무의식 속의 욕망과 좌절의 변증법 -라캉의 주체이론
Das Begehren im Unbewussten und die Dialektik der Frustration. Lacans Subjekttheorie
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초록
Die Psychoanalyse Jacques Lacans interpretiert die Psychoanalyse Sigmund Freuds neu, indem sie auf der strukturalistischen Zeichentheorie von Ferdinand de Saussure und Roman Jakobson basiert und sie in Bezug auf den verschwindenden Signifikanten zur Theorie der poststrukturalistischen Psychoanalytik entwickelt. Ähnlich wie Derridas Sprachtheorie artikuliert Lacans Theorie über Begehren und Subjekt den flimmernden Signifikanten und dadurch entweicht sie der Grenze des Strukturalismus. Lacans Psychoanalyse ist die Theorie über das Begehren im Unbewussten. Das Begehren des Subjekts im Unbewussten des Imaginären ist das noch Ungestaltete, in dem Sinne, dass es als das Begehren der Mutter fungiert. Dieses Begehren erscheint aber als das Begehren des Anderen im Symbolischen. Der Signifikant des Begehrens der Mutter im Imaginären wird durch die Metapher des Namens des Vaters substituiert. Das bedeutet, dass sich der imaginäre Phallus mit dem Anderen des Symbolischen überlappt, indem er sich in den symbolischen Phallus verwandelt. Der Name des Vaters als der Signifikant des Symbolischen löst den Ödipus-Komplex auf und dadurch lässt er das Subjekt ins Symbolische eindringen. Das Begehren des Subjekts im Unbewussten ist deswegen eben das Begehen des Mangels, weil es als Kompensation für die symbolische Kastration des imaginären Phallus durch das Begehren des Anderen ersetzt wird. Lacan diskutiert diese Beziehung in der Dialektik von Herr und Knecht im Sinne von Hegel. Das Objekt a, das sich vom Subjekt trennt, ist das symbolische Objekt, das die Menschen ursprünglich verloren haben. Ähnlich wie ‘jouissance’ oder der symbolische Phallus, wird das Objekt a auch im Loch zwischen dem Symbolischen und dem Realen plaziert, und deswegen wird es als ‘das Ding’ der transzendentalen Erkenntnis im Sinne von Kant angenommen. Daraus resultiert, dass die Spaltung des Subjekts nicht aufgelöst wird. Dieser Prozess befindet sich in der Dialektik der Frustration. Was das Subjekt im Realen erlebt, das sich wie in dem Borromäischen Knoten mit dem Imaginären und dem Symbolischen teilweise überlappt, ist nichts anders als das Erlebnis des Widerstands im Phantasma, nicht in der Realität. Das Erlebnis des Widerstands, das durch den Begriff des Blicks ergänzt wird, kann zur postmodernen Bildtheorie erweitert werden.
Abstract
Die Psychoanalyse Jacques Lacans interpretiert die Psychoanalyse Sigmund Freuds neu, indem sie auf der strukturalistischen Zeichentheorie von Ferdinand de Saussure und Roman Jakobson basiert und sie in Bezug auf den verschwindenden Signifikanten zur Theorie der poststrukturalistischen Psychoanalytik entwickelt. Ähnlich wie Derridas Sprachtheorie artikuliert Lacans Theorie über Begehren und Subjekt den flimmernden Signifikanten und dadurch entweicht sie der Grenze des Strukturalismus. Lacans Psychoanalyse ist die Theorie über das Begehren im Unbewussten. Das Begehren des Subjekts im Unbewussten des Imaginären ist das noch Ungestaltete, in dem Sinne, dass es als das Begehren der Mutter fungiert. Dieses Begehren erscheint aber als das Begehren des Anderen im Symbolischen. Der Signifikant des Begehrens der Mutter im Imaginären wird durch die Metapher des Namens des Vaters substituiert. Das bedeutet, dass sich der imaginäre Phallus mit dem Anderen des Symbolischen überlappt, indem er sich in den symbolischen Phallus verwandelt. Der Name des Vaters als der Signifikant des Symbolischen löst den Ödipus-Komplex auf und dadurch lässt er das Subjekt ins Symbolische eindringen. Das Begehren des Subjekts im Unbewussten ist deswegen eben das Begehen des Mangels, weil es als Kompensation für die symbolische Kastration des imaginären Phallus durch das Begehren des Anderen ersetzt wird. Lacan diskutiert diese Beziehung in der Dialektik von Herr und Knecht im Sinne von Hegel. Das Objekt a, das sich vom Subjekt trennt, ist das symbolische Objekt, das die Menschen ursprünglich verloren haben. Ähnlich wie ‘jouissance’ oder der symbolische Phallus, wird das Objekt a auch im Loch zwischen dem Symbolischen und dem Realen plaziert, und deswegen wird es als ‘das Ding’ der transzendentalen Erkenntnis im Sinne von Kant angenommen. Daraus resultiert, dass die Spaltung des Subjekts nicht aufgelöst wird. Dieser Prozess befindet sich in der Dialektik der Frustration. Was das Subjekt im Realen erlebt, das sich wie in dem Borromäischen Knoten mit dem Imaginären und dem Symbolischen teilweise überlappt, ist nichts anders als das Erlebnis des Widerstands im Phantasma, nicht in der Realität. Das Erlebnis des Widerstands, das durch den Begriff des Blicks ergänzt wird, kann zur postmodernen Bildtheorie erweitert werden.
참고문헌 (19)
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