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(연극)디스포지티브 모델의 인식론적 질서와 새로운 사회적 기능

Epistemologische Ordnung und neue soziale Funktionen des (theatralischen) Dispositiv-Modells

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초록

2015년을 전후로 독일 연극학계는 미셸 푸코 Michel Foucault의 ‘디스포지티브Dispositiv’ 개념에 다시 주목하며, 포스트드라마 연극 이후 연극이론 논의를 재점화한다. 논의의 핵심은, 포스트모더니즘 미학을 비판적으로 수용하면서 연극의 해체된 제도(관습)를 재구성하는 것이 다. 연극을 ‘디스포지티브’로 정의함으로써 연극의 권력 구조를 복원하는 동시에 연극의 정치⋅ 사회적 역할을 수행할 수 있는 새로운 민주적 연극이 고안된다. 본고는 기센대학교 연구팀의 일원이 구상한 ‘연극 디스포지티브 모델’을 분석했다. 이 모델은 현대연극의 주류를 이루는 ‘공연 Performance’과 ‘분석’의 패러다임을 넘어 요소 간의 상호작용으로 논쟁하는, 연극 미학의 전환점을 만든다. 이러한 변화는 포스트드라마 연극의 경향을 극복하고, 기존 연극 담론을 확장할 수 있다. 연극과 타 분야의 디스포지티브가 연결되어 소통 및 갈등을 거치면서 연극과 사회가 통합을 이루는 새로운 교류를 모색한다. 그 예로서 본고는 밀로 라우 Milo Rau의 작업 방식을 소개했다. 인식론적 질서인 푸코의 개념을 기반으로, 본 연구는 지난 60년간 해체 되었던 연극의 제도와 관습이 어떻게 새롭게 귀환할 수 있는지를 탐색하였다.

Abstract

Um das Jahr 2015 herum rückte die deutsche Theaterwissenschaft erneut Michel Foucaults Konzept des “Dispositivs” in den Fokus und entfachte damit die Theoriedebatte über das Theater nach dem postdramatischen Zeitalter neu. Im Zentrum dieser Diskussion steht die kritische Rezeption der postmodernen Ästhetik mit dem Ziel, die dekonstruierten Institutionen (Konventionen) des Theaters neu zu strukturieren. Das Theater wird als “Dispositiv” definiert, um seine Machtstrukturen zu rekonstruieren und gleichzeitig eine neue, demokratische Theaterform zu entwickeln, die seine politische und gesellschaftliche Rolle neu bestimmt. Das von einem Forschungsteam der Universität Gießen entwickelte “Theater-Dispositiv-Modell” markiert einen Wendepunkt in der Theaterästhetik, indem es über die dominanten Paradigmen der “Performance” und der “Analyse” hinausgeht und stattdessen eine Debatte über die Wechselwirkungen zwischen den Elementen eröffnet. Es überwindet die Tendenzen des postdramatischen Theaters und erweitert die Grenzen des Theaterdiskurses. Durch die Verknüpfung des Theater-Dispositivs mit Dispositiven anderer wissenschaftlicher Disziplinen werden neue Formen der Kommunikation und des Konflikts erprobt, um innovative Austauschmöglichkeiten zu erkunden. Ein Beispiel dafür ist die Arbeitsweise von Milo Rau. Diese Untersuchung basiert auf Foucaults Konzept epistemischer Ordnungen und erforscht, wie dekonstruierten Institutionen und Konventionen des Theaters auf neue Weise zurückkehren können.

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