바하만의 문학을 통한 역사 청산과‘계몽에 대한 계몽’으로서의 글쓰기
Literarische Abrechnung mit der Geschichte und ‚Aufklärung über die Aufklärung‘ bei Bachmann
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초록
바하만의 재발견 이후 그에 대한 연구의 가장 주도적인 흐름을 이룬 것은 여성주의 문예학의 확장영역으로서의 젠더 연구 gender studies였다. 이 연구의 방향은 그러나 가부장적 질서 속에서 배제되고 억압받는 여성성의 문제에 집중함으로써 그것을 주제화하고 있는 바하만의 후기 산문들에 연구의 무게가 편중되는 현상을 초래한 측면이 있다. 특히 한국의 바하만 연구에서는 이 경향이 두드러진다. 하지만 간과해서 안 될 사실은, 이성과 동일시되는 아버지의 질서, 그 배후에 감춰진 인간, 이성, 남성 중심적인 세계관에 의한 객체로서의 타자인 자연, 감성, 여성의 지배와 그 우월적 세계관에 의해 자행되는 야만의 문제에 대한 통찰은 후기 산문들뿐 아니라 시작품들이나 독일문단에 데뷔하기 전에 집필된 초기산문에서도 나타나고 있다는 것이다. 또한 후기구조주의와 연계된 젠더 연구와는 다른 시각에서 이 주제들을 살펴볼 다양한 가능성도 여전히 존재하고 있다는 점이다. 본 논문은 이 사실들에 의지하여 아우슈비츠 Auschwitz로 상징되는 20세기 재앙의 역사에 대한 바하만의 비판적인 성찰이 어떻게 문학적으로 형상화되는지를 먼저 살펴보고, 이어서 그러한 야만의 역사를 초래한 동인이 된 서구적 세계관의 뿌리에 대한 바하만의 문화비판적인 통찰을 구체적인 작품 속에서 확인해보고자 한다. 이 과정에서는 막스 호르크하이머 Max Horkheimer와 테오도어 아도르노 Theodor W. Adorno의 <계몽의 변증법 Die Dialektik der Aufklärung>에 나타나는 계몽에 대한 비판과 바하만의 작품들 속에서 문학적으로 시현되는 문화비판적 시각이 ‘계몽에 대한 계몽’을 지향한다는 점에 착안하여 그 유사성을 비교 해석하는 데 논의의 초점이 맞춰질 것이다.
Abstract
Dass Ingeborg Bachmann sich zeitlebens darum bemühte, nicht schön, sondern wahr zu schreiben, blieb lange verkannt. Denn das von der Literaturkritik festgelegte Bild der als ästhetisierend und geschichtsfern eingestuften Schriftstellerin haftete an ihr zu hartnäckig an. Erst aufgrund der differenzierteren wissenschaftlichen Erarbeitung ihres Gesamtwerkes, die durch die Wiederentdeckung in den achtziger Jahren zustande kam, war das Bild zu revidieren. Und dies führte dazu, dass die Bedeutungsvielfalt und die bisher übersehenen zeit- und gesellschaftskritischen Aspekte ihres Oeuvres neu und richtig beleuchtet werden. Es stellte sich in der Forschung heraus, dass die Auseinandersetzungen mit der unerhörten Katastrophe der Geschichte, mit dem als von Bachmann deren Urgrund erkannten Logo- und Anthropozentrismus und mit dem verborgenen Zusammenhang zwischen patriarchalischer Gesellschaftsstruktur, sozialer Gewalt in der modernen Gesellschaft und dem im Alltag weiterlebenden Faschismus als wichtigste Themen, jene ‘Problemkonstante’ , in ihrem Werk zu erkennen sind. Auf diese Erkenntnis der Forschung stützt sich auch die vorliegende Arbeit. Es handelt sich bei dieser Arbeit nicht zuletzt darum, folgenden zwei komplexen Fragen nachzugehen: Die erste Frage ist, warum und wie die Schriftstellerin Bachmann aus dem Bewusstsein einer Generation heraus, die an dem barbarischen Zeitgeschehen selbst nicht schuldig war und doch an der Schuld trug, mit ihrem Schreiben nach einer eigenen Abrechnung mit der Geschichte sucht. Im Kapitel „Literarische Abrechnung mit der Geschichte“ wurde versucht, diese zweifache Frage eingehend zu beantworten. Es stellte sich dabei heraus, dass nicht nur die Analyse der spezifischen Schuld- und Sühne-Problematik ihrer Zeit, sondern auch die kritische Betrachtung des zeitgeschichtlichen Zustands der Gesellschaft ihr gesamtes Werk durchzieht. Denn Bachmann bemühte sich seit ihrer frühen Schaffensphase stets darum, ihre Leser zu veranlassen, der durch den Nationalsozialismus verursachten katastrophalen Geschichte des 20. Jahrhunderts eingedenk zu bleiben. Um dies zu erweisen, wurden sowohl mehrere Gedichte aus den 50er Jahren als auch einige späte Prosawerke wie <Der Fall Franza> und <Malina> herangezogen und ausführlich interpretiert. Hervorzuheben ist vor allem, es ging der Schriftstellerin Bachmann nicht um ein Schreiben, das die Vergangenheit als historisch zurückliegende Ereignisabfolge darzusetllen sucht, sondern um die Beschreibung eines Phänomens, des geistigen Prinzips des Faschismus und der Erforschung seiner Wurzeln sowie seiner Aus- und Nachwirkungen für die Menschen. In diesem Zusammenhang wäre unschwer nachzuvollziehen, warum hier die zweite Frage gestellt wurde, und zwar die mehrfache Frage, wie Bachmann die Ursache des vom Nationalsozialismus angerichteten Holocausts erforscht und diagnostiziert, wie die Suche nach der Ursache von ihr literarisch verarbeitet wird und schließlich worauf sie damit abzielt. Das Kapitel „Aufklärung über die Aufklärung“ befasste sich intensiv damit. Man ging davon aus, dass die kulturkritischen Ansätze des Bachmannschen Schreibens, die sich in ihren oben dargestellten Problemkonstanten kulminieren, eine unübersehbare Affinität zur Aufklärungskritik im philosophischen Werk <Dialektik der Aufklärung>Horkheimers und Adornos aufzeigen. Denn Bachmanns Kritik an jeder auf rationalanalytische Logik aufbauenden Denk- und Existenzweise, die sich nicht nur in den späten Prosawerken, sondern auch bereits in ihren frühen Erzählungen ausdrückt, bewegt sich letztlich in der Nähe der zentralen Forderung der <Dialektik der Aufklärung>, dass die Aufklärung über sich selbst aufzuklären habe. Anhand interpretatorischer Darlegungen verschiedener Prosawerke wie 「Das Lächeln der Sphinx」, 「Undine geht」, <Der Fall Franza> und <Malina> ließ sich dies m. E. einleuchtend erweisen.
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