표현주의 문학의 묵시론적 특성 연구 - 데카당스적 종말론과 비의적 미학관을 중심으로
Versuch über die apokalyptischen Merkmale des Expressionismus
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초록
Der Expressionismus war eine Stilrichtung in der Kunst am Anfang des 20. Jahrhunderts, der als künstlerische Bewegung besonders in Deutschland, aber auch in anderen europäischen Ländern, wie der Fauvismus in Frankreich, als Kunst des seelischen Ausdrucks dem Impressionismus (Darstellung der äußeren Erscheinung der Dinge) entgegentrat und diesem somit diametral gegenüberstand. Den Künstlern dieser Epoche waren nicht die wirklichkeitsgetreue Weitergabe von Eindrücken und schöne Formen wichtig; im Gegensatz zu den impressionistischen Malern drückten die Expressionisten ihre eigenen Regungen aus, sie gaben direkt und spontan ein ‘durchfühltes’ und interpretiertes Motiv weiter. Ähnlich dem Expressionismus in der bildenden Kunst befasste sich der Expressionismus in der Literatur in erster Linie mit den Themen Krieg, Großstadt, Zerfall, Angst, Ich-Verlust und Weltuntergang (Apokalypse). Des Weiteren auch mit Wahnsinn, Liebe und Rausch sowie der Natur. Die bürgerliche Ästhetik wird durch eine ‘Ästhetik des Hässlichen’ zurückgewiesen; wie keine andere literarische Bewegung zuvor machen die Expressionisten das Hässliche, Kranke, Wahnsinnige zum Gegenstand ihrer Darstellungen. Die junge Generation der Autoren drückte sich vor allem durch Lyrik und in Lyrik aus (Lasker-Schüler, van Hoddis, Stramm, Stadler, Benn). Deutlich wird hier die Abwendung von formalen Vorgaben. Die Idee des Konstruktivismus wird in der Negierung der vorgegebenen Strukturen vorweggenommen. Obwohl auch diese Epoche – wie jede andere – fließende Übergänge besitzt und ihre Eingrenzung natürlich stark definitionsabhängig ist, hat sich in der Literaturwissenschaft das Schlagwort des 'Expressionistischen Jahrzehnts' für die Blütezeit des Expressionismus zwischen 1910 und 1920 eingebürgert. Hierbei konzentriere ich mich v.a. drauf, dass die Apokalypse eine auffällige Rolle im Expressionismus spielt.
Abstract
Der Expressionismus war eine Stilrichtung in der Kunst am Anfang des 20. Jahrhunderts, der als künstlerische Bewegung besonders in Deutschland, aber auch in anderen europäischen Ländern, wie der Fauvismus in Frankreich, als Kunst des seelischen Ausdrucks dem Impressionismus (Darstellung der äußeren Erscheinung der Dinge) entgegentrat und diesem somit diametral gegenüberstand. Den Künstlern dieser Epoche waren nicht die wirklichkeitsgetreue Weitergabe von Eindrücken und schöne Formen wichtig; im Gegensatz zu den impressionistischen Malern drückten die Expressionisten ihre eigenen Regungen aus, sie gaben direkt und spontan ein ‘durchfühltes’ und interpretiertes Motiv weiter. Ähnlich dem Expressionismus in der bildenden Kunst befasste sich der Expressionismus in der Literatur in erster Linie mit den Themen Krieg, Großstadt, Zerfall, Angst, Ich-Verlust und Weltuntergang (Apokalypse). Des Weiteren auch mit Wahnsinn, Liebe und Rausch sowie der Natur. Die bürgerliche Ästhetik wird durch eine ‘Ästhetik des Hässlichen’ zurückgewiesen; wie keine andere literarische Bewegung zuvor machen die Expressionisten das Hässliche, Kranke, Wahnsinnige zum Gegenstand ihrer Darstellungen. Die junge Generation der Autoren drückte sich vor allem durch Lyrik und in Lyrik aus (Lasker-Schüler, van Hoddis, Stramm, Stadler, Benn). Deutlich wird hier die Abwendung von formalen Vorgaben. Die Idee des Konstruktivismus wird in der Negierung der vorgegebenen Strukturen vorweggenommen. Obwohl auch diese Epoche – wie jede andere – fließende Übergänge besitzt und ihre Eingrenzung natürlich stark definitionsabhängig ist, hat sich in der Literaturwissenschaft das Schlagwort des 'Expressionistischen Jahrzehnts' für die Blütezeit des Expressionismus zwischen 1910 und 1920 eingebürgert. Hierbei konzentriere ich mich v.a. drauf, dass die Apokalypse eine auffällige Rolle im Expressionismus spielt.
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