiner frühen Kritik an den Rundfunk, wobei er dem Rundfunk seine Inhaltlosigkeit vorwarf. Enzensberger übernimmt diese These und entwickelt sie. Er ziertiert Brecht: “Sollten Sie dies für utopisch halten, so bitte ich Sie, darüber nachzudenken, warum es utopisch ist.” Enzensberger entdeckt die utopische Möglichkeit in den Medien, die Brecht schon suggerierte. Enzensbergers marxistische Medientheorie basiert auf zweierlei: Erstens beruht sie auf dem Gedanken, in dem die Medien heute in der postindustriellen Gesellschaft als eine Produktionskraft eine gewichtige Rolle spielen. Zweitens basiert sie auf der Tatsache, dass er die Medien wesentlich für egalitär hält. Darin liegt die revolutionäre Möglichkeit der Medien, sagt Enzensberger. Aber Badrillard ist noch subversiver, wie man es in dem Titel seines Artikels ‘Requiem für die Medien’ erwarten kann. Für ihn haben die Medien eine Form der Macht, in der nur das Prinzip ‘die Anrede ohne Anwort’ gilt. Deshalb kann man von den Medien nicht erwarten, dass eine reziproke Kommunikation möglich wird. Sie stellen nämlich nicht die unmittelbare Welt, sondern nur die simulierte her. Statt in den neuen Medien findet er daher die Reversibilität oder eine Überschreitung eher in der Graffiti und dem Witz usw, wo die unmittelbare Kommuninkation möglich ist. Diese Debatte soll aber auch heute weiter geführt werden, weil man ihre Aktualität oder ihren Bezug auf unsere Gesellschaft wieder finden kann.

참고문헌 (17)

  1. Baudrillard, Jean, "Requiem für die Medien in : Kursbuch Medienkultur", pp.279~299 (1999)
  2. Brecht, Bertolt, "Radio - eine vorsinnflutliche Erfindung? in : GW 18. Schriften zur Literatur und Kunst I", pp.119~121 (1967)
  3. Brecht, Bertolt, "Vorschläge für den Intendanten des Rundfunks in : GW 18. Schriften zur Literatur und Kunst I", pp.121~123 (1967)
  4. Brecht, Bertolt, "Über Verwertungen in : GW 18. Schriften zur Literatur und Kunst I", pp.123~124 (1967)
  5. Brecht, Bertolt, "Erläuterung zum ≫Ozeanflug≪ in : GW 18. Schriften zur Literatur und Kunst I", pp.124~127 (1967)
  6. Brecht, Bertolt, "Der Rundfunk als Kommunikationsapparat. Rede über die Funktion des Rundfunks in : GW 18. Schriften zur Literatur und Kunst I", pp.127~134 (1967)
  7. Enzensberger, Hans Magnus, "Baukasten zu einer Theorie der Medien in : Kursbuch Medienkultur", pp.264~278 (1999)
  8. 김경란, "엔첸스베르거와 미디어: 슈피겔 Spiegel을 중심으로", 카프카 연구, 11, pp.315~332 (2004)
  9. 김경란, "엔첸스베르거의 비판적 미디어이론", 독일어문학, 14(3), pp.21~42 (2006), 한국독일어문학회
  10. 마샬 맥루한, "미디어의 이해 - 인간의 확장" (2001), 커뮤니케이션북스
  11. 발터 벤야민, "기술복제시대의 예술작품 & 사진의 작은 역사 외" (2007), 길
  12. "육현승: 미디어로서 라디오와 그 현재, 그리고 문학. 2008. (미출판 원고)", ~
  13. 장 보드리야르, "시뮬라시옹: 포스트모던 사회문화론" (1992), 민음사
  14. 진중권, "현대미학 강의" (2003), 아트북스
  15. 김경란, "브레히트의 라디오이론 (1927-1932)", 독일어문학, 11(1), pp.43~62 (2003), 한국독일어문학회
  16. Faulstich, Werner, "Grundwissen Medien" (1998)
  17. Wöhrle, Dieter, "Bertolt Brechts medienästhetische Versuche" (1988)

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