텔레비전과 독일의 다문화 현상
Das Fernsehen und das multikulturelle Phänomen in Deutschland
0
조회
0
다운로드
0
인용
0
참고문헌
키워드
초록
Im Zentrum der vorliegenden Untersuchung steht die Analyse, wie das Fernsehen das multikulturelle Phänomen in Deutschland darstellt. Der Schwerpunkt wird auf die Forschungen des Daily Talk, der Komödie und des Fernsehspiels gelegt. In den 1990er Jahren wurden die ausländischen Arbeiter und die Migranten zugewachsen. Das deutsche Fernsehen berichtete die Probleme und Herausforderungen der multikulturellen Gesellschaft mit den Formen des Nachrichten, Dokumentation, Talk-Show, Fernsehkomödien und Fernsehspielen. Das Fernsehen ist eigentlich ein Medium der Aktualität, also orientiert sich an der täglich selbst miterzeugten Aktualität der sozialen Problemen und der Lösungen in Bezug auf die ausländischen Arbeiter und die zugewachsenen Migranten. In einem Talkshow <Oliver Geissen Show>(RTL, 2000) wurde das folgende Thema behandelt: Zuwanderer, die hier leben wollen, müssen einer gewachsenen freiheitlichen deutschen Leitkultur anpassen. Hier wurden die unterschiedlichen ausländischen Gästen eingeladen. Zwischen den beiden Polen, dem der kulturellen Fremdheit und den der vollständigen Akkulturation, bewegten sich die Gästen. Im Talkshow stand nicht der Moderator im Zentrum, sondern die Zuschauer, die sowohl als Teilnehmer wie auch Begutachter an der Sendung mitwirkten. Statt um Wissensvermittlung und Konfliktlösung ging es um das alltägliche Plaudern selbst, um den Austausch zwischen den Zuschauern und um die Konfrontation von Meinungen. Hier ging es nicht um fixe binäre Normen, sondern um die Bestimmung von Toleranzzonen und deren flexiblen Grenzen.Die intim-familiäre Multi-Kulti-Komödie Die Metzger wurde vom ZDF am 11.5.1998 ausgestrahlt. Der Hauptfigur ist der Metzgermeister Ferdi Schmölling, der ein krankhafter Ausländerfeind und Neorassist ist. In der renovierungsbedürftigen Mansarde von seinem Haus wohnt die kurdische Flüchtlingsfamilie Kaya vorübergehend. Schmölling zeigt am Anfang gegenüber der Kaya die abblockende rassistische Haltung. Im Verlauf des Inhalts wird jedoch Schmölling gewandelt vom traditionsbewussten, neorassistischen Stadtteilmetzger zum fortschrittlichen multukulturellen Großunternehmer. Bei seinem Firma arbeitet der kurdische Kolleg Kaya als Geschäftsführer. Sogar verweist die interkulturelle Verbindung von Schmöllings Tochter und Kayas Sohn auf das komödiengemäße Happyend. Der Fernsehfilm WUT, eine WDR-Produktion unter Regie von Züli Aladag, ist ein Film über Jugendgewalt und Integration in Deutschland. Das ist ein Film über den Zusammenprall zweier Kulturen. Dieser Film erweckt die längst überfällige Diskussion. Kernfrage: “Wie sollen wir miteinander leben?” Die Fernsehserie Deutsch Klasse, eine Produktion von der Bayerischen Bildungskanal BR-alpha, entwickelt ein umfangreiches Sprachprogramm und thematisiert in einer unterhaltsamen Spielhandlung die Probleme im Umgang zwischen Deutschen und Migranten untereinander.
Abstract
Im Zentrum der vorliegenden Untersuchung steht die Analyse, wie das Fernsehen das multikulturelle Phänomen in Deutschland darstellt. Der Schwerpunkt wird auf die Forschungen des Daily Talk, der Komödie und des Fernsehspiels gelegt. In den 1990er Jahren wurden die ausländischen Arbeiter und die Migranten zugewachsen. Das deutsche Fernsehen berichtete die Probleme und Herausforderungen der multikulturellen Gesellschaft mit den Formen des Nachrichten, Dokumentation, Talk-Show, Fernsehkomödien und Fernsehspielen. Das Fernsehen ist eigentlich ein Medium der Aktualität, also orientiert sich an der täglich selbst miterzeugten Aktualität der sozialen Problemen und der Lösungen in Bezug auf die ausländischen Arbeiter und die zugewachsenen Migranten. In einem Talkshow <Oliver Geissen Show>(RTL, 2000) wurde das folgende Thema behandelt: Zuwanderer, die hier leben wollen, müssen einer gewachsenen freiheitlichen deutschen Leitkultur anpassen. Hier wurden die unterschiedlichen ausländischen Gästen eingeladen. Zwischen den beiden Polen, dem der kulturellen Fremdheit und den der vollständigen Akkulturation, bewegten sich die Gästen. Im Talkshow stand nicht der Moderator im Zentrum, sondern die Zuschauer, die sowohl als Teilnehmer wie auch Begutachter an der Sendung mitwirkten. Statt um Wissensvermittlung und Konfliktlösung ging es um das alltägliche Plaudern selbst, um den Austausch zwischen den Zuschauern und um die Konfrontation von Meinungen. Hier ging es nicht um fixe binäre Normen, sondern um die Bestimmung von Toleranzzonen und deren flexiblen Grenzen.Die intim-familiäre Multi-Kulti-Komödie Die Metzger wurde vom ZDF am 11.5.1998 ausgestrahlt. Der Hauptfigur ist der Metzgermeister Ferdi Schmölling, der ein krankhafter Ausländerfeind und Neorassist ist. In der renovierungsbedürftigen Mansarde von seinem Haus wohnt die kurdische Flüchtlingsfamilie Kaya vorübergehend. Schmölling zeigt am Anfang gegenüber der Kaya die abblockende rassistische Haltung. Im Verlauf des Inhalts wird jedoch Schmölling gewandelt vom traditionsbewussten, neorassistischen Stadtteilmetzger zum fortschrittlichen multukulturellen Großunternehmer. Bei seinem Firma arbeitet der kurdische Kolleg Kaya als Geschäftsführer. Sogar verweist die interkulturelle Verbindung von Schmöllings Tochter und Kayas Sohn auf das komödiengemäße Happyend. Der Fernsehfilm WUT, eine WDR-Produktion unter Regie von Züli Aladag, ist ein Film über Jugendgewalt und Integration in Deutschland. Das ist ein Film über den Zusammenprall zweier Kulturen. Dieser Film erweckt die längst überfällige Diskussion. Kernfrage: “Wie sollen wir miteinander leben?” Die Fernsehserie Deutsch Klasse, eine Produktion von der Bayerischen Bildungskanal BR-alpha, entwickelt ein umfangreiches Sprachprogramm und thematisiert in einer unterhaltsamen Spielhandlung die Probleme im Umgang zwischen Deutschen und Migranten untereinander.
참고문헌 (15)
- 송희영, "TV드라마와 독문학 교육", 독어교육, 35(35), pp.37~58 (2006), 한국독어독문학교육학회
- 조민경, "한국 다문화사회에 있어서 이주민의 이중문화 정체성과 사회문화적응의 관계", 대한정치학회보, 18(2), pp.263~289 (2010), 대한정치학회
- Casetti, F, "Vom Paläo- zum Neo-Fernsehen, In Grundlagentexte zur Fernsehwissenschaft. Theorie - Geschichte - Analyse", pp.110~131 (2005)
- Hoffmann, Dagmar, "Identitätsverlust und Identitäsgewinn über mediale Welten, In Medienbildung in der Migrationsgesellschaft", pp.26~36 (2006)
- Keding, Karin, "Ethno-Comedy im deutschen Fernsehen" (2006)
- Krüger-Potratz, Marianne, "Interkulturelle Bildung. Eine Einführung" (2005)
- Lösel, Jörg, "Bildungsfernsehen für Migration", Klett-Themendienst, (28), pp.21~22 (2004)
- Marinelli-König, Gertraud, "Zwischenräume der Migration" (2011)
- Merz, Friedrich, "Deutsche Leitkultur", DIE WOCHE, (46), pp.32~36 (2011)
- Moser, Heinz, "Medien und Migration" (2007)
- Netzwerk Medienkompetenz des WDR, "Der Fernsehfilm WUT" (2007)
- innen in Europa, "Interkulturelle Weiterbildung für Multiplikator", pp.2006, Rummler, Monika
- Schlote, Elke, "Die Sprachlernsoap “DEUTSCH KLASSE”. Wie eine TV-Serie funktioniert, die auf Unterhaltung und Unterricht setzt, In Medienbildung in der Migrationsgesellschaft", pp.110~121 (2006)
- Thiele, Matthias, "Flucht, Asyl und Einwanderung im Fernsehen" (2005)
- Wolf, Frederik, "Interkulturelle Integration als Aufgabe des öffentlich-rechtlichen Fernsehens" (2011)
