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표현주의 영화 <노스페라투>에 나타난 공포의 미학

Ästhetik des Horrors in Bezug auf den expressionistischen Film <Nosferatu> von F.W. Murnau

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초록

Friedrich Wilhelm Murnau ist einer der bedeutendsten deutschen Filmemacher im Weimarer Kino. Seine Filme betonen insbesondere die formalen Qualitäten der Kameraführungen wie die der entfesselten Kamera, die der Beleuchtung und die der Mise en Scène. Murnaus <Nosferatu> ist einer der bekanntesten expressionistischen Filme, der die erste bedeutende Adaption von Bram Stokers Schauerroman Dracula darstellt und das filmische Subgenre des Vampirfilms etabliert. Anders als das expressionistische Theater bezeichnet der expressionistische Film, der in Deutschland speziell in Berlin ihren Ursprung hat, ein bestimmtes Stilvokabular und einen begrenzten Themenkreis. Unter dem Einfluss der expressionistischen Malerei und des expressionistischen Theaters wird er durch die grotesk verzerrten Kulissen und die kontrastreiche Beleuchtung charakterisiert. Besonders durch eine surrealistische und symbolistische Mise en Scène werden starke Stimmungen und tiefere Bedeutungsebenen erzeugt. In Murnaus <Nosferatu> sind diese expressionistischen Chakteristika deutlich zu betrachten. Der Schatten vom anschleichenden Nosferatu an der Wand eines Treppenhauses figuriert als Sinnbild sich anschleichender Angst. Nicht nur die Schatten werden zur Darstellung des Unheimlichen und Bedrohlichen genutzt, sondern auch die Kameraführungen wie Low-Angle und das Keylight machen die Gestalt Nosferatus noch furchtbarer und unheimlicher. Die von dem Münchener Schauspieler Max Schreck verkörperte Figur, die als die zweifellos grauenerregendste Figur fungiert, macht den Film zu einem vielbeachteten Klassiker des Horrorfilms und zu einem der einflussreichsten deutschen Filme seiner Zeit. Denn der amerikanische Horrorfilm der 30er Jahre ist ohne das fantastische deutsche Stummfilmkino, vor allem <Nosferatu>, nicht denkbar.

Abstract

Friedrich Wilhelm Murnau ist einer der bedeutendsten deutschen Filmemacher im Weimarer Kino. Seine Filme betonen insbesondere die formalen Qualitäten der Kameraführungen wie die der entfesselten Kamera, die der Beleuchtung und die der Mise en Scène. Murnaus <Nosferatu> ist einer der bekanntesten expressionistischen Filme, der die erste bedeutende Adaption von Bram Stokers Schauerroman Dracula darstellt und das filmische Subgenre des Vampirfilms etabliert. Anders als das expressionistische Theater bezeichnet der expressionistische Film, der in Deutschland speziell in Berlin ihren Ursprung hat, ein bestimmtes Stilvokabular und einen begrenzten Themenkreis. Unter dem Einfluss der expressionistischen Malerei und des expressionistischen Theaters wird er durch die grotesk verzerrten Kulissen und die kontrastreiche Beleuchtung charakterisiert. Besonders durch eine surrealistische und symbolistische Mise en Scène werden starke Stimmungen und tiefere Bedeutungsebenen erzeugt. In Murnaus <Nosferatu> sind diese expressionistischen Chakteristika deutlich zu betrachten. Der Schatten vom anschleichenden Nosferatu an der Wand eines Treppenhauses figuriert als Sinnbild sich anschleichender Angst. Nicht nur die Schatten werden zur Darstellung des Unheimlichen und Bedrohlichen genutzt, sondern auch die Kameraführungen wie Low-Angle und das Keylight machen die Gestalt Nosferatus noch furchtbarer und unheimlicher. Die von dem Münchener Schauspieler Max Schreck verkörperte Figur, die als die zweifellos grauenerregendste Figur fungiert, macht den Film zu einem vielbeachteten Klassiker des Horrorfilms und zu einem der einflussreichsten deutschen Filme seiner Zeit. Denn der amerikanische Horrorfilm der 30er Jahre ist ohne das fantastische deutsche Stummfilmkino, vor allem <Nosferatu>, nicht denkbar.

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