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Was bleibt von der Erzählung Was bleibt von Christa Wolf?

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Christa Wolf ist eine der repräsentativen deutschen AutorInnen und ist mittlerweile eine sehr viel und oft wissenschaftlich recherchierte Persönlichkeit. Trotz alledem ist sie aus wissenschaftlicher Perspektive immer noch interessant, da ihre Werke nicht nur literarisch fruchtvoll, sondern auch literaturpolitisch bedeutend sind. Besonders die Erzählung Was bleibt ist eine solche. Sie wurde während der Wende publiziert und löste eine heftige literarische Debatte aus. Die Erzählung Was bleibt ist im Juni-Juli 1979 geschrieben und im November des Jahres 1989 für den Druck überarbeitet worden. Mitten in der Zeit der Diskussion um die Wiedervereinigung griff Christa Wolf auf den früher entstandenen Text zurück und überarbeitete ihn für die Veröffentlichung. Die Veröffentlichung zu diesem Zeitpunkt löste eine heftige Debatte aus, die in ihrer Polemik aufschlussreich ist. Kaum ein Literaturstreit nach dem Krieg dürfte eine solch weitreichende Debatte ausgelöst haben wie der Streit um Christa Wolf. Auffallend in dem Literaturstreit um Was bleibt ist, dass es nur am Rande um die Besprechung eines neu erschienen Buches ging. Nur wenige Besprechungen des Buches gingen wirklich auf die literarische Qualität des Textes ein. Diese mittlerweile als „Literaturstreit“ bekanntgewordene Diskussion ist bereits ausreichend dokumentiert. Jedoch wird die Erzählung Was bleibt literarisch und auch wissenschaftlich unausreichend diskutiert. Aus diesem Grund möchte ich mich von den Einengungen des Literaturstreits lösen und der Erzählung selbst zuwenden. Durch eine genaue Interpretation der Erzählung möchte ich bestätigen, dass eine solche Lesart, die viele nutzten, um der Autorin vorzuwerfen, sie habe sich als Opfer des Staates stilisiert, zu oberflächlich ist. Aus diesem Grund möchte ich die Erzählung selbst ausführlich interpretieren, um der literarischen Welt von Christa Wolf näher zu kommen.

Abstract

Christa Wolf ist eine der repräsentativen deutschen AutorInnen und ist mittlerweile eine sehr viel und oft wissenschaftlich recherchierte Persönlichkeit. Trotz alledem ist sie aus wissenschaftlicher Perspektive immer noch interessant, da ihre Werke nicht nur literarisch fruchtvoll, sondern auch literaturpolitisch bedeutend sind. Besonders die Erzählung Was bleibt ist eine solche. Sie wurde während der Wende publiziert und löste eine heftige literarische Debatte aus. Die Erzählung Was bleibt ist im Juni-Juli 1979 geschrieben und im November des Jahres 1989 für den Druck überarbeitet worden. Mitten in der Zeit der Diskussion um die Wiedervereinigung griff Christa Wolf auf den früher entstandenen Text zurück und überarbeitete ihn für die Veröffentlichung. Die Veröffentlichung zu diesem Zeitpunkt löste eine heftige Debatte aus, die in ihrer Polemik aufschlussreich ist. Kaum ein Literaturstreit nach dem Krieg dürfte eine solch weitreichende Debatte ausgelöst haben wie der Streit um Christa Wolf. Auffallend in dem Literaturstreit um Was bleibt ist, dass es nur am Rande um die Besprechung eines neu erschienen Buches ging. Nur wenige Besprechungen des Buches gingen wirklich auf die literarische Qualität des Textes ein. Diese mittlerweile als „Literaturstreit“ bekanntgewordene Diskussion ist bereits ausreichend dokumentiert. Jedoch wird die Erzählung Was bleibt literarisch und auch wissenschaftlich unausreichend diskutiert. Aus diesem Grund möchte ich mich von den Einengungen des Literaturstreits lösen und der Erzählung selbst zuwenden. Durch eine genaue Interpretation der Erzählung möchte ich bestätigen, dass eine solche Lesart, die viele nutzten, um der Autorin vorzuwerfen, sie habe sich als Opfer des Staates stilisiert, zu oberflächlich ist. Aus diesem Grund möchte ich die Erzählung selbst ausführlich interpretieren, um der literarischen Welt von Christa Wolf näher zu kommen.

참고문헌 (18)

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