지역학의 모델로서 독일 전설 연구 - 그림형제의 『독일 전설』을 중심으로
Studien zu den deutschen Sagen als Landesforschung
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초록
Die vorliegende Arbeit hat zum Ziel, die deutschen Sagen anhand der Deutschen Sagen der Brüder Grimm zu untersuchen. Die äußere Gliederung in zwei Bände teilt den gesamten Sagenbestand in einen ersten Band mit den sogenannten “Ortssagen” und einen zweiten mit den “historischen Sagen”. Unter die Gruppe der Ortssagen steht die große Mehrzahl der Erzählungen von übernatürlichen Wesen und Ereignissen. Sie scheiden sich von den sogenannten historischen Sagen, deren Hauptfiguren historische oder für historisch gehaltene Personen sind. Angesichts des bunten Durcheinanders der Grimmschen Sammlung wird darum hier der Versuch einer ungefähren thematischen Gliederung unternommen. Im Mittelpunkt der “Ortssagen” stehen die Dämonensagen, Zaubersagen, Totensagen, Wiedergängersagen, Rechtssagen und christlichen Sagen. In der Gruppe der Dämonensagen finden sich die Sagen von Teufeln, Riesen, Zwergen und Naturdämonen. Fast immer sind die Dämonensagen verbunden mit Angst und Wünschen des Menschen, während die Toten- und Wiedergängersagen mit bestimmten Schuldbewusstsein und Frevelmotiven verbunden sind. Der zweite Band der Sammlung birgt meist Erzählungen realen oder anekdotischen Inhalts, die an bedeutende Persönlichkeiten oder große Ereignisse anknüpfen. Eine größere Gruppe unter die historischen Sagen erzählen von den deutschen Stämmen von ihrer ältesten Geschichte bis etwa zur Reformationszeit und vom Ursprung einzelner aristokratischer Familien. Ferner finden sich im zweiten Band zahlreiche etymologische oder ätiologische Auslegungen von Ortsnamen. Die Brüder Grimm haben mit ihren zwei Bänden die deutsche Sagensammlung und Sagenforschung erst eigentlich begründet. Nach ihrem Vorbild schossen in fast allen deutschen Landschaften regionale Sagensammlungen aus dem Boden, die nach dem Muster der Grimmschen angelegt waren. Bemerkenswert ist die Tatsache, dass die Nachwirkung der Grimmschen Sagen auf die dichterischen Werke des 19. Jahrhunderts maßgeblich war.
Abstract
Die vorliegende Arbeit hat zum Ziel, die deutschen Sagen anhand der Deutschen Sagen der Brüder Grimm zu untersuchen. Die äußere Gliederung in zwei Bände teilt den gesamten Sagenbestand in einen ersten Band mit den sogenannten “Ortssagen” und einen zweiten mit den “historischen Sagen”. Unter die Gruppe der Ortssagen steht die große Mehrzahl der Erzählungen von übernatürlichen Wesen und Ereignissen. Sie scheiden sich von den sogenannten historischen Sagen, deren Hauptfiguren historische oder für historisch gehaltene Personen sind. Angesichts des bunten Durcheinanders der Grimmschen Sammlung wird darum hier der Versuch einer ungefähren thematischen Gliederung unternommen. Im Mittelpunkt der “Ortssagen” stehen die Dämonensagen, Zaubersagen, Totensagen, Wiedergängersagen, Rechtssagen und christlichen Sagen. In der Gruppe der Dämonensagen finden sich die Sagen von Teufeln, Riesen, Zwergen und Naturdämonen. Fast immer sind die Dämonensagen verbunden mit Angst und Wünschen des Menschen, während die Toten- und Wiedergängersagen mit bestimmten Schuldbewusstsein und Frevelmotiven verbunden sind. Der zweite Band der Sammlung birgt meist Erzählungen realen oder anekdotischen Inhalts, die an bedeutende Persönlichkeiten oder große Ereignisse anknüpfen. Eine größere Gruppe unter die historischen Sagen erzählen von den deutschen Stämmen von ihrer ältesten Geschichte bis etwa zur Reformationszeit und vom Ursprung einzelner aristokratischer Familien. Ferner finden sich im zweiten Band zahlreiche etymologische oder ätiologische Auslegungen von Ortsnamen. Die Brüder Grimm haben mit ihren zwei Bänden die deutsche Sagensammlung und Sagenforschung erst eigentlich begründet. Nach ihrem Vorbild schossen in fast allen deutschen Landschaften regionale Sagensammlungen aus dem Boden, die nach dem Muster der Grimmschen angelegt waren. Bemerkenswert ist die Tatsache, dass die Nachwirkung der Grimmschen Sagen auf die dichterischen Werke des 19. Jahrhunderts maßgeblich war.
참고문헌 (10)
- Brüder Grimm, "Deutsche Sagen. Vollständige Ausgabe nach 3" (1976), Winkler
- Grimm, Jacob, "Deutsche Mythologie" (1835), Göttingen
- Aschner, Siegfried, "Die deutschen Sagen der Brüder Grimm" (1909)
- Böckmann, Paul, "Die Welt der Sage bei den Brüdern Grimm", Germanisch- Romanische Monatsschrift, 23, pp.81~104 (1935)
- Brednich, Rolf Wilhelm, "Die Deutschen Sagen in Die Brüder Grimm in Göttingen", pp.16~31 (1986)
- Erfurth, Fritz, "Die Deutschen Sagen der Brüder Grimm" (1938), Düsseldorf
- Federspiel, Christa, "Vom Volksmärchen zum Kindermärchen" (1968)
- Kindermann-Bieri, Barbara, "Heterogene Quellen - Homogene Sagen", 박사, pp.1987
- Röhrich, Lutz, "Sagen" (1966)
- Schenda, Rudolf, "Mären von Deutschen Sagen. Bemerkungen zur Produktion von Volkserzählungen zwischen 1850 und 1870", pp.26~48 (1983)
